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für ihn gestickt hatte und einen Tisch von visux lagus. Erkam von Potsdam herüber und die Prinzen gingen zu ihm.Wir hatten ein Diner in Schleppen, dann die Audienz desspanischen Gesandten Marchetti. Der König ist sehr abge-magert, aber doch etwas kräftiger. Das Diner war sehrlang, alle Excellenzen waren eingeladen. Nach Tisch sprachder König lange mit mir. Abends war Ball in Monbijou,wo die Königin einen sehr hübschen Winter-Garten hat bauenlassen. Der König erschien, sprach mit den Gesandten undsprach dann auch viel mit mir; er erzählte mir auch von seinemPortrait, das er der Kronprinzessin geben wollte und hat esmir gleich nach Tisch zugeschickt. Ich bewunderte eine kleineDose in Porzellan, die er jetzt führt und erzwäng mich, sie vonihm anzunehmen! — Gott wolle ihn segnen. — Er warunendlich weich und herzlich mit mir! Leider blieb er nichtzum Souper, sondern soupirte bei sich mit der Gräfin, was fürihn ausruhender ist. Ich ängstige mich doch sehr um ihn.Zu Hause erzählte ich Alles was er gesagt hatte meinen Herr-schaften, die sich sehr darüber freuten.
26. September.
Dieselben Prinzen wie immer zu Tische. Mittagsgingen wir Alle in die Akademie, um die Kunstsachen zusehen, die dort ausgestellt sind, dann in den Thiergartenspazieren und von da in's Theater.
27. September.
Um 6 Uhr fuhren die Höfe und die ganze Stadt, umdie Artillerie-Uebungen anzusehen, die mit einem Feuerwerkschlössen.
28. September.
In Schönhausen zum Diner. Abends bei der Königin