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scheu bei mir; zuweilen macht mich das sehr schwindlich.Die Königin hatte Briefe, die nicht eben tröstlich waren.Die Vorsehung will uns ganz in den Staub legen! —Nach Tisch kamen Mameluken, Baschkiren und Kosaken, diePlatow schickte, um daß die Königin sie sehen sollte.
3. Juli.
Wir erhielten den Befehl des Königs, nach Tilsit zukommen, und das bereits morgen. Alle in wahrer Ver-zweiflung! — Die Tauenzin, ich und Buch sollen mit.
4. Juli.
Um 8 Uhr früh abgereist, das Herz voll Kummer.Auf der Hälfte des Weges nahmen wir etwas Bouillon,und trafen dort den Oberst Podewills und Major Pirch.Mit den Relais erhielt die Königin einen Brief des Königs,der ihr sagte, daß er Hardenberg entlassen müsse, weil Na-poleon es peremptorisch verlange. Wie schändlich und schmach-voll ist das allein schon! Endlich kamen wir in dem DorfePicktupönen an; wir wohnen sehr gut bei dem Geistlichendes Orts; Oberst Kleist empfing uns, auch Hardenberg kamgleich herbei, aber er ist ganz trostlos. Der liebe Gottwird uns dennoch nicht verlassen!! — Der König war inTilsit, und kam erst Abends 11 Uhr von dort zurück; erwohnt in einem anderen Häuschen, ich sah ihn nicht mehr.Graf Goltz übernimmt vorläufig die Geschäfte Hardenbergs.Baum soll ankommen. Der Kaiser Alexander benimmt sichmehr als schwach; es ist ein Schmerz, es zu sagen.
5. Juli.
Die Königin war Gottlob ziemlich Wohl. Das Häus-chen des Königs liegt dem unsrigen grade gegenüber. AmMorgen kamen Bennigsen, Uwarofs und einige unserer
Am Preußischen Hofe. 2. Aufl. 20