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gier und der Grausamkeit, und hat nur den einen Durst,Mes niederzuwerfen und zu unterjochen. —
Frau von Berg, Wittgenstein und ich waren den Nach-mittag über allein bei der Königin und ich blieb dann denAbend noch bis spät bei ihr.
1. April.
Von heute an hört der Tisch der Offiziere bei uns auf;ich ging heute noch zu ihnen hinein, um Abschied zu nehmen,es that mir weh. Leider werden von Tag zu Tag mehrEinschränkungen im Königlichen Haushalte nothwendig; auchich verzichte auf einen Theil meines Gehaltes; ach, es ist janicht anders möglich! — Ich schickte dem König als xoissonck'Lvril ein Kistchen mit Liqueur-Flaschen. Die jüngerenHofdamen und die beiden kleinen Prinzessinnen verkleidetensich; dann kam Prinz August an. Der arme König ist sehrHypochonder und düster, und das ist Wohl natürlich.
3. April.
Alle die armen Offiziere, die hier durchkommen, sindjetzt auf halben Sold gesetzt und es giebt viele, die auchnicht das Allergeringste von Sold mehr nehmen. Man weiß,daß manche dieser treuen armen Offiziere Holz hauen, umihr Brod zu verdienen, Andere bei den Bauern in der Wirth-schaft und aus dem Felde arbeiten, nur um leben zu können;ist das nicht ein grausames hartes Geschick? —
1. Juni.
Heute fuhr der Prinz August, um die Schlachtfeldervon Preußisch-Eylau und Friedland zu sehen, — ach, dieseSchlacht von Eylau wäre unsere Rettung gewesen, wenn derabscheuliche falsche Bennigsen es nicht anders gewollt hätte.