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7. Juni.
Die Herrschaften bezogen heute ein kleines Gartenhausvor der Stadt.
25. Juli.
Zu Tische hatten wir einen Major v. G., welcher früherbei dem Regiment des Königs stand und nun auf halbenSold ist, wie die Meisten; ach! und er sah aus. wie derverkörperte Hunger — es ging mir durch's Herz! —
29. Juli.
Marschall Victor hat Jffland sagen lassen, daß mandas Stück, welches für den Geburtstag des Königs bestimmtwar, zu geben erlaube, und daß auch illuminirt werdendürfe; — „Napoleon wisse den König zu achten" — eineschöne Phrase! —
13. September.
Der Kaiser Alexander kommt endlich. Ein Courierlangte heute aus Paris hier an, der die Nachricht brachte,Napoleon sei entschlossen unsere Festungen nicht herauszu-geben, trotz Verträgen und Zusagen. Nein, es ist zu viel, —kann man das Alles fort und fort ertragen? —
14. September.
General Lestocq und Diericke, der General-Lieutenant ge-worden ist, sind zur Dienstleistung beim Kaiser befohlen,ferner Oberst Massenbach, Stutterheim, Scharnhorst undGneisenau, und beim Großfürsten der General Dork undBorstell. Lestocq geht ihm bis zur Grenze entgegen, inMemel geben die Stände ihm ein Diner; bis Rossitten, woGraf Dohna im Namen der Stände ihn empfangen und be-wirthen wird, will auch der König ihm entgegen gehen.
Alles, was hoffähig ist, wird sich hier zu seinem Em-pfang im Schloß versammeln; die Prinzen reiten ihm ent-