sollten ein Handwerk lernen. 43
nadeln, die Bouquets, die Allongen und unzählige an-dre Dinge selbst, die sie verkaufen. Die Jtalianevmachen überafl Mausefallen, Barometer und DiaboliCartesiani, Die Franzosen reiben wenigstens Tabak,um bey einem kleinen Handel die übrigen Stunden nütz-lich anzuwenden. Das geschieht, weil sie eine Kunstoder ein Handwerk z'yn Grunde ihrer Handlung gelegthaben. Bey uns hingegen..... O S^arron! Scar?roir! wo bleibt deine Perüke und was darunter saß?
Zur Urkunde der Wahrheit Hesse» was oben ange-führt, setzen wir folgendes Rescript hieher:
Wir Georg der Dritte von Gottes Gnaden Kö§i,ig und Churfürst.
Uns ist aus Eurem Berichte vom n. Febr.unterthänigst vorgetragen worden, was maßen inder Stadt Osnabrück eben wie in andern Städtendes Hochstifts die zur Aufnahme derselben vorzüg-lich dienenden Handwerke nach pnd nach in Abnahrrne und Verfall gerathen sind.
Da wir nun aus besondrer Gnade für die dor-tige Bürgerschaft Uns gnädigst entschlossen haben,die nöthigsten und dienlichsten derselben bestens wie-der herzustellen, insbesondere aber einige junge Leu-te, welche demselben sich zu widmen gedenken, unddazu eine vorzügliche Fähigkeit zeigen, nachdem siesattsam vorbereitet und tüchtig befunden seyn wer-den, aufihren Reisen zu unterstützen, und bey ihrerWiederkunft auf alle thunliche Weise zu befördern:
So habet ihr dem dortigen Magistrat von die-ser Unserer Absicht Eröffnung zu thun, und vondemselben weitere Vorschläge einzuziehen, auf wasArt hierunter das vorgesetzte Ziel am besten errei-chet werden könne. Wir rc. St. James den22. Merz 1766.