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XVI.
Ein kleiner Umstand thut oft vieles.
Aus dem Leben eines Frauenzimmers; von ihrselbst beschrieben.
..... O mein armer Mann! rief ich, aber"es war vorbei, und in dem Augenblick hielt derWagen vor meiner Thürr eS war schon nach Mitter-nacht, der Herr Graf empfohl sich kurz, und ich flogin mein Schlafzimmer, wo ich ein Glas frisches kühlesWasser herunterschluckte, und aus allen Kräften lautftufzete. Meine Cammerjnngfer merkte gleich, daßmir etwas begegnet sey, womit ich nicht völlig zufrie-den wäre, und fieng an die Vergnügungen des TagesLurchzugehn, vermuthlich um zu sehen, zu welcher ichdie verdrießlichste Miene machen würde. Dejeun« undSoups, rief sie, Comedie und Assamblee, Morgen-und Abendball, Mevianotse, und andre Intermezzos,wenn das nicht vergnügte Leute macht, so weiß ichnicht, woher sie kommen sollen. Das Wort Inter-mezzo fiel mir auf; ich weiß wohl warum, und wieich mürrisch fragte, was denn noch für Intermezzos?fieng die Hexe laut an zu lachen. Sogleich sagte mirmein Gewissen, daß ich mich verrathen hatte, undweg war der Stolz, womit ich vorhin allen Ver-suchungen und Gefahren z» trotzen geglaubet hatte.Dummes Lachen! und mache sie fort, es ist spät!warmeine ganzeAntwork, und ßiemit ward alles stille.Meine Einbildung glühte die ganze Nacht, und, ichschwärmte von einer Vorstellung zur andern, und wennich auf das letzte Intermezzo kam, wie es mein Mäd-chen zu nennen beliebt halte: so verlor ich mich, und
glaubte,