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Eine Scene aus dem Lustspiele: rc.
es nöthig war, sich erst in Laune setzen: ist diesesdenn so ganz überflüssig? Und würde es Ihnen nichtvielleicht einiges Schrecken verursacht haben, wenn ichIhnen mit der Krankheit des Cammerraths und mei-nem Anliegen so gerade auf den Leib gerennet wäre?Und find nicht gewisse Eingänge von Wind und Wet-ter, so abgedroschen sis auch immer seyn mögen, im-mer noch die schicklichsten? Empfehlen sie sich nichteben dadurch, daß sie nichts bedeuten? Und zeigt nichtihr öfterer Gebrauch von einer allgemein erkanntenNothwendigkeit? Mir kommen sie gerade so vor, wiealle andere Eingänge, womit der Redner die Zeit ver-weilet , bis die Zuhörer sich geräuspert oder verpaustetund die Ohren gespitzt haben.
Arist. Was es doch nicht für Entschuldigungenin der Welt giebt! Aber womit beweisen Sie, lieberErast! daß Sie bei diesen Ihren Entschuldigungen auf-richtiger sind, wie bey Ihren vorigen Eomplimenten?Sie haben mir selbst den Beweis in die Hände gelie-fert, daß Sie mit Umschweifen umgehen; könnte dieseIhre Entschuldigung nicht eine neue Wendung seyn,mich herumzuführen?
Erast. Ganz richtig! die Vermuthung ist widermich, Worte sind keine Beweise, und Thaten habe ichnicht zu geben. Aber beurtheilen Sie mich nach mei-nem Interesse, und halten mich für so aufrichtig, wiees dieses gestattet.
A r i st. Nun, das heiße ich rein von der Lebergesprochen; so kenne ich die Menschen, und wenn Siewollen: so fahre ich gleich mit Ihnen zn demMinister.
(Gehn ab).
XXV.