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Vorschlag, wie die Kirchhöfe
immer sicher zu folgen; und es war für die Kirche,welche daselbst die Kronen von allerlei Art zu vermu-then, und auch für ein Kreuz auf dos Grab etwaszu genießen hatte, ein jährlicher Schade von hundertThalern, der dort nun auf eine für die Eingepfarrtenlästigere Art ersetzt werden mußte. Unsers Orts wollenwir wenigstens erst versuchen, ob wir nicht das Alteund Neue verbinden, und solchergestalt durch einenMittelweg das Ziel erreichen können.
Alle drei Absichten können unsrer Meinung »achfüglich erhalten werden r wenn die Leiche vor wie nachaus dem Sterbehause abgeholet, sodann nach einemkurzen oder langen Umgänge in die Kirche gebracht,hier entweder mit oder ohne Musik empfangen, und —nachdem alles, was man dabei in der Kirche vorneh-men will, vollbracht ist; oder auch noch während derZeit von den Trägern zur Kirche heraus, und enkwe-'der auf Schultern oder zu Wagen, ohne andre De-^.gleitung — auf den Kirchhof außer der Stadt gebrachtwird. Hiedurch wird nicht allein in der ganzen Oeko-nvmie unsrer Vorfahren nichts zerstört, sondern auchnoch den Begleitern wenigstens die Hälfte des Ungesgemachs, was mit der Abführung nach dem Kirchhof,besonders bei schlimmem Wetter, verknüpft ist, erspart.Ja die Leichenabführrmgen können auf diese Art nochfeierlicher gemacht, die Personalien — wrlche seit derZeit, daß die bürgerlichen Tugenden ihren Werth ver-loren haben, aus der Mode gekommen sind — wiedereingeführt, noch mehrere Gesänge, als oft im Regengeschehen kann, gesungen , die Gemüther der Tramen-den zum O,pscr >für die Armen gerührt, und die Thro-nen der Leidtragenden deutlicher, als bei ungestümemWetter unter freiem Himmel, bemerkt werden.
Alles