L. 2. Gesch. d. Reformation. 1^17-1^. 67
geendigt ward, iz. May 1525. — Die Frage: wie viel 'die Reformation zu diesem Aufstande wirklich beytrug?ist für die allgemeine Geschichte lange nicht so wichtig,als die: wie viel sie dazu beyzutragen schien? weil sichnach diesem Schein die Folgen bestimmten: und wie hatteman diesen vermeiden können?
Versuch einer Geschichte des deutschen Bauern-kriegs, von G. Sarrorius. Berlin. 1795.
5. Die Secularisation von Preußen,das dem deutschen Orden gehörte, gab ein Bey-spiel, das auch andere geistliche Fürsten nachahmenkonnten. Wenn schon überhaupt die Besorgnisse sogroß waren, welche die Einziehung der geist-lichen Güter <— von den deutschen Fürsten fastVurchgehends mit Uneigennüßigkeit zu edlen Zwek-ken verwendet -— erregten, wie viel größer muß-ten die seyn, welche der Verlust eines ganzen Lan-des in Rom erweckte?
Der Hochmeister Albrecht von Brandenburg machtsich zum erblichen Herzog von Preußen, jedochals Vasall von Polen; 152z.
6. Diese Vorfälle, nebst den harten Aeuße-rungen des, seit dem Siege von Pavia so über-mächtigen, Kaysers führten zu den ersten Ver-bindungen von beyden Seiten, mehrerer katholi-scher Stände zu Dessau, und der mächtigsten pro-testantischen zu T 0 rgau. Freylich sollten die Bünd-nisse nach dem Sinne der Stifter immer nur Schuß-
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