O Von 1556 bis 1618.
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paaren wurden; zwey Mächte, nicht bloß etwa ver-schiedener Religion, sondern, -— jenes recht eigent-lich Vertheidiger des Catholicisnms, so wie diesesdes Protestantismus; — beyde ihre politische Exi-stenz auf Religion gründend; und beyde unter Herr-schern, die gleich große Lust harten auch im Auslan-de zu dirigiren. Elisabeth's auswärtige Politikhatte vor der von Philipp wenig mehr voraus,als daß sie behutsamer war.
5. Eine andere wichtige Verschiedenheit desgegenwärtigen Zeitraums von dem vorigen liegt inder Trennung der Spanischen und der DeutschenKayserkrone. Die Kraft des Habsburgischen Hau-ses wurde schon an sich dadurch geschwächt; stewirkte aber um so viel mehr, da der persönlicheCharakter der Regenten der östreichischen Linie sieeine andere Politik als die von Philipp II. ergrei-fen machte; und mit der Erhaltung der Ruhe inDeutschland auch den Ausbruch eines allgemei-nen Kriegs verhinderte.
Innere Verhältnisse des Oestreichischen Hauses zu derSpanischen Linie; seit dem Tode Ferdinand's 1564 nochdurch eine Theilung geschwächt. Entstehung der Oestrei-chischen und Steyer märkischen Linie.
6. Eigentlicher Centralpunkt der praktischenPolitik wurde aber die in den Niederlanden
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