108 l. Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
. ergiebt sich auch daraus, daß durch sie gar keineneue politische Idee sofort in Umlauf gesetzt, amwenigsten aber eine republikanische Gähruug in Eu-ropa erzeugt werden konnte. Eben deshalb alsokonnten auch die politischen Folgen derselben sicherst allmählig entwickeln; wurden aber dafür auchdesto umfassender und dauerhafter.
z. Umfang und Ansicht der damaligen Nie-derlande; meist schon von dem Herzoglich Burgun-dischen Hause an das Habsburgische durch die Heyr,477 rath Maximilians von Oestreich mit Maria, der Erb-rachter Carl's des Kühnen, gekommen; jedoch erstunter Carl V. so arrondirt, daß die sämmtli-chen Belgischen sowohl als Botanischen Provinzen,17 an der Zahl, ihm gehorchten. Bildeten siegleich unter einem gemeinschaftlichen Oberherrn jetztEinen Staat, so war dieser doch aus eben so vie-len einzelnen Staaten, deren jeder seine Ständeund seine Verfassung, manche auch ihren Statt-halter hatten, zusammengesetzt. Doch waren all-gemeine Versammlungen der Stände allerProvinzen nicht ungewöhnlich; und bey der Abwe-senheit des Fürsten, seit dem Besitz des Spani-schen Throns, pflegte ein Oberstarthalter dessenStelle zu vertreten, dem z hohe Collegien, derStaatsrath, Geheime (Justiz) Rath und
Finanz-