146 I.Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
Ausführung. Die erste, durch Cornelius HouttiZySmann glücklich ausgeführte. Reise erregte sogleicheinen allgemeinen Wetteifer, an diesem HandelAntheil zu nehmen, indem mehrere freye Gesell-schaften sich dazu bildeten.
Um sich die Erscheinung des unter den Waffen aufblü-henden Holländischen Handels zu erklären, muß man be-merken, daß die Holländischen Städte schon lange einebeträchtliche Handelsschifffahrt sowohl nach dem Osten alsWesten von Europa, und sehr wichtige Fischerepen hatten.Jetzt aber d. durch die Kapereyen der Wassergeusen einGeist des Aventurirens aufgelebt war, und man die Schwa-che der Spanier zur See kennen lernte, e. Daß durchdie Sperrung des Hafens von Lissabon für die Niederlän-der 1594 sie sich genöthigt sahen, entweder den Vertriebder Jüdischen Waaren ganz aufzugeben, oder sie sich sel-ber von Indien zu holen. Endlich noch 6. Viele Capitali-en aus den Belgischen sich in die Batavischen Städtezogen.
Außer den oben S. 2g. bemerkten Werken:
Geschichte des Holländischen Handels, nach Luzak's Hollanäsbearbeitet von A. F. Lüden. Leipzig. i?88.
8. Entstehung der Holländisch-Ostin bi-schen Compagnie; und ihre Organisation.Es lag zwar in der Natur der Dinge, daß derWirkungskreis dieser mächtigen Corporation sich erstallmählig ausbilden konnte, aber die Hauptzüge ih-rer Verfassung wurden doch sogleich entworfen.Gleich zu Folge ihres ersten, nachmals stets er-neuerten, Privilegiums, ward sie nicht bloß ein
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