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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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448 Il.Per.G.l. Gesch. d. südl. Eur. SLaaLensyst.

ins Gedächtniß zurück, die Wichtigkeit des Land-baus, die freye Anwendung der Kräfte, und daherFreyheit der Gewerbe und des Verkehrs. Auchwurden durch sie andre Selbstdenker gebildet; wäreohne sie Adam Smith gereist? Allein ihr Sy-stem, auf Sophismen gebaut, und in eine neueTerminologie gehüllt, wurde schon deshalb prak-tisch unbrauchbar; und ihr Stifter Quesnaykonnte eine Secte von Theoretikern, keine Schulevon Geschäftsmännern bilden. Aber ihre Lehrenahm nicht bloß die bestehende Staatswirthschaft,sondern durch die daraus fließende Forderung derpolitischen Gleichheit auch die bestehendeVerfassung in Anspruch; und konnte um so ge-fährlicher scheinen, da sie, nicht wie Adam Smithvom Nutzen, sondern bloß vom Recht sprechend,forderte statt zu rathen.

Die Lehre der Physiocraten ruht bekanntlich auf demGrundsatz, daß der Boden die einzige Quelle des reinenErtrags sey; weshalb auch ferner dieser reine Ertragdie einzige und unmittelbare Quelle der Abgabenseyn müsse. Zwar trennt sich von ihr gleich bey dem er-sten Satze, oder der Bestimmung der Elemente des Na-tional-Reichthums, schon die Lehre von Ad. Smith,nach der Veredlung und Umsatz nicht weniger als die Pro-duktion reinen Ertrag gewahren. Doch würde dieser Un-terschied praktisch wenig erheblich seyn, da auch die Physio-cratie keineswegs den mittelbaren Gewinn der Vered-lung (durch vermehrten Reiz zur Produktion) zu leugnendegehrt. Aber die große praktische Differenz erwuchs theils

aus