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Briefe der Elisabeth Charlotte von Orléans 1673 bis 1715 / Ausgewählt, mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Ludwig Geiger
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Briefe der Elisabeth Charlotte von Orlsans.

von« trop äs bonts, ruuis ü i^uoi sorä Kons toutssoes lagovs äs Nousisur? II ns in'uiins xus, il ns in'u fa-rnais ku uiinsr, guunä s'o-vuis insins In plus lorts uttuolisponr lui; ooininsnt in'uiineruit-il xrsosnteinsnt ^us ss suis<^us sss sentiinsnts sont I>isn oontrs-ires n l'uinitis st c^u'ilins Is vient äs inontrsr pur un sl ruäs IsinoiZnuKs? Vinsi,au noin äs Oisu, xsrnisttsL-inoi äs rn'sn aller. Da sagteder König: II« liisn, Naäains ^), puis^us ,ss vois gus o'sstvsritnblewsnt votrs intsntion ä'nllsr n Nuubuisson, gs vsuxvon 8 xurlsr Irunclisinenb, vier sein äs votrs tets, csr tontgas js vivrni zs n'^ oonssntirui point st in'^ oppiossrsiliautsinsnt st äs toros. Vous stss Noäsins st oläiKss ästsnir es xosts, vous stss wo hslls-sosur st l'uinitis e,usz'ai piour vou 8 ns ins psrrnst ^iss äs vou 8 laisssr nllsr msguittsr pour ssinuis. Vous stss In tsmins äs rnon Irers,oinsi ss ns soutkrirui xns gue vous lui lussis^ un tsl solntgut tonrnernit tort ins-l pour lui äun 8 Is inonäs. Us son-KS2 non ^> 1 us ü sornbattrs 068 vaisons sei, onr sn unniot ooinins en inills urrivs os gui ^ourra, muis ss ns vousluisssrui xoint oller sn un evuvsnt. Ich sagte: Vous stss

zu lieben, selbst damals als ich die innigste Neigung zu ihm hatte;wie sollte er mich jetzt lieben, da ich weiß, daß diese Gefühle ganzandre als freundschaftliche sind, da er mir sie durch ein so rohesZeugnis bekundet hat? Also im Namen Gottes erlauben Sie mir,daß ich wegreise."

') „Wohlan, Madame, da ich sehe, daß es Ihre wahre Mei-nung ist, nach Maubuisson zu gehen, so will ich frei mit Ihnensprechen: Lassen Sie ab von diesem Gedanken, denn so lange ichlebe, werde ich nie in denselben willigen, sondern mich offen undmit Gewalt ihm widersetzen. Sie sind Madame und verpflichtet,diese Stellung zu bewahren, Sie sind meine Schwägerin, und dieFreundschaft, die ich für Sie hege, erlaubt mir nicht, Sie fürimmer von mir ziehen zu lassen. Sie sind die Frau meines Bru-ders, daher kann ich nicht dulden, daß Sie ihm einen solchenSchlag versetzen, der in der Welt sebr üble Folgen für ihn habenniüßte. Denken Sie nicht weiter daran, diese Gründe zu bekämpfen,denn — das eine Wort gilt soviel wie tausend — ich werde Sienie, mag kommen was da will, in ein Kloster gehen lassen."

2) „Sie sind mein König und folglich mein Herr, ich kann undwage nur das zu thun, worein Sie willigen, ich widerspreche da-her durchaus nicht. Sie wollen, daß ich mein lebenlang unglück-lich bin und leide; an mir ist es, einen Entschluß zu fassen undzu gehorchen."