Briefe der Elisabeth Charlotte von Orlecms. 235
Hot er nichts gethan als beten und als gesagt: „Llon visu,s .^02 ^itis äs moi! LsiAusur, je suis prst o. paraitrs, üpuraitrs äsvsnt vous. ^ guoi tisnt-il, rnon 1)isu, gus vousns ws prei, 62 ?"i) Danach hat er sein Unser-Vater andächtiggebetet und den Glauben und als seine Seele in Gottes Händenbefohlen, bis ihm die Seele aus, und alle Gebete von der SeeleBefehlung mitgebetet.
An dieselbe.
(206) Paris, 17. September 1715.
--Mein Sohn hat mich zu ost von Euch reden
hören, liebe Louise, um nichts von Euch zu wissen; auch wieich ihm dieses sagte und Euer Kompliment machte, sagte er:,,Nuäuins 2) Ig, rauAi-uvs a äonv südlich gns sss äsux trsrssont sts ist st gas !s osäst statt mon ami/' bat mich auch,ich sollte Euch sehr von seinetwegen danken. Sein Handwerk,so er angetreten, ist gar keine leichte Sach', denn alles ist ineinem gar elenden Stand, muß lange Zeit haben, alles wiederzurecht zu bringen; sehe also nichts vor Augen, als Mühe undQual, und nirgends nichts Vergnügliches weder vor ihm, nochvor mich; und dazu hat er noch Neid und Haß zu gewarten,auch so, daß man mehr als 40 Zettel gegen ihm in der Stadtausgestreut hat und äuos st xuirs haben das ganze Parlamentvon Haus zu Haus gegen meinen Sohn aufwiegeln wollen.Weilen er aber im Parlament und bei dem Pöbel ^), auch vonallen Truppen sehr geliebt ist, so haben sie nur die Schand da-von gehabt, ihren bloßen bösen Willen zu erweisen. Aber ichsehe nicht gern, daß mein Sohn so viel Feinde hat, denn beieiner so großen Regierung kann man nicht jedermann zufriedenstellen; die es denn nicht sind, schlagen sich zu den Feinden,und wer weiß, was endlich draus werden wird.
*) „Mein Gott, habe Mitleiden mit mir! O Herr, ich binbereit, vor dir zu erscheinen! Woran liegt es, mein Gott, daß dumich nicht zu dir nimmst?"
2) „Die Raugrafin hat wohl vergessen, daß ihre beiden Brü-dcr hier waren und daß der jüngere mein Freund war."
3) Nicht im schlechten Sinn, sondern in der Bedeutung: Volk.