Geschichte der Schweiz. 91
desuntcrdrücker daselbst sondern löblich im ro-manischen Lande wo er offne Flecken zu sichern undfreyen Städten erhob
Moudon, stolz die Hauptstadt Ludwigs von Sa-voyen zu seyn wo das Land sich versammelte,schmeichelte Herrn Ludwig nie auf Unkosten ihrerFreyheit.^), um welche die andern Städte Wetteifer?ten ^). Seit Gerhard von Wippingen das Hoch-stift Lausanne um Basel vertauschte, war unter denBischöfen Peter von Oron und Johannes von Ros-sillon daselbst viele Zweytracht, aus Fehden mitLudwig von Savoyen^), mit Montenach und
Grey*
Z«o) S. von Heinrich, Attttvül «zz6.
Z20) Orbe ließ er, vor 1275 (n. Z mitMauren um-geben: er pflegte auch seinen Dienstmannen aufzule-gen, sie sollen daselbst bauen (Brief dessen von Lha-vorng)? ,27z). Gerhard von M. in der Urkunde
- 1 ertheilt bafliae suae seu bur^o zu Echallens
(Peter von Eheseaup, Ritter, und einer von Eou«moens hatten 127z und 70 ihre Rechte daselbst anMontfaucon verhaust) die Rechte von Morrdon. Alsüber den Ort Gonmoens die Zeugen in der welschenSprache abgehört wurden, „pour c« gne nous Joan(.'dalous n'entencions PN8 bien fand sich,
daß daselbsi „u fair crier viils stÄneko li eonite I^e-,^nsu6o2:" (Vertrag i zoz): Also hatte der Graf zuMümpelgard schon vor der Heirath n. Z17 Rechte indieser Gegend.
Z2») Weil sie in caplte todius torrao 6omini ^u6ov!ciwar, versuchte vergeblich Papst Johannes XX! derbischöflichen Tafel von Lausanne die Kirche daselbsteinzuverleiben; «Ks tir izzo.
Z22) Revers ^errn Ludwigs l Z28, als Moudon ihm6 tournois par foesZe gab.
52z) Siehe n. 907. So gab auch Ludwig ,29z' dem.Orte evttrt diese Freyheiten; /?rrc/rat IVllo.
^24) Vertrag Zwisten dem Bischof und -Herrn Lnd-wig, lzib; die Pcnoge wird gegen Morste hin ihr«»
GrgW