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Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft Erstes [bis Sechstes] Buch / Durch Johannes Müller
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II. Buch. 2. Capitel.

Sitzen der Musen umschuf, die stolzen Baronen (wiedie Lener des Orpheus) zähmte oder in HadloubsMunde zugleich den Bürgern von Zürich und großenPrälaten und Freyherr« lieb war. In diesem landewurden vom Chorherrn Conrad von Mure undvon Boner die Fabeln gesammelt; lernte derFreyherr von Regensberg bey nächtlicher Stille imeinsamen Burgthurme geheime Weisheit von einemfreundschaftlichen Geist ^); sang Wolfram vonEschenbach die wundervollen Abentheuren Wilhelmsvon Oranse^); und Rudolf Dienstmann von

Mont-

,24) Bürger von Zürich, im Anfang des XIV Jahr-hundertes.

r2Z) Sänger bey dem großen Münster; der ersteSchriftsteller desselben; er starb 12^1. Außer demfsbulsrium äe äiverÜ8 poetse. t'rrbulis und !au6es äsb. Vir^ine, soll er, sximiu8 poets lriureatu8, KönigRudolfs (erste) Thaten reimweise verzeichnet haben,v. Felix -Hemmerlin ist über sein Leben und seineStudien der beste Zeuge; da aber seine Schriften sel-ber gar selten sind, s. den Anfang der helver. Bibl.und Hottingers Kirchent) , Th. II, aa. 124z,1259, 128' und S. 6 9.

126) Boner'« käsllkein ist von Herrn Gberlin 1782bekannt gemacht worden Diese Fabeln (von reinem,richtigem Ausdruck) hat Boner an den Freyherrn Jo-hann von Rinkenberg (im Oberlande der Verncr) ge-schrieben.

»27) Der Geist war im Schlosse Balb (diese Mähr hat/Äoüi«,-. ,?28); Adelheid, Herrn Ulrichs von Re.gcnsberg Wittwe, Hatte einen Sohn Lütold, VaterUlrichs und Walthers (Urkunde wegen N)yningenund Schöfflisdorf iz«8)-

128) Dieses Gedicht hat Herr Easparfon «782, f.,schön, genau und mit gelehrtem Fleiß herauszugebenangefangen. Den Parcifal, auch Eschenbachs, istman Herrn Müller zu Berlin schuldig. Wolfram hatin der crstm Halste des dremeheMn Iahrhuudcrtesgftebt.