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Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft Erstes [bis Sechstes] Buch / Durch Johannes Müller
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159
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Geschichte der Schweiz.

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ttem Schultheißen von Bubenberg und' Graf Pe-ter von Aarberg erkauft. Er war zugleich Dienst-mann zu Nidau, der jungen Grafen Pfleger, undBürger zu Bern. Deswegen, um seiner Neigungzu folgen, ohne feinem Lehnsherrn treulos zu werden,stellte er dein Grafen vor, daß der Krieg mit Bernihm zu einem Nachtheil gereiche, dessen Ersah ernicht leicht finden dürfte. Der Graf gestattete ihm,unter seinen Mitbürgern zu streiten; für gleichgültighaltend, wie er ihm selber sagte,von zweyhundertHelmen und hundert und vierzig ihm ergebenen Rit-tern diesen Einen Mann zu verlieren." Darumals er sich von dem Grafen beurlaubte, sprach Erlachzu ihm:Ihr sagt, Herr Graf, ich sey Ein Mann;als ein Mann will ich mich zeigen."

> Sobald beym Anblick Erlachs die Erinnerungdes Glücks am Donnerbühel in allen Gemüthern auf-gewallt, wurde ihm durch allgemeinen Zuruf die Feld-hauptmannfchaft aufgetragen, und überreichte ihmder Schultheiß von Bubenberg der Stadt Banner.Er aber stand auf und redete zu der Versammlungder Bürger in folgenden: Sinn: ,. Sechs Feldfchlach-ten habe ich mitgehalten, wo allemal von der gerin-gern Zahl das größere Heer geschlagen worden ist:

Gute

der Theil des Erstgebornen seyn! Herr von Rkchen-bach war wol schon sein Vater. In Lauterbrunnen,Wengi und Untersten behielt Rudolf Lehen bis aufden Emsagungsbrief zu Gunsten bes Rl. Inrerla-chen «zrg; und unten finden wir noch andere Spu-ren seiner Güter im Gebürg. Vogt zu

Erlack» heißt er in eben attgef. Urk. iz »8-

46) Raufbrief um die Rieder zwischen Reichenbachund Niederlindenach, izzy, ohngefähr in der vier-ren Woche nach dem Sieg bey Laupen.

47) Raufbrief um den Hof zu Horden , mit eigenenLeuten u.a., iZLb.