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Ludwig Häusser's Geschichte der französischen Revolution : 1789-1799 / Herausgegeben von Wilhelm Oncken
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147
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Die Vallhailssitzmig und die s«1snee rovslo.

sind heute noch was Sie gestern waren"; einstimmig erklärt sie,daß sie festhalten wolle an den gefaßten Beschlüssen und fugt aufAntrag Mirabeau's den neuen Beschluß hinzu, daß die Personjedes Abgeordneten unverletzlich und wer sich gegen diese Ei-genschaft durch Anstiftung oder Thaten vergehe, infam, Verrätheran der Nation und eines todeswürdigen Verbrechens schuldig sei.Mirabean sagte bei diesem Antrag: „Heute segne ich die Freiheitum der edlen Fruchte willen, die sie an der Nationalversammlungzeitigt. Die Unverletzlichkeit der Abgeordneten aussprechen, heißtnicht eine Besorgniß verrathen, sondern einer Eingebung der Klug-heit folgen; es ist ein Zügel gegen die gewaltthätigen Rathschläge,die den Thron umlagern."

Am 25. Juni erschienen die ersten Abgeordneten von derMinderheit des Adels inmitten der Gemeinen, darunter der Her-zog d'Aignillon, der Marquis de Toulongeon, Beauharnais, derHerzog von Orleans, die Grafen Montmorency und Clermont-Tonnerre, Rochefoucauld, Lallh Toleudal, Lameth, Latour-Maubourg— lauter Namen von ältestem Adel und seit dem amerikanischenKriege von großer Popularität.

Die nächsten 2— 3 Tage geschahen weitere Uebertritte. Meh-rere vom Clerus folgten den Pfarrern — die Sache war verloren,nicht einmal die Prioilegirteu selber, denen der König zu Liebesich bloßgestellt, hielten an dem Staatsstreich fest.

Am 27. und 28. Juni konnte bereits ein Bericht der Ge-meinen sagen: wir sind die Vertreter der Nation, wird sind dieNation! Jetzt schrieb der König selber an die Vorsitzenden derbeiden ersten Stände, sie möchten auch hinübergehen zu den An-deren und that ein klebriges zu Gunsten derer, denen ihre Wählerausdrücklich verboten hatten, sich auf irgend eine Verschmelzung ein-zulassen. Am Schluß des Monats war die Umwälzung vollendet,mit Unterstützung derselben Macht, die sie um 23. um jeden Preishatte hindern wollen. Die Mehrzahl des Adels und der Geist-lichkeit saß in der Nationalversammlung.

Die Monarchie hatte eine schwere Niederlage erlitten. SechsWochen hatte sie gezögert und zugesehen, dann hatte sie gedrohtund getrotzt und sich endlich zurückgezogen, zuletzt sogar Ja undAmen gesagt. Mochte man die früheren Fehler vergessen, derNachtheil blieb, daß die alte Gewalt, durch ihre passive Haltung

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