Mirabeau's Ausgang.
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bei Hofe gefunden, ein solcher Mann sei wohl einiges Geld werthund Mirabean wurde vom König bezahlt.
Er hat seine Ueberzeugung nicht verkauft, nicht wider seinGewissen um schnöden Geldes willen geredet und gehandelt; waser in seinem Gutachten aussprach, das war eine Ueberzeugung, diebei Hofe wenig Anklang fand, aber er ließ sich doch für seineDienste bezahlen und das war ein Makel, der sich nicht weg-wischen ließ.
Dadurch gerieth er dem König, wie der Versammlung gegen-über in eine unhaltbare Stellung. Wenn je in der Versammlungder Ruf laut ward, er schreibe dein König Gutachten, gleichvielwelchen Inhalts, und erhalte dafür hunderttausend und mehrFranken, dann schlug ihn sein böses Gewissen und sein Ansehen in derVersammlung war vernichtet. In diesem Punkte dachte diese erstefranzösische Volksvertretung noch züchtiger und jungfräulicher alsmanche Miere.
Aucl, dem Hofe gegenüber war er nicht mehr der, der er hättesein müssen, seitdem ein, wenn auch nur leiser Flecken an derUneigennützigkeit seiner Absicht hing. Der Mann, dachte man hier,wird für seine Rathschläge bezahlt, er ist für Geld zu haben, damitwar es auch hier abgethan. Marie Antoinette allein scheint ihnbesser geschätzt und erkannt zu haben, sie sah ihn nicht an wie dieübrigen als eine bezahlte Kraft, aber die große beneidenswerthe Stel-lung, die er sich trotz seiner Vergangenheit in der Versammlung er-kämpft, war dahin, sein Credit nach beiden Seiten hin verloren.M Marck hörte ihn oft mit durchdringender Stimme ausrufen:„Welchen Schaden thut die Unsterblichkeit meiner Jugend demöffentlichen Wohl!"*) Zu der Schuld seiner Jugend war eineneue, größere hinzugekommen.
Das war es, was das durch so viele Leiden und so maßloseAusschweifungen noch nicht gebrochene Leben des großen Mannesallmälig aufgezehrt hat.
Es war eine Prometheusqual, die er zu tragen hatte, er fühlte,daß das Chaos kein Ende nehme, sah wie Alles tiefer und tieferin den Schlund der Anarchie hinabgezogen wurde, und fühlte sich
*) que I'immortalitö äs ma jsunesse kalt äs tort a !a oko8e pudU-yve. sRaeourt I. 109.)