Die Girvnde und der Krieg.
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gründen, wir branchen den Krieg, um sie von den Lasterndes Despotismus zu heilen, wir brauchen den Krieg, umaus ihrem Schoß die Männer zu entfernen, die sie verderbenkönnten. Segnet den Himmel, daß er euch selber dazu verholfenund euch die Gelegenheit gegeben hat, eure Verfassung fester zustellen." Nun spricht er von der Züchtigung der Rebellen, andenen alle gütlichen Bermittlungen zu Schanden geworden undfordert zu einem Kampf gegen die „Handvoll Verschwörer", zueinem kräftigen Schlage gegen das Aristokratennest Cobleuz, ineinem Tone aus, der nicht einmal den Schein des Gefühls einerwirklichen Bedrohung an sich hat. Das stärkste seiner Argumenteist eigentlich nur dies: „Ihr müßtet euch schämen vor ganz Europa,wolltet ihr euch von so verächtlichen Feinden länger Hohn bietenlassen."
Bereits am 29. November hatte der diplomatische Ausschußverlangt, man solle endlich mit dem Trotz der Flüchtlinge undihrer Beschützer summarisch verfahren und Jsnard, ein Gold-arbeiter, den die Natur mit einer wunderbaren Beredsamkeit aus-gestattet, und dem nur das Studium fehlte, hatte in einer feurigenRede das Thema der ganzen folgenden Politik entwickelt.
Er verlangte den Krieg, damit Frankreich sich in seiner neuenGröße zeige: „Das französische Volk ist im Begriff, das erste Volkder Welt zu werden: als ein Volk von Sklaven war es uner-schrocken und stolz, und als ein Volk von freien Männern solltees furchtsam und schwach sein? Alle Völker als Brüder behan-deln, keines beleidigen, aber auch von keinem eine Beleidigung er-tragen, das Schwert nur ziehen für das Recht und es nur wiedereinstecken nach erfochtenem Siege, kurz, stets bereit sein zu fechtenund zu sterben für die Freiheit — das ist der Charakter des fran-zösischen Volks."
Ein Volk, das eine solche Revolution vollbracht, ist unwider-stehlich, ist des Sieges gewiß: „Die Fahne der Freisten ist dieFahne des Siegs. Der Augenblick, in dem sich das Volk für sieentflammt ist auch der Augenblick von tausend Opfern, der Augen-blick der Hingabe aller Interessen und des furchtbaren Ausbruchskriegerischer Begeisterung."
Die Franzosen werden in solchem Kriege die schärfste Waffefür sich haben, die Propaganda der revolutionären Ideen: