Rückblick.
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nur die eigenthümliche Art dieses Volkes, wenn auch bis zur äußerstenwildesten Durchführung gesteigert. Solche Fragen sind schwer zubeantworten; leicht nur dann, wenn man sein fertiges Shstembereit hat und das bunte, mannichfaltige Gewebe der menschlichenDinge gewaltsam hineinpassen will.
Die Pflegestätte aller politischen Freiheit, der bürgerlicheMittelstand, war nicht bloß gezähmt, er war auf lange hinausgeknickt, der Bürgerstolz, der sich seines Rechtes wehrt und jedesRecht als eine Pflicht betrachtet, war gelobtet, der selbstthätige Ge-mcinsinn, der die Formen aller politischen Freiheit allein zu bele-ben vermag, war erstickt.
Aber die Massen, die einmal das Gefühl gehabt, daß sieFrankreich beherrscht und gerettet, hatten ein Gefühl ihrer Gel-tung, einen Stolz ihrer Macht erlangt, wie er sich in keinem an-dern Volke, in keiner Periode der Geschichte so wieder findet. Nahmman den Einzelnen aus der Masse heraus und zergliederte seineEigenschaften, so brauchte kein Fremder sich zu schämen; aber eingewaltigeres Instrument gemeinsamer Aktion der ganzen National-kraft nach Außen, als es in dieser Masse vorhanden war, existirtenirgends.
So erklärt sich das allmälige Entblättern des Baumes derFreiheit, bis er endlich ganz dürre dasteht, und auch der Durstnach einer Gewalt, die die Nation einigte nach Außen und wennnicht Freiheit, so doch Macht, Eroberung, Ruhm versprach.Die neuen Lebensformen, welche durch die Revolution gewonnenworden waren, waren nicht alle verloren, die sociale Gliederungvor Allem blieb unangetastet und vielleicht fand sich auch unterdem Andern Vieles, was der große Krieger werth fand, in seineGesetzgebung aufzunehmen.
Hausser, französische Revolution.
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