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Politik und Kriegführung der Coalition 1793bis 1795. — Lähmender Einfluß der polnischen Frage.—Thugut. — Der Petersburger Vertrag 3. Januar1795. — Der Baseler Friede vom April 1795.
Zweimal, zuerst nach der Einnahme von Longwy und Verdunund dann nach dem Fall von Condö und Valenciennes, war dasAusland in der Lage gewesen, einen entscheidenden militärischenErfolg gegen Frankreich in seiner äußersten Auflösung zu erstreieten, auch mit einer verhältnißmäßig geringen Kraft. Aber dies-Augenblicke hatte man versäumt und ein ähnlicher kam nicht wie-der. Von da an hatte man gegen überlegene Massen zu kämpfen,während im eignen Lager die Einheit der Führung und des ge-meinsamen Willens mehr als je vermißt wurde. Als im Sommer1793 statt eines raschen Vormarsches auf Paris die matte Flanken-operation auf Dünkirchen beliebt wurde, war der Angriff aus denOsten Frankreichs zunächst überhaupt aufgegeben. Man gewährteder Republik 3—4 Monate Zeit, sich zu rüsten, diese Frist wurdebenutzt und als sie vorüber war, ward die gesammte Lage miteinem Schlage verändert.
Interessanter, wenn auch militärisch noch unbedeutender, wa-ren die Vorgänge am mittlern Rhein, denn hier zeigte sich dieinnere Auflösung der Coalition noch deutlicher. Als man im Spät-herbst 1792 den schmachvollen Rückzug aus der Champagne ge-macht, war man auf Seiten Oesterreichs und Preußens gern be-reit, einen anständigen Frieden zu schließen; der König war doch