!I. Zeculkm. VII. <^2P. Vom den Neben - Sachen.
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ihrer grossen Zerstreuung sich auf ihre Anzahl berge-?die Verordnung gemacht, -aß nimmermehr ein Ins«statt verlachen konkcn, daß sie durch entsetzliche Rcbel- ioiedernm diese Iujül betreten solte; geschähe es aber,lion sich theils an ihren Überwinden! zu rächen, theils daß sich einer darauf finden steche, er möchte hinein ge-ihre ehmalige Freyheit wieder in erobern suchten. Man Ikommen seyn, wie er wolle, so solte ihm ohne .Gnadshat aber vernehmlich zwey Rcveiiiolrcn derselben zu und Barnibertzigkeic das leben genommen werden, e)
Solchergestalt waren die Juden vor dißmahl gebe.wüthiger, daß sie wieder eine Weile stille sitzen muste».
V. -
Was vor eine Rebellion haben die Indesunterangerichtet?
Es war den Juden unerträglich, daß zu Jerusalem,welches wieder aufgebauet, uud nach fei-nem Nahmen mit dem Zusätze cL?lroi.iuL!L
hatte nennen lassen, nicht nur die Heyden wohneten,sondern auch an dem Orte, wo sonst der Tempel GOk-tcs gestanden, ein heydnischcr dem loui Lspicolmo ge-weyheter Tempel aufgerichtet worden, und also anderStelle, da man GOtt gedienet hatte, drs Dicnsts desTeufels gepfleget ward. r) Andere g) gcbey eine an-dere Ursache an, weil ihnen nemlich »erbothen wor-
bchalten.
r. Die Rebellisn unter UVI^XO.
2. Die RcbeNldn unter
IV.
Was vor eine Rebellion haben die Judenunter angerichtet?
Diese Rebellion war unter der Anführung einesge-wissen Lnoki-äL sonderlich in EgfiPten, Eyrene undEmpörn angesponnen. Es schien, als ob das Reichder Hellen selbst rege worden wäre, die rachgierigenund fast cleisiersten Juden zu aller crsirrnlichen Grau-samkeit zu verleiten.
Sis fielen nicht nur die benachbarten Heyden alsdie rasenden Bestien an, und schlugen dieselben in ih-rer Uubereitschastt wie die Fliegen todt; sondern sie dc„,sich ferner Hin zu beschneiden, worzu .denu nochkühleten auch «hr Muthchcn an ihnen rmt recht un- ^ Begierde und Hoffnung kam, sich wieder in die
mculchlrcheu Erfindungen. Erllche sirgetcn sie mitten'^ versetzen.
durch den Leib .und Kopfs voneinander , andere wurf- Sie machten nun unter der Hand Anno izZ- alle
fen sie den wilden Thieren vor, viele musten auch einund/r als zum Schau-Spiele Missten zerfleischen.
Doch diß wolte ihnen noch nicht gnug seyn, sondernsie liessen gar das Fleisch und Eingeweide der Feindezurichten, und vcrzehreken es mit einem abscheuliche»Appetit« Das Blut derselben strirchen sie an ihrenjckb, und mit der Haut kleideten sie sich, welches simstkaum erhöret worden.
Bey solcher Raserey der Juden kamen in Esv.Pton,Eyrene und rrmL^ive über zweymahl hundert tau-send, iu Cypcrn aber über hundert und vierzig ramsind Menschen elendiglich ume Leben. In Lybien aberwar fast kein Mensch mehr anzutreffen, also daß eswürde wüste liegen blieben seyn, wenn in au märt imfolgenden Colenien dahin geschickt Hätte.
Alachdem sie nun den Anfang des Aufstanbes Annouz. mit dergleichen meuchelmörderischcn Thaten ge-macht hatten, so grieffcn sie das folgende Jahr Egy-ptcn an, hatten auch das Glück die von dem Land-Pfleger r.vi>o ihnen entgegen gestellekc Völcker in dii^Flucht zuschlagen.
Allein die Flüchtigen waren kaum wieder zurück nachAlerandrien gekommen, so nahmen sie alles, w«S Ju-de Hieß, daselbst beym Kopffe, und schickten es in dieandere Welt.
Indessen untcrliesien die Juden, welche sonderlich inCyrenr wohnetcn, nicht, gantz EgYPken mit Raub,Mord und Verwüstung zu erfüllen, wodurch derKäy-ser genöthigt? ward, den r<l^irclv>i ^veroorer-Ki mit einergrossen Macht wider sie abzuschicken, welcher sie durchunterschiedene glückliche Schlachten zur rsilon brach-te , und fast unzählich tausend Juden mallacrii-eke.Eben so gab dem nvoa crviero Befehl,
alle Juden aus Mesopotamien zu jagen, wobey wie-derum eine entsetzliche Menge derselben zu Grunde
Zurüstungen, einen Aufstand zu erregen, und dabeybemühet zu seyn, das Reich ihrer Vorfahren wiede-rum zu erobern.
Indem aber eben aus der Reise nacff
Egypkeu uud in Syrien begriffen war, so Hielten sievor rachsam, so lange stille zu bleibe», bis sich dersel-be etwas entfernet haben würde.
Fslgends kam es nun zum öffentlichen Ausstaube,dabey sich die Juden eines Anführers bedieneten, wel-cher sich IZäkL0<Mäiz, oder Läkcoc»/ek^8, dasist, ein Sohn des Sternes, nennete, und damitauf die Weissagung BileamS von dem Stern ausJacob blum. XXIV, 17. ziele«, auch sich nicht scheue-re zu lügen, er wäre als ein Stern vom Himmel Her-ab gefallen.
Damit sich dieser ein desto grösseres
Ansehen machen möchte, so wüste er eine Kunst, wen»er redete, zugleich Flammen aus dem Munde zu bla-sen, weswegen man ihn den Flammenden »der Bli-tzenden jnbenaßmte. K^, Bey den Juden stund er da-her in solchem Ansehen, daß auch der berühmte RabbiHciLL, als er ihn ansichtig worden, gesprochen: Dnsist der Ixonig Messias, oder der Gesalbete; wirer denn auch ordentlich zum Könige über die Jude«gesalbet worden.
Er war von Natur grausam und blutdürstig ; da-her er sich zu einem solchen rebellischen Hauprc sehrwohl schickte. Den Christen fuhr er recht erbärmlichmir, wennche nicht seine Parthey annehmen und Chri-stum verleugne» wollen, i)
3 zrz 2 Indem
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