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Kirchen-Hisisric Neues Testaments
rissen worden, f) Er hat das Buch lcrirak ,vp» der'Schöpffulig geschrieben.
I!I. Rabbi I 8 -Vl. 4 .Lb, ein Mitgehst LKI8L, hat-d.rsBlich von den dreizehn Arten des Gesetzes her-aus gegeben.^)
Die dritte Secte war der channrcorum oder vcu-kcrorsrum, darin» diemerckwürdigsten:
I. Rabbi 8I.xitzSdl, ein Sohn Rabbi GamalielisDes andern, und Vater des heiligen ivv^r., dejstn inder ^ruciins allenthalben Meldung geschieht-
II. Rgbbi 8idckLOlV, ein Sohn locttLi, MldSchttlepdes Li<n!L, welcher nebst seinem Sohne 22. Jahre in ei-ner Hölegelebet / und das berühmte Buch Xokar zuschreiben angefangen- b)
III. Rabbi 1086 , der Gelder, eiu l'caeceptor RabbiivOLL des Heiligen- i)
IV. Rabbi d-cha n^8t,der Babylonier.Gein Vaterwar kecl'.MÄlorai'cbI zu Babylon,nntcr weichem Nah-men die Juden ihrmObersien und Fürsten zu diestr Zeithenrcrckten, der steh sonderlich durch einen Gürtel von al-len andern Juden (Emgu.rere- k)
V. Rabbi IVI)^,her cheik^e. Die Juden wissennicht,wie sie seine Gclehrsamlbit, Heiligkeit und hohck-Änseßcn gnrrgsam heraus streichen sollen. Esäsi seinerbereits in voriger Fraae gedacht worden.
" X-
Was hat man vor Juden-Schulen zubc-
Wercke'a?
Es sind Mtg Set-erlen in dieser Zeit berühmt ge-wesen.
Die erste Schule war zu oder iLk.miL, wor-inn der Rabbi ein Sohn 2Lc».«-ei, der
erste idLÄor und das Haupt der vertriebencwIuden ge-wesen/welchem der Rabbi Gamnliel, ei» Sohn desbekannten Ga'-nalwls zu Jerufalemän diestr Würde gc-folgck-
Die andere Schule ward nach Her Zerstreuung derJuden unter /räriano zu Tiberias angerichtet. DerRabbi IO8L, ein Sehn n.i8i>,L, und der Rabbi lVO/r derHciilste haben derselben vorgestanden, bis nach des letz-rern Tode alleJudmaus Palästina entweichen musten.
XI.
Was vor gelehrte Leute sind sonst noch umter den Juden zu bemereken?
D.(sVlb^,mit demZunahmen ?onnuvs, weil er ausSynope, einer bekannten Stadt in ronro gebürtig war.Indem er sich auf die Bau-Kunst und Meolvgie gcle-aet hatte, so kam er bey dem Käyser ^ürisno .in solchesAnsehen / düster ihnbey Erbauung der Stadt ^.eliac,sdcr Jerusalem, zum Ober-Bau- vii-cäkor verordnete-
Vey der Gelegenheit ward ihm die christliche Religion bekannt,wsrzuiHm siurderlichdievielen WunderWercke derChristen eine Begierde erweckten ; daher ersich darinn unterrichten undtauffenließ. Weilerabcrdie abergläubische Astrologie und das dlaüuikät-Stel-len, ohngeachtet der vielen Ermahnungen von den christ-
lichen tehrcrn, nicht lassen wolte, so ward er aus der Ge-meine geschlossen.
Drß verdroß ihn, daß er sich von der .christlichen Rc-llgron ab, und zu den Juden wandte. Er hsreke denLielkL, eium Erh-Fcmd der Christen , und indem er dieHebräische Sprache sehr fleißig und glücklich erlernethatte, so machte er sich Anno i-8. über dir Bibel Altes^ Testaments, und versetzte sie ins Griechische, zu dem En-de,damit er theils die Übersetzung der 70. Dolmetscherverkleinern,rheils die Schrrfft-Stellen von Christo ver-drehen »1 ächte«
DieIuden nahmen Hirse Übersetzung mit ss-'chcrHoch-achtrmg auf/ dast sie in ihren Schulen gelesen ward« Essoll.auch bist Wcrck in vielen Stücken nicht eben unrechtgewesen seyn, wie dir Zeugnisse einiger Kirchen-Vateran die Hand geben»I)
Er nahm aber das Merck noch einmahl vorbic Hand,in welchem er denr Gruud-Terte noch genauer nachge-gangen, doch zugleich dirJüdischen 1 'w.ciincmes und vie-le Anmerckungen mi'tanflickte,welcheletztcrn biß Buchso schädlich machten, daß aitch -er Käyscr luttini^nu;im folgenden diese Bibel den Juden.selbst verbiethenlass:», m)
Von diesen "Übersetzungen sind nur noch einige Stü-cke vorhanden,welche d>OI 1 lUV 8 ,VLV 31 VL,uud VV/ll.-10dlV8 heraus gegeben, n)
1 HsiO l)OHO.v,d esse n p. 696. Hed acht wordc n.Na ch-dem er das Hebräische beyden Juden erlernet hatte, ü-berfttzce er das Alte Testament ebenfalls inS Griechische,und folgere sonderlich den 72« Dolmetschern, mit wel-chen er in derEmfälti'gkeit des 8ryli überein kommet.Daher iß diese Übersetzung bey den Christen vor die bestegehalten worden; wie denn On^enes in seiner llexa-p>s, waSin -er Übersetzung der7o. Dollmetschcr aus demHebräischen Texte fehlere, aus.dem IlMOOOl'IObrLersetzet?, und der gantze Prophet Daniel nicht nach der70. Dollmetschcr, sondern nach 'kblLOVOUOdULÜbersetzung , in der Griechischen Bibel gelesen wird- 0)
OdIXLbOS, ein Jndcn-Gmossc, welcher die Büchertckoli; inS Chaldüische übersetzet, wird voi) etlichen indiese Zeiten «-eknrcr : p)nach der Indischen ScribentenZeit-Rechnung aberhatcrzu LKristi Zeiten gelcbek.g)
Xll.
Was hat man Don dem Zustande des Hcydenthums zu mercken?
Dreyerley:
1. Den Instand des Heydemdums überhaupt.
2. Die Vornehmsten VOidersachcr der Eh rastenAUS den gelehrten Heyden.
z. Die VXAEVbiE
Wie
k) 2smrc!> l):>ui<i. 4O. 41- k) HO 1 HdI6kk.V8 i. c.
k) 2-mLcl, vsmä. x. 42. h Ub-r Iueh»r- x-L- 4 Z. 46- ZZ--r) Ibiä.
i)OAI6kdtk8 (-»mwenk. in ko.'p. VIII. p. IZI. kdüocsi.c. 14. ItIHLOd<V>1V8 -piü. a,1 p. y6. ik. E'ncM
ttr^»ic. in L-enes"!'. III. p. 2 IÜ. m) Lk 1 kttü.I<I 1 V 8 äe ponit.«cwens n. i4.ttI?.!LOH!a.'e1V8 in les c.F. n) L/rvk kill.licr-lcript-eccl. p. Z2. ZZ. 0) liriäem p. 48. p)ttOa'HtV6L-U.V8 11 . k> c. 2. 8eÄ. p. 76 - g) Illem rliel«>r. kkil. lid. 1. c.?.8eÄ. I-XQK. I'IIOI. I' üe v^riis tcn^r. sscr. etin. r»x. Z. kA-6IV8 z>r»ck»t. il» c»rguw ke.ocaceasdi.