Kirchen-Historie Neues Testamentes.
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z. Weil der Tilul der Parisischen voüorum damalsnoch unbekannt gewesen.
4. Weil 6 KK 80 KI im vierzehnten Seculs, der zu erstdavon redet, die nachmahls ersonnenen Umstände weg-lässet.
5. Weil es aus dem Lreuisrin komano, darinnen essonst gestanden, nicht ohne erhebliche Ursachen auöge-löschet worden. 0)
Die von den Carthäusern vorgeschützte Iraclüionp)will also Hiergegen nichts ausrichten. Vielmehr ist ge-wiß, daß dieser Mann theils aus einem natürlichenTriebe zur Einsamkeit, theils aus Vcrabscheuiing desverwirreten und boöhafften Welt. Wesens sich in dieEinöde begeben. Aus diesem Grunde kante er auchnicht lange zu Rom rasten, da ihn Vl<8-VdLV8 II. sichfeines Rathes zu bedienen dahin erfordert Hatte, viel-weniger wolle er das angetragene Vißthum zu kegioannehmen, sondern verfügt sich an einen einsamen Ortin Calabrie», und lebte daselbst mit einigen Mönchenbis an fein Ende. q)
Seine Schnüren sind
1. Lxpobiio in vmocs 85<>Imos Osvi6i'cos.
2. tomivenksriui i» omncs egiilol»s ksuti.
A. Einige kleine Tractate 6s rsuäiblli Lccleklss ; 6« »rns
menris keclsÜL ^ 6e novis i 6e süqiior pr»cipu!s beüisrkn'üi 82iv<>rorls; in kviennitsres 8. Virßinis; 8ermc>n«6e blsrrz'ribn; , 8si-mones 6e llonfelloribus , 8ermo 6eKtickrele; 8crk»o 6s concsmcu cüvirisi'um, welche alle dochvon einigen 8rnnoni ^ilsnü zugeschrieben werden.
4. Zwey Briefe einer an ks6ulpkl,m Viri6-m zu Keims, derandere an seine Mönche in der Catthause.
4. Loriseilio ü6ei. r)
c^rrviu^ri;
Römischer ^rcbiprerbxker und Cardinal um das Jahr Iv?6.
Lrkb4Td68 !!k. welcher zu Brixen gegen 6 KLLO-KlVkel VU. zum Pabst erwählet wurde, bestellcte ihnin die obangezeigken Würden. Sonst war er ein ge-Lohrner Deutscher, und ein abgesagter Feind Hildo-brands, daher man seine Lebens-Beschreidmrg die-ses Hildedrands, welche er in zwey Büchern herausgehen lassen, nicht alleyrahl vor gantz unfehlbar zu Hal-ten Hat, weil vieles aus Affectenmag eingestoßen seyn,und er auch nicht alles so genau wissen können, indem«r stch die inehreste Zeit in Deutschland aufgehalten, s)Doch kan man ihn gar nützlich lesen, und darffdeswe-gen nicht alles bey ihm verwcrffen, gesetzt daß er zuwei-sen der Sache zu viel gethan , weil die Hildcbrandini-sckeu Scribenten ordentlich auf die andere Seite hin-aus fallen, und also die Mittel-Strasse von einem ge-mäßigten Gemüthe gefunden werden muß.
v) Vi6. IO-! I-^VdlOlV8 in «tigere. 6« veris crulis kserf5-r 8KVdl0dlI8. p) conf. IKXOckdi'r. ds^880dl. In 6i-LipI.Orä. c»rrl»ul. VIdec8dl1IV8 8-llnu. in 8peculaliistoriili üb. 26. c. 28- k86 K8IV8 in diblioebecs rsrrkuÜL-r». 08dI88K^KI)V8 in Lbronolvgia IsnÄs. 8^d1Xl/ikin 6^11. tsrrz. 80888VIk^V8 in spgsrsru. 681.1 .^k-L4IXV8 6s lcrigr. eccles. /Vlii. r) i c. p-x. 5Z9.
,)VV8I8>r^^d.'V8 lec. H. P-«. 7;i. c-n 5 >1OK^LV8.60rv?.8IV8 in Silken, äs XuLlvribus Axolsß. gr» likdt-kico IV. j
KKVdlO
äsrkrr 8 1; sder 8 l <8 uleu 8 l 8Bischoff zu 8egni um das Jahr 1087.
Die Stadt 8egni liegt in 6i Koma. 8klV-
d<lO war von 8oleria der Gegend Alii in kiemonr ge-bürtig, und erhielt ein Lanonicar zu 8iena. In solcherQualität dispukirete eraufdcmRömischen 8yno6o^n-no 1079. wieder veki^ü»8iv>.l, welches dem Pabste sowohl gefiel, daß er ihm das Bißkhuin zu 8egn> auf-trug, wiewohl sich dieser auf alle Weise dagegen sperre-tc. Anno 1104. aber trug ihn seine Begierde dermas-sen zu einem einsamen Leben, daß er sich gleichsam ver-stohlener Weise ins Kloster d/lvr>rcs8lir, begab. Doch -seine Gemeine rnhete nicht mitAnhaltcn beydem Pab-sie ?L8cn.crl, bis ihn dieser durch seinen Befehl nöthigtewieder zu seinem Bißthume zu kehren.
Hierauf muste er als Päbstlicher Legat an den Gra-fen ko6L«ivbi in Apulien gehen, iugleicheu einen 8yn-ollum zu ^ur8 in Franckreich halten. Doch suchte er1107. wiederum sein Kloster Klonrcazsiii, und ward da-selbst Abt, welche Wahl der Pabst auch cc>r>6rm>rete.Endlich muste er doch Anno im. nach des PabsiesVerordnung die Abtey abdancken, und sich wieder in ^sein Bißthnm verfügen, worinnen er auch 1125. ver- ^storbcn. r) 1
Seine Schnffren sind !
1. Lcmim-nrLNL in kencsceuebum. '
2. dommenksriur in lob.
z. Lommenisrius iri klslcerinw.
4. t?ommentsrius in Lsncic» Lsnricorum,
Lommentikius in ^pocrlyplm.
6. Ilomüi« seu 8»mo»es LX8V. welche zuweilen knkebioLmif-no ober kucksrio I.uß6unenli, wiewohl unrecht zu-geschrieben worden.
7. 'l'rrÄskus in Onricum ^rcbari«.
8- 1'rLÄ^kns <lo inczrn-kiniis Dowini.
9» ärgumencum Se kscrikcio ^r^mi.
10 Oe 82e»meoris, LcclciiL m/üerüs, skgue ekcleÜLÜicis ri- itibus v^utcnluin.
11» Vic, 8 1,-onii IX. kspre. i
12. K-Iponüu sä c^iLllionem, cur cnrrugtur Lcclelisr ü»lus ? l
lz. Viki 8. ketri üpiscopi l^NLZnini» i
14, 8eur«nrii>rum libri V'l. u) ^
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cz nno-rLU^r 1
Bischoff zu cbrrrres 1092. bis II15. l
Er war einDiscipel vLrikLLircl, und vor dem Biß-thttmc der erste Abt von 8. tzuinrin zu kLauvai;, allwoer auch gebohren worden, x) Seine Gelehrsamkeitund Gottesfurcht stand durchgehendö dazumal in höch-sten! Ansehen.
Als sich kttIl.I??V8 I. in Franckreich mit der Grä-sin von ^niou vric'ricLo.v ehelich verbunden, und seinebisherige Gemahlin vou Holland verstoßen
Hakte,
l) 8LI8I0 in eloz. ^bb»k. c-Knenk. 88VKV8 vl^codIV8 6s vir. illuKr» LsNinsnl? c»p. z?» ?088KVId>iV8. bkl-k?t8V8, »lii. u) Oper» 8KVdlOdIl8 ^kicnüs extsnr in bi-bliorkec» kstruin 60. XX. ») 8nn6»ri« eccleü-c 8. <Hu!nrini»g.vätlttLklVbl 8gicile8.-r.r l. LILKLLK^VS in ckro». ,6»a. 1067.