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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen - Historie Neues Testamentes

gung der Clerifey ins Kloster, worrmrm er irr obangezeig-rem Jahre verstorben, u)

Seine Scdriffrcn sind

1. LpiÜols ü:u Orsci» räüorcscoris är vnione cumüsrinii in-cunäs sä Lpitcopos Ori-ncsle; in 8/,>uäo k1orenrins. x)

2. Orsrioner slise III. sä omnes 8/noäi kio^enlinse kscrei.

z. Lxpvücia leu ^pvlo^» pro 8snLts Lc Oecumcnics 8^noäoklorenrinr, Sc äekenüo rzuinyue Opiniin in Loncilio conrrs6 rseco; äeänirurum. ZuDilllNgcil 15 81 - 8 . jU RvM 1618-4-4. Orscio sä lnrnnem lmp. in 8/noäo kiorencina. r)Orscinbreuiculssäeunäsm. s)

Lonfeilio 5en lermocinscio ksbits cum klsüomers "rurcoruriiImperscore äe rsts LkriKisnorum Läe. b )üibeüus äs srticulir käei säeunäem väsünnielemFeuäisloßusäe ris tslncis üumsnsc. Zu HkllNstädt 1611. Z.z. Ti-LÄrru? äs krseäeiiinsiionesä losejiiiuin Llonscüumltüss-Klomc-niem. Breßiau lü8l- 4 -9. Orslio in vnum in nscu,-» äc crinum psrloni; Oeum , ist beydkN iä/mni; Osnisscsni und anderer, so ^läus ^lsnur-u» Annv1501.4. zu Venedig ansLicht gestcllet-anzutteffen.Man kanauch die bisherigen Wcrcke mehr encheikS in der üibüacüsc-kscru^n finden. c)

I(>. Lxpokrio lircersrum in tepuicüro Lonksncini exculs-rnm äs exciäio vrbis Lonkrncinop. sc lurcurum lmperio.Zu Venedig Anno 16z/. bey dem LKronico Oorotliei, undder 8/nvpil üiüorisi-um Lisecksei OißslM^.

H- Andere seine Schrifften, als Xctponliosä si-Aumonts ^lsrci!Lpüeüi äs ^scetlivne 8pinrus 8. und Xeiponüo sä srZumen-,ruw Lrsscorum ckec. sind noch IN bä8cir verborgen, ä)

IV.

Was vor Lehrer sind in der OccidentalifchenKirchen zu mercken? I

I. pabste zu Nom. ^uignon 6cc.

IbII>I066k>!HV8 VII. !

Pabst jU Rom Annv 1404. den 17. Octobris bis 1406.den 8-Novembers.

Sonst hießer 6081 ckV 8 XlfilckORä'kl, war von8ul-merns gebürtig, und feint 1Z89. Cardinal. Bey der Wahlmusie er schwören, daß er aus Liebe zur Einigkeit in derKirchen dm Stuhl wieder freywillig verlassen wölke,wennsich der Gegen- Pabst oL^vlcrvuxur. j« ^uignon der-!gleichen zu thun . gefallen lassen würde. Allein die Päbstetonten sich nach ihrer antichristischen Allmacht wegen sol-cher Eyd-Schwüre leicht -fichcmiren, und also dachte auchI!>ld40Lfidl'I'lV8 nicht daran, daß er das Versprochenehätte halten wollen.

Vielmehr, da ihn die Römer des Kirchen-Friedenö erin-nerten, und dabey begehrctcn, es möchte ihnen daöOspico,lium und die Engelsburg wieder eingeräumt werden,so ließ er von den vornehmsten eilffPcrsoncn hinrichten,und ihre Cörper znm Fenster hinaus auf die Gasse siür-tzen. Dassolte das löbliche Mittel seyn zu Fried und Ei-nigkeit zu gelangen.

u) ä- lcripk.-cci. I>kc>^I.I.^rlV8m äiL-

rribsä« 6 LOR.OII 8 . 8 ?Q!t 0 ^I 4 V 8 säsn. 1451. >4;;.

2 ^ äs exciä. Lonksnriaop. x) In Loileöt. Ooncii. üsbb. "tom.rz. leg. y) Ib. p. 544. r) Idiä. p-478- O sp. 56 VI<OPV-1.V^1 tsLl. Z. c, 6- b) sp. LX V8IVL1 in1°urco-6rsecis üb. 2.c ) ytom. XXVI. ä) Viä. ULblX.Vtt. 4 X'l- 0 !t. Sc XON. 6 M 1 V 8in »pxeuä. sä bist. ücc. scnpc. ecci. psz. I lv. 5 e>zg.

Die Römer kontcn nun nicht anders, als gegen erneusolchen Tyrannen aufstehen, und nahmen dm König n-vi;i.ävki von dtspoi, undApnlien zu Hülste, wodurch sieim Stande waren, den Pabst aus Rom zu jagen, und dasLschloiium zu erobern. Indessen, da man die Engels-burg vergebens belagerte, auch die Päbstischen Trouppsngegen i.äi>l8l.zv!v!'glücklich gefochten Hatten, so mercktendie Römer, daß sie arrfdie Letzte keine Seide dabey spinnenwürden, und versöhnten sich daher mit lblkiOLMgslO,welcher sodann von Vnerbo wieder nach Rom kam, i^o»-i.Lvn in Bann that, aber bald darauf aus diesem Lebeneilte, e)

6K66ORIV8XU.

Pabstju Rom Annv 1406. den zo.Novembris bis 1415.den 4.Junn, stirbt 1417.

Sein voriger Nahme war ^b 466 l.V 8 60 RARIV 8 ,oder, wie ihn die Jtaliäncr aussprechen, Lbi 6660 LOR.-R^R.O. Er führetc bisher den Titul als Patriarch zuLonstantinopel, und Hatte von seinem Vorfahren den Car«dinals-Hut mit dem Titul 8. Xlsrci bekommen.

Man ließ ihn wie den vorhergehenden schwören, sich aufdas äusserste, ja auch mit Dransetzung Leibes und Lebenszu bemühen, das 8cfiiims zu Heben, das ist, seni-oicrvKxli>. zu Xuignon zu bereden, daß sie beyde zugleich dasPabstchum niederlegen, und damit die Freyheit einen ein«,tzigen Pabst zu wählen wieder herstellen wollen. Doch eswar bey den Päbsten nicht Mode, ihr Versprechen zuhal-ten; daher die beyden Heil. Väter so lange miteinandercomplimenrirten, bis die Cardinäle Anno 1429. dasConcilium zu?ik3 anstellten, beyde Päbste llcrbronillre-ten, und v. zum Besitzer des Stuhls ernen-

nten.

68 . 660 R.IV 8 suchte zwar das6<,ncilium zu vernich-kigcn, vorwendend, es könne dergleichen von niemand alseinem Pabste berussen werden, hielt auch im Friaul ein an-der 6onciüum dagegen, worauferse»kvlci-v^ und >11.1:-xsr»v»v>i in Bann that: endlich aber merckke er, daß ersich nicht länger würde schützen können, und relixairte dasPabstchum durch seinen Gesandten aus dcm Ooncilio zuCostnitz, worauf man ihu zum vscsno im Cardinals-LoUcgio und beständigen Legaten von der Anconitanischen!March verordnete, bis er im 91. Jahre seines Alters zuR.scsn 3 ki verstorben, f)

Er hat übrigens das Lob der Gelehrsamkeit, und seinerBriefe können unterschiedene in den l'omiz Oonclljnrum,bey dem 8XOVIO,8) ^^l)VIbI6O, fi) undVORILO ^^ 16^4 i) angetroffen werden.

^ 6 LX 4 dM 68 . V.

Pabst zu Rom Anno 1409. bis 1410. fitzt nur io. Monate.

Zuvor Hieß er ?6IKV8 ? 5 äll.äk 6 !. Seine Eltern,welche ihn auf der Jnsul Candia gezeuget hatten, waren soarm daß der Sohn,so bald er nur lausten und reden konte,den Bettelstab in die Händ nehmen muste.

Endlich erbarmte sich ein Franciscaner desselben, nahmihn ins Closter, und unterrichtete ihn so weit, daß er aufdieUniversitäten Oxford und Paris gehen konte, auch an demletztem Orte IN voäiorem Ifieoiogiae promouirte.

! Seine

e) pl^ 1 'l 86 . 8 PO!Svä!tV 8 . f) kl.ä'rirtä. ttülvLLÜL-KV 8 in bitt. k-psc. g ) sä sn. 1406.1408' 5-4. d ) in »nnsi, Lli-nor. Lom. Z. i) iib. 2. kerzg.