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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XV. 8eculum I. <Ü3P. von den Lehrern.

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5. ckronicon klonn- cslkni. I Den Zunahmen führet er von dem kleinen Dorffe Lulä

6. commentsrivrum 6-retru- , 5 e- «ium ß-oer,li, essec c->m,l-'an der Mosel im Ertz^Stifft Trier, allwo seinVater emdulenüum, gelli- libri II.

7. Virre süguor 8imüorum.

tz. 7r»Äsrus de 8sc»menro,dmir,bili corpori« Oüristi.

9. ssr-Ärcus cvatr» 6r,eco, d- peocessione 8piricur 8.

10. OtLtinne- nnonullre »d Lonciliorum kerrsrienlls L kloren-kini?-ire- Iirdirre.

H. Ovu-coatrr vituper-rores klonellicre »iree, inkl 5 to. w)

kOlk^^dlL8reso vienm

?rokessor ssdeolnZire ju8g!,m,ncs UM das Jahr 144s.

Man siehet leicht, dH er den Zunahmen von seiner Ge-burts-Stadt führet. Erbesaß bey der ?ro 5 elsion zugleichein Lanonicsr zu Tost do. Auf dem Loncilio zu Baselbehauptete er dessen Aissehen über den Pabst, und gab «mel-den Hußiren wegen Empfangung der beyderley Gestaltim Sacrament seinen Beyfall; n) wie er denn als ein inder Theologie sehr erfahrner, und dabey tugendhafftcrMann abgebildet wird. o)

Man mercket ihn sonderlich, weil er die ersten Bibli-schen LcincrrrdanricN der Vocum incleclinabilium zusam-men geschrieben, und nach dem ^lgluchcr eingerichtet.

Sie sind zuerst zu Basel Anno 1476. besonders herausgekommen, nachmahls aber den grösser« Loncorüzmienin seriret worden. Seine übrigen Gcvriffren sind

I. 7rrA»ru8 de immsculrr» 8. Vitßini-conccptione.

2- Hillnri, 8)nudi 8 r 5 > 1 eentir.

z. Oe svLIoritire Lpsscoporum in Loncilio generali» in Kl8to.

4. Orrlio eiurdem srgumenri beym ^enes8/lvio. p)

^l>HO!>I!^V8ri-okxnrinv;

Ertz-Bischoff zu Florentz An. 1446. stirbt 1459 - alt 70. Jahr.

Florentz war seine Geburts-Stadt, und er stund vem»6.Jahre seines Alters im Dominicaner-Orden. DerNahme seiner Gelehrsamkeit und Gottsccligkeit setzten ihnin grosses Ansehen, also, daß ihn die Rcpublic noch in sei-nem Mönchs-Stande zu wichtigen Gesandschasstcn ge-brauchte. -evkizn vz Vl. hat ihn canoniliret. q)

In seinen Schnfften zeiget er ein schlechtes sudicium,indem er alle alte Weiber-Mährlein zusammen schmieret.

Solche sind

I. 8umm, bidoriilis, leu Lbrsnicon kripLrkikum. Es gehet VONErschaffung der Welt bis Anno ,459. und ist zum ösfiern,mit ?. klrruri Noten aber zu Lyon 1586. III. 7 om. infvüoaufgeleget worden-

L. 8umir!»sskeolov>c!> iIV.?Lkkes diKkibuk». Venedig 1591.z. 8umm-confesti>in,üs. Zu,kyoni564. 8. und sonsten.

4. ^nnotLkinner drdon-lione tvnllznkini K1. Cdllu IZZ 5 -

5. ssrislngus de ditcipulis Lmlnsumici-.

H. Oe «inuribu-über dcc. r)

blicoi.^v8

rv 5 >i»v;

Cardinal und Bischofs zu Brixen um das Jahr 1448.stirbt 1464. alt üz Jahr.

m l Vid.ttkHK.VV»^kt708!V8in-ppend. -d C-IVLl Kitt.;litker. scripcor. «ccl. p. I0v- n 8.^l>«1üV8 cenr. 8- P. 590. 0 )21L8L/18 87UVIV8 -p. VVtt.4X70KIVKI in -ppend sd O^VLIbist. litt. lcripk. rccl. s>. 101. p) Oomment,r. 8yn. L>dil. Üb. I.p. Z4. g) 8IX7V8 8Lk«ü«8I8. 7XI7HLKIIV8. /1V8LX7V8XlIX«1I-V8.SLI.l.^Itk1IbIV5. V088IV8.^Iii. r) -H.7äk,VKäin bibliotb. kriedicsr. p. 18). ?OLLI^!47IV8 e»l»I.

llcrixr. kloreokm. p. i z. I

Fischer gewesen, und Rr.rbsherm geheißen. Durch seineGelehrsamkeit in der Theologie und den Rechten, darinnener voötor worden, stieg er von einer Ehren-Stuffe zurandern, bis er zu den obangezeigten gelangte.

Anfänglich üefcndirete er das Ansehen deSOncilii zuBasel auf alle Weise, und zeigte auch die Falschheit derOecreral Schreiben des ?teud<2 llidori: nachgehends abervermochten die Vorsprechungen des Pabstö evarnu soviel, basier seiner Ambition zu Liebe aufheften Seite trat,wovorer denn den Cardinals-Hut zur Belohnung davontrug.

Wegen des Bißthums Brixen, darzu ihn der Pabstnlcc»l.LV 5 recowmendiret hatte, verfiel er mitdemErtz-Hertzoge von Oesterreich iim-.vivnoo in Widerwärtig-keit, alöwelcher nicht leiden wölke, daß Cardinälc durchkecommenäacion zuBißthümern in seinen Landen kom-men solten. LV 8 HH 4 V 8 bcruftte sich zwar auf den Pabst,welcher auch sisir^vnovid und ferne Lande in Bann that:dieser aber fragte so wenig darnach, daß er den Bischofszu Brauneckbelägerte und gefangennahm, welcher seineFreyheit mit grossem Gelde erkauften muste. Weil auchfolgends ?>v; 11. die Bann-Strahlen erneuerte, jagte5 I 6 I;»VN 0 V 5 LV8.^dHVXi gar aus dem Lande, daß ergleichsam im Lxüio zuloä, sein Leben endigte. 5)

Bey seinen Schrissrei: wird getadelt, daß einige garzu sehr nach der stdempüyiic schmücken: sonst kan man dar-aus sehen, daß er keine gemeine Wissenschafft in der Theo-logie und Kisilieli besessen. r) Sie find in Hl.lornis iafolic» zu Basel Anno 1565. aufgeleget worden, und be-greiffen

1. Oe doöi-ignor-nris Übrorlll.

2. ^pnloßirm doÄL» ißnorznliLe.

z. I)e conicüuri, nouilümvsum kemyorum Übro; II. Welcherwegen die heurigen Jesuiten auf cutinum eben nicht wohl zusprechen sind, weil sich die Jansenisten selbige zu Nutze ma-chen wollen. u)

Ve üÜLrivne Oei.

Oc 6eneli.

Idiotse libror IV.

Oe vilione Oe!.

Oe p-ce Oei dislogum.

9. Oe ludo 6Iobi libros ll.

IL. Oe kormnL.

11. Oompendium leu direÄionem verirreij.

12. Oe s>rinci>üu reru« omnium ssrislogum.

IZ. Oe Ler-'Ile».

14. Oe dsro k-krir luminum.

15. Oe gurerendo Oeum.

16. Oe renersriane l^pientise.

17. Oe ,s>ice ssbeorire.

18- Oe veo sblcvndico «lislogum.

19. Oe Lvnirricizkion« dislozum.

20. Lxercikrrionum übro» X.

21. Oe se^u-Ilc-ke.

22. Oe crlünlicr LoncardLnris libm» II'. Woraus der Traktat

de OoaLiione Look-mini K1. in dem k,5ciculo rerum erpe-tend-lum gezogen. _(c) z 2Z. kpillo-

5 ) 8IX7V8 0Lb1Lrc8I?. ?0>8ÜVIbIV8 in Lpp,r. Lklchäk-KIII4V8 d- scripr. eccl. 8?08OäNV8 L I^^7bI^l.vV5 in -nn,l.l) OV?!N bibI.7om. iz. p-8 97. u) VVLI8k14riI«VS U.LSee. 15. p. ico/. segg.