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Kirchen - Historie Neues Testamentes
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2Z- 8p illolsrum librum.
24« Lribrsrionum Alcorrni librosIII.
25. ve nvviltimo llie.
2Ü- Ve Qeoriittricis trznsmukrkionibus.
27. ve ^ric'amcricir complsmenris.ve ^acbemsiicis complememir.ve c>u»llrar»rL Oirculi.ve 8inibu; 6cL!>orllir.ve un, >e6ti curuigue menkurs.
Lomplsmsntum 'tbeoloßicum.ve >Isrkem»ric» perkeÄiorie»
Xepsrskionem li^Irniisru,
Lorreälionsm iLbuI-rum ^lplmnll.
^ O ^ 8 -1 icn^pir,
Ll^i,i.Loi.vs oder <^ämmerlemPrior der Lrnonicorum Xegulsrium ^ugulliui aus dem Berges.^gnei bey Schwoll/um das Jahr 1450. stirbt 1471alt 92. Jahr.
Das Städtchen Kempen in der Provintz Ober-PsselCvllnischer vioeccs legte ihm den Zunahmen bey. An-fänglich studirete er zu Deventer. Im 20. Jahre seinesAlters gierig er in abgedachtes Kloster, und blieb darinnenbis an sein Ende. x)
Seine Schriffren beweisen, daß er ein frommer undandächtiger Mann gewesen, obgleich seine Redensartenzuweilen etwas eulbustw (lisch heraus kommen, welches ge-meiniglich an den gottscetigsten Scribcnten dieser Zeit zubemercken. Man hat seineWereke in lü. Iom>8 in 8.zu Cölln 1682. heraus, wiewohl sie noch vorher an gar vie-len Orten aufgeleget worden. Die Titul der Bücher sind
1. 8ermanesXXX. »6 Igouikius regulLres.
2. Zermons; IX. sä kranes.
z. Vcilillimre concione; 6c me-ürLkioner, lcu Owriones <le k»fliane Oomini, numero XXXVI.
4. ve imlrsrione ckrilii li'ori. List kleine Büchlein ist wegenseines Nachdrucks und gottsteligen Eifers, den man darin?neu gewahr wird, so beliebt worden, daß man es fast in alleSprachen, und sonderlich auch in die Arabische und Türki-sche übersetzet hat. Es ist ein grosser Streit unter den Bene,dictinern und Augustinern,zu welchen letztem sich auch dieJc-suiten schlagen, ob diß Büchlein von i'KomL verfertiget wor-den. Die erstem wollen es einem gewissen Abte ihresOrdens,den sie Inkaonein (Zecken, (Zellen oder verton nennen, und zuVercelli etwamzo.gelcbet haben soll, vinlliciren, dahinge-gen die andern es dem 'rkomse beybehalten. Jene meynen,l'Kom», habe es nur aus einem alten Cvllice abgeschrieben,dergleichen sie auch von ältern Zeiten ausweisen wollen; die-se aber schützen den ähnlichen 8r) lum und die darinnen sichspiegelnde Gottseeligkeit 'rkom»- vor. In Summa, es ist einsolcher Feder-Krieg darüber entstanden, welcher auch so garmit Laster- und Schmäh.Worten vcrknüpffet gewesen. Mankan nun zwar den Streit so leichtlich nicht entscheiden, indemaufbeyden Seiten, wenn man anders wegen der^rnuscnprcn keine Falschheit brauchet, ziemlich wichtige Ursachenangeführet werden, doch pflegt cS vsn den meisten vor rko-m-- Merck ausgegeben und gehalten zu werden.
») TXIZ?II8.VlIV8. LVeLLIVS XIIX/ILV8.?0888VIXV8.
LLbI>^k!ei1?iV8. X08VVLIVV8 in vinllicüs X-mpenkibus.
H8N8. VVII.^XI'OkeVä in-ppeas.sä L^VLI bill. licr. kcripr,
-ccl. PE 107 . keo. v) Vill.ttkXlX. VVttäk108V8 I. c. ^ ^ - c-^ -
»MILLX'r. K08VVLIVV3 l.c. 6^8X188 X^VV^ 8 V 8 in ^'-Irriones >pü s Oommo fzÄre ücc.
). 5 o!Hoc;uium snimie,ü. Hortulur rolZrum.
7. VsIIis bliornm.
8- Os rribu; 1 ?»bernLcuI>z.
9. ve lllseipIinL LIsuürrlium.
IO- Oe üilei llikpenkrtore»
11. IZokpicale p^uperom.
12. Dialogus nouirivruni,
Ig. Zpirimslis exerciri, religlokorum öupllcl».'l^. OoÄrins Invenum.
15. ve verz coräls compunölione.
16. Oe lolirnäine 6c tilemio.
17. Oe rccoßnicione proprire kr<>gll>kst!r.
18- 8pi»pk,um kcu Lncbiliäion kton»ckor>ui,»'
19. ^vnusle psruulorum.
20. ve eleuLcione menlis scl inguirenllum kummum 8on»m.
21. ^Ipksbecum psruum ^lonacbi in tcbol» Lbrilli, leubecum Xeligiokorum.
22. Lonkolscio pmiperum 6c inllrmorum»
2Z. Or^kiones plurimse Lämoclum pi»s 6c6euvkrv»
24. ve mortikcsriooe kui ipllus»
25. Ve knimilirsre.
26» Oe viiL bans 6c pscillcs.
27. VikL boni iVIonLcb! r^rkmics.
28- tt/mni 6c cLnrics vsläe pia 6c lpiricualiiXX.
29. Os rics Liiri'lli -c 6e bsneücür eins mellitationer»
zo. Noch unterschiedene Lebens-Veschreibungm und Briefe»VIOt>IV8IV8XKioleri., oder r>e i.evvi;
Ein Carthauser Mönch zu Ruremund in Geldern,um das Jahr1450. stirbt 1471. alt 69. Jahr.
Der erstere Zunahmen bemercket seinen Geburtö-OrtRicke! im Bißthum Luttich, der andere aber seinen Ge-schlechts-Nahmen. Man nennet ihn auch nc-
svLncvx, weil er meistens im Gebeth begriffen war«Auf der Universität zu Cölln hatte er die Magister-Würdeerlanget,und eö in der Philosophie und .'cKolastiselM Theo-logie ziemlich weit gebracht. Das meiste Licht aber warihm wohl aus dem Worte GOttcS aufgegangen, welcheser gar fleißig betrachtet. Man erzehlet verschiedene Of-fenbarungen, so ihm geschehen, sonderlich von Eroberungder Stadt Constantinopel , welche er an den Pabst undandere christliche Potentzien gemeldet, und ihnen dabey denZorn GOttes vorgebildet. ?)
Seiner Schrifftcn sind eine grosse Menge, davon der0 -rwlogu 8 beym 8 VVLKH 0 , -> b) und
andern nachgesehen werden kan. Hier melde ich kürtzlich,daß solche sind
1. commenkLi-ii über die gantze Heil. Schufst, überdie Oper»Oioo/lii ^reopLgicse; und über die l>brc>5 IV. blsßillri len-rencirrum.
2. Bücher zur Erbauung , als Oe clc>Ärin<><le reAulir vitge cbrl-^ llisnLS libri II. l-iber <le IV. bsminum nouilllmis; Inkrmm».
rcrnum siuio! smori!; öe srÄs vis l»lurir !6c conremku munälrrrÄrku, 6cc.
ve inlliruenöobsllocoiirrLl'urcs!, llegenersli Loncilio ce»lebrsnäo, 6e conrra vilirkuperüicionum.
Os vir» lsceräcitsli reÄe inlliruenllr.ve omnium orclinmn sc ÜLruum inllicutions, prolspllone 6creki,rmr>rione.
Die
bibliolbec» Xempenü.
x,z. IVIK.
VVLI8!4^«bI V L ». 8 . lec. 15 .
2) ke'rieLi.inbibi.cLrtb.xoLi^. imLebenRickels.v^i,.Li 4 Ok«bibl.'oelg. p.l 9 o, «)^rb. 8 elg. p. 25 . b) a«scripc.eccl. p. i/ü-