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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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xv.8cculum. V. <Ü2p. von dem äusserlichen Zustande der Kirchen in Spanien und Portugal

sonst Herrscher«: die gottlose Gewohnheit durchgehende daßtedermann durch Geld dir Kirchcn-Aemter kauffete. u )Bey stimm Tode setzte'zwar »KXkdlLVL seine vorge-gebene Tochter zur Erbin cm, allem des Kö-

nige Schwester isEi-rä, so an ?kXO!r^,>vi.r von 2 lra^cromerr vermählet war, machte ihr das Recht drrrch dieWaffen disputirlich, und erhielt durch ihren Sieg die ihrzukommende Erone. x)

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nonrrrvr odevivrrvz !

König m Aragvnien 141s. bis 7416.

Er war des vorigen Königs Schwester Sohn,

«nd bekam den Zunahmen von seiner ehrbaren und gerech-ten Äriffüönmg; wie es ihm denn dabey auch an einem gu-ten Verstände nicht mangelteDas merckwürdigste von ihm ist, daß er sich nntdemKäyftr 8,sl5iavnoo persönlich zu keepißnan wegen derAufhebung des Pabst- 8 cbrlm->r» besprochen, wobey sierkrirv^ ve oder eer-rnicrv» xn,. gegenwärtig er-

innerten,sich aus Liebe zum Frieden des Pabstthums zu be-geben. Doch dieser war es nicht Willens, und retiriretesich Heimlich auf das feste Schloß ?cnitcol», ward abervon kMDINäkMO und seinen! gantzcn Reiche vor einenabgesetzten Pabst ckeclariret. y)

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König in Magsnien Anno 1416. bis 1458,

Wegen seiner Gemüchö-Beständigkeit, die er auch inUnglück verspüren ließ, gab man ihm noch den Zunahmendes Großmüthigen. Den Zunahmen des weisenaber verdienet er wegen seiner Gelehrsamkeit, darauf ersich noch bey späten Jahren unter Anführung r.äv«ex,7-nV4i.i.zr, änronn pänokünimi , und seoirsii nr»-k.rvrrm legete, ingleichen wegen seiner siharffsinnigen Re-den ; wie er denn unter andern sagte, es wäre eine Sum-me eines Ochsens und nicht eines Röniges gewe-sen; da man ihm erzchlete, daß ein gewiss e SpanischerKönig sich vernehmen lasten: Die 8cu6ia schickten sichvor keinen Fürsten.

Er behauptete das Königreich dveapoli; auch wider! Willen der Päbste nzkrmi v. und >-.vax»,i iv. mit gros-^ ftr Tapfferkcit, hinterließ aber bey feinem unzüchtigen Le-ben keinen Erben, als den natürlichen Sohn reirnin^x.nv!4, welchen er von dem Pabste iegicimiren ließ, daß erin den Neapolitanischen Landen tücceKren konte. In^ Araaomen aber folgte ihrn sein Bruder >!.

welcher mit des Edlen Tochter in den

Besitz des Königreichs Navarra gelanget«. r)kLKI)I^^t 4 OV 8c-ernouicv,

König in gautz Spanien Anno 1474. bisi-x>6. alt6z- Jahr.

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Mit diesem Könige Hat sich ein gantz besonderer ?erroäu»angefangen, da gantz Spanien bis auf Portugals unter'ein Haupt gebracht worden, auch sich sonst viel wuchtigeVeränderungen unter ihm ereignet haben.

Er war des vorgemeldemr Königes n. Sohn^

und mit i»Locl.i.L , »r.'ikici iv. von EastilienSchwester^vermählet, durch welche Kl^nsse Eastilien an Aragonienvcrknupffet worden. Nachdem er in den Besitz so wichti-ger Königreiche gelanget, trug er vor allen Dingen Sor-ge , der verfallenen Pslicey durch die sögcnanmen l.cgs»Huricss aufzuhelffen.

Folgends trieb er die Mohren und Jüden aus gEntz-Spanien, und damitsie nicht wieder einnisteln möchten^führeke er das grausame Gerichre der l iguilinon in scmenLanden ein, von welchem schon anderweitig Nachrfcht ge-geben worden. Von der Erfirrdung der neuen Welt, da-durchfeine Herrschaffr sehr erweitert worden, wird bey denNebensachen Bericht geschehen. Die Eroberung derKömgreiche Neapolis und Ober-Ravarren, wie auch derGrafschafft Kouchlion und anderer Oevter mag man Keyden Politischen Scridentensuchen. ->)

In pormqalk

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König Anno iZ 84 > bis 14 zz. akt 78. Jahr.

Er war ein »»ächter Sohn ?Lc-ri des Gransänwttpund bisher Großmeister des Ordens von^uis. Weil essich bey dem Vtzlcke sehr beliebt gemacht, und sonderlichden Grafen von zmiLmo, den die letzrverwittibte Köni-gin nicht nur als ihren Galan, sondern auch alskrewie»Ministerbrauchere, mid iedcrmann hastete, in Gegenwartder Königin erstochen Hatte, so ward er einmüthig zum Kö-nige erkläret.

Der König von Eastilren peseecnäirrte zwat

an die Crone, daher es auch zum Kriege kam: Dach diePortugiesen warm so glücklich an einem vorthciihafftmOrte mit wenig Volck gegen viele die Schlacht zu ge-winnen.

Er hat bey feinen LandcS-Leuken ein treffliches Lob, wel-che ihn nur einen Varer des Vaterlandes und einenLxönig von würdigem Andencken betiteln. Erschaffte die Spanische Kit-Rechnung ab, und führet« hin-gegen dir christliche ein, ließ auch das Loepus luri« m Por-tugiesische Sprache übersetzen, «seine Printzcn eroberten^ . und einer davon, Nahmens llvr-.ricu; , so drr kcka-

rbeün ltebete... entdecket« die Jttsul .Vluclers, wodurch manfolgends auf die Spuren dcö Ost-Indianischen Wegesgekommen.

Sem Sohn Ll)V?RDV8 führen wegen beständigerPest eine unglückliche und kurtze Regierung. l>) Die-sem folget« fern Soim

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König Anns i4zs. bis 1481. alt 49. Iahv.

Als fern Vater starb, war er ein Kmd von L. Jahren;weswegen seine Mutter die Regierung führen wolöe:_ sg) ? __—_ werk

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