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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen - Historie Neues Testamentes

Anno 144z. geriethen wegen der Grafschafft ToggenLurg dieZürcher, so mit Oesterreich eine ^lliance schlössenund die übrigen Schwerer einander in die Haare, kklDLLILV 5 wolte den Zrrrchern gerne bcystchen, kontc aber

nonicorum den Ertz-Bischöfflichcn Stuhl nochmahlenbesteigen konte. g)

Sonst setzte es auch Verdrießlichkeiten mit caieoi.oävO^cr von Birrmrnd, welcher von dem Käyser den

^U 6 Deutschland kein Volck zusammen bringen / und-Titul und dieCrone alsKönig vonBurgnndien vertansprach daher den König in Franckrcich nur um 522o.jgete, und daher dem Käyferlichm Printzen ^^xikawi^voMann an , welchen er die Winter-Quartiere im Elsaß seine Tochter verlobete, auch versprach, die Länder, so demverstatten wolte. Allein der Dauphin kam mit 40020. Römischen Reiche entrissen, wieder zu erobern. AlsaberMann, und bcfreyete zwar erstlich die Zürcher,.bkiorincvs keineLustdarzu hatte, r) so suchte siche^o-fiel aber nachgehends in Deutschland, und nahm vicl!i.vs nach der Zeit auf alle Weise zu rächen, welches

Städte im Elsaß ein, bis es nach vielem Bemühen endlichAo.i447. zum Vergleiche gediehe. Dieser Kr>'eg wurde-er armen Geckcn-Zxrieg gencnner, welches vcn demFrantzösischen Grafen und General loiiLnnx von

er sonderlich bey der zwiespältigen Wahl » v? rri-1aus Bayern und von festen zum Ertz-

Bißthume zu Cölln bczeugeke. 5)

Die übrigen Unruhen mag man sich von den Politischen

»nonLc herzuleiten, als dessen Soldaten man Armuna-iScribenkenerzehlen lassen.' Gnrig, daßman am diesem<ken, und endlich arme Gecken betitelte, m) ! bereits erkennet, wie schlecht es damahlen im Deutschen

Unterdessen zog sich ?KIDLKicV 8 auch die Ungarn auf Reiche zugestanden, und woher man etwa die vorgegange-

nen Hals, weil er ihnen ihren Printzen pollku-

«nim nicht absolgen lassen weite; wie sie denn in Oester-reich gar übel hauseten, und den Käyser selbst zu Neustadtbelagerten, n ) Was er sonst noch mit den Ungarn undBöhmen zu thun ep Habt, soll an gehörigem Orte gemeldetwerden.

Die Sanmseeligkeit des Käysers, welche er in denLkekchS-Ceschäfften blicken ließ, wachte endlich die Chur-fürsten verdrießlich, daß sieihm schon Anno 1457« einenRömischen König an die Seite setzen woltcn, wiewohl dieSache zu dato noch nicht zu Stande kam. «OAnno 1459. ward k>irv»rkV5 aus dem Hause Jscnburg

nen Fehler im Politischen Regimente leiten müsse.

VIII.

Was sind verändere christliche Regentenzumercken?

In Spanien.

NLbikievs IV.

König in Castilien und Leon Anno 1454. bis 1474 :,Sein Vater war lon^uncr n. König von Castilienund Leon, welcher in seiner Jugend sehr weibisch war erzo-gen worden, und sich nachmahls durch seinen ßauornmr>L zu vielen Dingen verleiten ließ, wo-

rvedergelsilics-enochRcichs-Versammlungeir oh-! stnd^lich deswegen zu mcrcken,

ne des'pabstcs Vorbcwnst ausÄ)reiben wolte, weil er der letzteKcmg von Casimen gewesennassen esworüber die Gesandten unverrichtctcr Sachen wieder zu- nach seinem ohne Erben erfolgten. Tode mtt Aragomen

rück giengen. FolgcndS ließ sich doch der Pabst bereden, peiniget worden. . . ... ^ .

ihm die OmürmmMn zucrkh.ilen, doch mit dem Bedinge, Lr war an gesthwmder Herr, aberklemmuthig. SemenLaß er nach Rom kommen, und von ihm eine Vsrschrisst, lasierhafften Begierden ließ er den völligen Zügel, mrd sel-wessm er sich zuverhalten, empfangen solte. p) a.e meiste Zettopfferte er der Music und der Jagd. Man

7!. .^ ^ ^ nennte ihn denGhirmac-hrittcn, weil er durch sein un-

^^^^n0rdenclichcs Leben seinen Leib st g-schwächet hatte, baß er»raten und ssonsirmrnons. Gelder abfuhrete, stJ,-ak ihn Kinder-Zeugen war untüchtig wordm. An statt des

dcrPabst in den Bann, und gab das Ertz-BistchumAdolphen vonLTlastan.w lcher bey der Mahl vier»--«,schon viel Stimmen gehabt hatte. Allein es kam darüberzu den Massen, und da I'ierni KV, rkineiricviii -en Siegreichen vcn der Pfaltz zum Beystande hatte, so zog » vo>.r»v», der sonst auch den Käyser selbst undnoch viel Stäu-be auf seiner Seiten hatt?, den kürtzern, bis die Sache

Titels eines Freygebigen, den man ihm beyleget, magman ihn lieber den Verschwender nennen, indem er stugsgantze Städte verschenckete.

Weil er gerne Erben gehabt hätte, so erlaubte er seinerGemahlin mit einem seiner Favoriten urkn-k^nc, vecv?.v^zu zuhalten, aus welchem Ehebrüche eine Tochter

^001 p«v, das Ertz-Bitzkhum behalten, vixrurirv; aber. "

«merschiederte Städte und E-nkünffte zur 8 -n^Äi°n Z«seiner Zeit war die Cl^iseh indtzpanien in einem sol-

hxsitzen solte. Doch endlich machte ^vni.?>iv 8 vir^n^ndurch den Tod Platz, daß er durch eine neue Wahl der Ls

LKL». ^ KL-O I.c. !^VcüLKV 8 I c. s^vvveievs

7>>2»»!Cns, üb. 19. p. 28z- >>- 69.ÜV66LK V8 üb, c. 5.« ) kMüttkVIVA äec z. üb. 7. PSA. 469. 6 8tt. ^ 800 üb. 5P. 18 »ttsun. 1452. 0) Vit!. O.V.

8L8VVIV8 5/i7rsxm. bitt. 6-rm. p. 1257 . ü-gq. p ) 1KI1N8-»IIV8 rtt LN. 1459. eoSLl.IdlVS k>LL8vrr^Ub.Z.x. 64. I.LII-«^rrrrvs Kb. 7. c, 104.

chen Verfalle, daß die meisten nicht einmahl lat . misch komten. Fressen, Sauffen und Geitzen war ihre Arbeit, und_____sonst

q) vol. 2 . 8 -N. 49 . 6 OULÜ k1V8üb.ü. 17kk-

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