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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen-Historie Neues Testamentes

gen -er Burgnndischen Erbschafft Herum gezogen hatte/einen beständigen Frieden. Die Furcht des Todes beyseinem bösenGewissen verleitete ihn Hierauf zu allerhandThorheiten. Cr verschanze sich in dem Schlösse lllsilin

stlnen Zweck in Eroberung des Königreichs/ und züchtigteunterschiedene ihmavjdrigeItaliänische Staaten.

Endlich -rächte der Pabst eine tziZueanit dein Kayser,Könige von Spanien / Meyland und Venedig zuwege.

Ha-raun, und besetzte es inlt starckerGarde, ließ auch welche c^ILtti.0 den Paß nach Frauckreich verhaue»niemanden als seine Vertrautesten vor sich/ damit nichtse- wolten.r cr schlna sich aber noch glücklich durch / doch kon-mand Gelegenheit Haben möchte, ihn des Lebens zu berau-ten die Frantzostn, welche wegen ihrer Geilheit bey dc»Leu. Seinem b-Ieciico gab er monatlich movL. Thaler, Iralianern gar zu verhassct waren, .die Neapolitanischeweil ihm dieser weiß gen,achtHatte,er WÜrdeoHneiHm nicht Longuece mcht behaupten, N)

8.Tage leben. Er Ueß dcn Heil. rk.r.vcnc viu v i> r-Lvöä ^nZelland

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unsItalien zu sichkomnren, ündflehete aufden Knien vorshnie, daß er vor sein längeres Leben bitten möchte. AlleEinsiedler und das gqutze Reich solten den Himmel des-wegen stürmen.

Dem allen rmgeachtet muste er doch bald hernach wan-dern, und hinterließ den üblen Nachklang , daß er ein bö-ser Sohn, ein schlimmer Barer, ungetreuer Bru-der und Gemahl, ein anderer Tiberius und un-danckbarer Herr, ein böser Nachbar, falscherFreund, ungerechter Hauß-Vacer und gefährlicherFeind gewesen. Indessen Hat er in Frauckreich denGrund zu der unumschränckten Gewalt geleget, dämmensich heut zn Tage die Könige desselben befinden. i)

vm.

König 148). bis '498- alt -8-Jahr.

Sein Vater, der vorige König, hatte ihn gar übel er-ziehen lassen, also, daß er nicht einmahl lesen kontc, noch

und versänmeceofft dabey die Staatö-Geschässte. Seinebeste Tngend war die Freundlichkeit, und mit der Zeit

möchte er sich noch ziemlich gebessert haben, weil erauf^ch^das ^zahr hernach gar lm Gefängnisse ermordedie letzte anfieng seine Fehler zu bereuen. Sonst Hatt: erseiner Person nach ein gar ungestilltes Ansehen.

«LNLlev-; iv.

König iZ9§. bis 141z. alt 67.Jährtlc, tt » n n k 5 von 6 -i. Vu r , Hertzog von bzncakekq,und dritter Sohn n o r?. nm n r. war sein Vater.Erhalte bisher den Tikul eines Grafen von Derby, undfolgends Hcrtzog von blereiorcl geführet; weil er aber vonder Regierung seines Vorfahren übel gesprochen, muste ersich aus dem Reiche entfernen/ und ward sogar seiner Erb-,schasst verlustig erkläret.

Indessen rebellierten dieIrlanher, und der König Ri-chard fand sich genörhiget in Person wider selbige zuge-hen. DieserEntfernungdesKönigeSbedienetesich »Ldk-8.ILV8, und kam mic einiger Mqunschaffk nach Engel-land/ allwo er vorgab, er wolle den Unterthanen gegen dirschlimme Regierung Beystand leisten, und deswegen vielZulauffbekaM/ daßersich unterschiedener Oerter bemäch-tigeukonte. Dem Könige reicnLkivo gienges auch so übel,daßcr llKMlLO gefangen-überliefert ward,weraufdie,scr ein Parlement bernfftc, den König vieler Dinge be-schuldigte/ und es endlich dahinbrachte/ daß er abgesetzet.

wurde.

Ob nun wohl die Nachkommen des Hauses Qsrenc«Er brachte Bretagne,welches bisher noch seinen eigenen ^lnd k^ommcr, welche vondem andern Sohne rvva«vl in.Hettzog gehabt, und vielArsache zu kriegengegeben hatte, Herstammeten,dleltächsten zur Cronc gewesen wären, so

durch die Heyrath init der letzten Erbin nach Absterben ihres Vaters an sich. Anfänglich dachte er zwar das Landrmt dmWaffen zu behaupten, da aber diese nicht eben sogewünschten Fortgang Hatten, und sich der Ertz-Hertzog>lzxmiil.».nvz die Printzeßin durch Gesandten hakte an-trauen lasseN/so nahm ihm derKönig densettenBissen vordem Maule weg, indem er die Printzeßin theils durch lieb-kosende Überredungen auterFreunde,theils durch eine star-cke Armee nöthigte, sich vor seine Braut zu erklären^ wo-bey er zu desto grössten Schimpffe dem Ertz-Hertzoge seine

drang sich »LdiLILVtz ihnen doch vor, und ward zumKönige ausgeruffen. Sonst war er ein tapfferer, kluger,wachsamer und gargelinder Herr, und vergoß nicht gernsBlut, wo es nicht die Nothwendigkeit erforderte.

Bcyseincr Regierung machten ihm die Rebellen vielzuschassen. Sonderlich verwanden ßch al.Lnoawkk,ein Rebell in derProvintz Wallis, der Graf äc !s biarake,aus dem Hause b-lommer, und die Familie clepercv ge-gen ihn, und erklärten den Grafen äe >3 Xl-u-cbs durch ei»öffentliches Manifest vor eitlen rechtmäßigen König. Ob

Tochter von der Burgundischen Gemahlin, welche als !"un wohl klbdllllLV8 diest Rebellen erlegte und unter-Braut dcs Kön'geS in Franckreich erzogen ward, wieder,Duckte, so eiuporekm sich doch der Graf von Norchumbcr-zurück schickte. So gefährlich diß Vornehmen aber an-^and, der Ertz-Blschossvon Porck,der Graf von Nottmg-fangs wegen eines ohnstblbar zu besorgenden Krieges aus-ssnttttttd aridere anfsneue. Hatten aber Nicht besser'Glucksabe, so bald und glücklich ward dasselbe durch einen Frie- al^die vorigen mnw wulderErtz-Bischoss ^i^)orck^n

den beygelcgtt.

Hieraufnahm der König denKriegS-Zug nachNeapo-lis vor, an welches ihm das Recht durch den Tod des letztenErdens -es Hauses von t^mou Anno 1481.^«gestorbenwar. Die völlige Erläuterung muß die Politische Historiegeben. Ob nun wohl die Italläner ihm möglichste Hinde-rung dabey in den Weg zu legen suchten, so erlangte cr doch

völliger KrlegS-Rnstung war gefangen worden, schickteder König den Harnisch nach Rom, und schrieb dabey:Diesen haben wir funden, siehe, ob es deines Soh-nes Rock sey oder nicht, l)

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