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Kirchen-Historic Neues Testaments
,nern und Rerzereyen. Uberdiß, weil er auch einMörder ist, unterstund er sieb ihn zu dämpssenmit Gewalt, Tyranney und Litördercy. Da stunddenn die Hofnung im Rampss, crgrissdas Gute
Die rechte Materie ihrer Freude war die göttlicheWeisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung, wel-che allein in dem HErrn Christo IEsu gefunden wurden.Ward gleich das Fleisch mit mancherley Trübsalen ge-
odcr den Schay, so der Glaube in der göttlichen,druckt, damit der Leib der Sünden geködert wurde, soVerheißung ersehen und erkannt harre/ward ge-'erweckte doch der Geist eine Freudigkeit in ihnen, daß sietröst und mmhig, und überwand den Teufel, der alles Ungemach mit einem gleichgültigen Gemüthe er-
wieder den Glauben so stritt, und wenn denn derselbe überwunden und erleget war, folgere Friedeund Freude in. dem H. Geiste. Darum gehSrctendie beyden Glaube und Hoffnung so nahe an ein-ander, daß man schier keinen Unterscheid daranerkannte, und war dock) gleichwohl keines das,was das andere ist. Ja, in geistlichen Sachenwar alles verlohren, wo der Glaube ohne Hoffnun.g war. Denn die Hoffnung war es, die in der^Torh hielt, bestund und sieget/wieder und überallerley Unglück und Wiederwartigkeir. g)
Eine solche Hoffnung, die im wahren Glauben gegrün-det war, sahe allein auf GOtt, als die Güte undBar.n-lhertzigkeit sclbsten, e) und wüste, daß es ihm unmöglichsey, diejenigen so also auf ihn Hoffeten, zu verlassen.
trugen. 2)
In dieser Freudigkeit dancketen sie GOtt von gangemHertzen, rühmcten sich nicht in Glücksceligkeit, undmur-reten nicht wieder GOtt im Unglück und Widerwärtig-keit, sondern waren allenthall:n gleichmüchig in den, rei-nen Lobe und Dancksagung GOrtes. -i) Wenn sie mitgöttlicher Süßigkeit und Geist durchgossen wurden, sowürckcte sich GOtt in ihnen ein Lob mit Freuden, k)Solches Lob bestund nicht in vielen Worten, Ge-schrey oder Solang, dadurch mancher thut, als wä-re GGrr taub oder wüste nichts, und als wölke erihn aufwecken und unterweisen, sondern wer seinegöttliche Thaten mir treffen. Hertzen wohl bedach-te, und sie mir Wunder und Dan.ck anst He, derfuhr fürBrunst heraus, seuffzete mehr, denn daß
Ward gleich die Gefahr manchmahl groß, so Hoffete man er redete, und die Worte stoßen selbst nicht crdichLoch desto beständiger, und da geschahe es zuletzt, daß man retodergefttzer, und brachen heraus, daß der Geistim Verlieren oblag, und der Feind gewonnen geben mu- mit heraus scheumere. und die Worte Leben, Handste. Also legte es burberus der Hoffnung bey, daß es sich und Fusse harren, sa, es wolten zugleich der gan-zwar auf dem Reichs-Tage zu Arrgspurg hätte ansehen rze Leib und alles Leben und alle Giicdergerne er-lassen, als läge die Sachegar darnieder, allein der Sieg den, da waren die Worte eitel Feuer, Licht undwäre doch auf ihre Seite ausgefallen, daß sie gcwünsch- Leben, c)
terr Friede wieder des Teufels, Pabsts und aller Feindei Wie sich nun dergleichen freudige Regungen bey einemdes göttlich n Wortes Willen erlanget hätten. ?) jjedweden rechtschaffenen Christen fanden, und dieselbenMan setzte übrigens die Hoffnung nicht auf irdische gegen die Stürme des Teufels und der Welt, als derDinge, als damit man gar leicht betrogen werden konte, Friede GOtteö, welcher höher denn alle Vcrnunffl ist,sondern auf die zukünfftige himmlische Herrschafft, nach^verwahrete: st) also erweckte auch dieselbe bey den Lch
welcher man verlängere und eilete. r)
XIII.
Wie zeigte sich die Freudigkeit gegen GOtt ?
Diese war eine herrliche Frucht des Geistes in den
rern einen beständigen Muth das erkannte Evangeliumvor der gantzcu Welt öffentlich zu predigen und zu be-kennen. Keine Betrübniß, kein Dräuen, und keine Ver-folgung konte ihren Muth breche»», daß sie das Evangc-
«u- »» ... ... L li-nn nicht battcn unerschrocken lehren sollen, c) Emu-
Glaubigm, w i.n sw wegerr der gorrbchm Banw ^ ^ sind in dem l. Capitel von den Lehrern zur
hertzlgkeit siö ich waren auch mitten in den U>r-flestüinmigkeir n und wi. derwärtigkeiten der On"ge anzutreffen.
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z-ig-t- sic» die Dmmch und Gelassen-
ff,»d flacht. u) Sie freueten sich im Glauben auf! ytlt gsgtN GOtt?
die Gnade, und gleichwie sie sich ihrer eigenen Gcrechtig-I Durch die Demnch wurden sie GOttes Freunde undikeit halber frirchteken, asso freueten sie sich und frolocketen Vertrarreken. f) Es war aber die Demuth nicktS an»in der Ger chtigkeit GOttes. ders, denn zu nichte und zu schandm werde»», sonderlich
Ihre rechtschaffene und wahrhaffte Freude stund also durch Entblöffimg der Sünden, Demuth in Kleidernallein in GOtt, nehmlich in dem Vertrauen und sichern und G-berdm Hielt >»'.an vor nichts. 0)
Gcw'ffn, auf göttliche Güte und Varmhertzigk it. Eil» rechtschaffen Dmntthiger sagte: Ich weiß !au-Das sagten alle, die es erfahren hatten, daß nichts frö- rer nichts an mir, daß Lch den lieben Heiligen moch-tichers noG freudenreichers sey, denn ein rein lau- re gleich l yn meinethalben, weil ich nun »net-ter Gewisse»;, y) ner Smrdcn halbe»; verdammet bin, und weder
--.- mir
g) rvr«L?.V8 in der Auslegung der Episiclan die Gala---.----
1 er?ow 6 -tlrenb. p. 8:6. r) l-j-M in der Auslegung des r) diic. NLieun»»e6iV' ce-mmenc. in kpiK. sä kdilij'p.
V. HsalmS 2. /cirenk. p. 6<X). I°om. 7. alcenb. p. Lsp. IV. 4. s) yom. 2. eilend. P.67Z. ä>) y«>m. I. -tlccn.
54 ». t) ö!»xiü'riV8 Commenr in6enesin.p. 7.). 22/.'rom.ss«^ s>. 75Z c) Idici. 768. ä) mc NLtä» 1186^8 i.I. Opp. li) l.V7-ttx^v8 Auslegung der EMe! an die Galae'c. varf.ti.7. - Iä--D in Lpik. sä Lpkeiios c»»,. VI, ly. f)1er ttom. I. .-iecnblir». psx. 242, Ioll».Z.Alcenb.y.4l6. 10. LltLlgylVL c-omm-nir. in Lxoäum x. 6il. Tom.!. Oxx.7) rvw.2. Alreod.x.ütZ. jx) l'om- 1 - 6lceub. x. tzSl-