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Kirchen. Historie Neues Trst«nel»t«.
achtet man nicht weniger auf denselben, als auf die sogenannten Pietisten mquinrete. g)
Millerweile hatten IO. I4L8KICV8 »OL6IV8 und^6U.^tt^k1V8 »lhicXkbk1^hlbsV8 zu Hambuyauch dergleichen Versammlungen angefangen, welche sieLoiießia pierakiz nenncten, aber den daselbst befindliche»Schwärmern Gelegenheit gaben, dergleichen anzustellen.V. Mayer hob dahero seine bisher ebenfalls gehalteneHaus-Versammlungen auf, und als die abgedachten sol-ches nicht ebener mästen thun wollen, so entspann sich einhcfftiger Streit darüber im ^lmisterio, welchem v.Mayer dadurch abhclffen wolte, daß er eine Verbin-dungs-Formul zur Einigkeit in reiner Lehre wi-der allerhand Schwärmer und Gectirer aufeye-te, deren alle Prediger zu Hamburg,auch endlich winck
mit er und andere in einer LLster-Schriffr des ?ic-u!m! halber belegt worden.
Von den Offenoahrun'gen des Fräuleins von Asse-bürg, und andern, soll im folgenden 8cculo Nachrichtgegeben werden, allwo der Streit vom raufend-,adri-gen Reiche, dahin sie gehören, beystimmen zu erzenen,gleichwie ich auch die übrigen Pietistischen Lonuouechendahin verweise, und mir anietzo nur genügen lasse, denAnfang dieser Händel in einer Äürtze angezeigt zu haben.;)
XI.
Was ist noch von andern Zwistigkeitcnzu gedencken?
Zu Regenspurg ward bä. Christoph Donauer, umre, oeren aue Preoiger zu opamvurg,aucy enoncy vr-lncr- mell^r k^^auk 08?'
Der Streit ward also immer weitlaufftiger. O.
Mäyer erlangcte du Beyfall fast aller auswärtigenIbeolnßorum: die andern aber wurden von8?Lbll-ffound kläcblLl^o, damahlige» General-Superintenden-ten zu Riga clcfcnäiret. r)
c^8?^k 8/c6lH^LIV8, ein berühmter blilloricu;zu Jena, kam auch in den Handel, nachdem er 1691.
Ikelez Ibeoloßicaz cle kicrismo ^cnuino heraus gegebenHakte. Denn es opponirete sich ihm der Superinten-dent zu Querfurt Johann Schwary, in IKeKKu?
Ikcologicis contra kociiernum im cliölum ?ietilmumwelche in einer 8ynociaI I)ispntakion venkiliret wurden.
8^6H7^KIV8 verantwortete sich dagegen, 8c»^lt1'2IV8 aber schwieg auch nicht stille, bis der Tod deö er-ster» den Streitigkeiten ein Ende machete.
Zu Erfurr funden sich auch Leute, welche Kl- Fran-ks" allerhand Irrthümer beschuldigten, worüber die,abcr'kl<Il)KKlLV8 L^l)VI^8 mit Be'yfa'llendlich so groß ward, daß ^'übrigen ^>1eoIoFornm, gegen ihn behauptete, x)
ken kst. Lrancken climinwete. Joachim Iuftus ..... .. .
Breithaupt, 8en>or daselbsten, nahm diß sehr übel,und that sowohl dem Rache als dem khniticrio garnachdrückliche remonllracione; darüber, bis er zur Pro-fession nach Halle vociret wurde, woselbst Ki.FranckeibereitS vorher die Profession d.r Orientalischen Spra-chen, und das pgssorät HU Glaucha erhalten hatte.
Im Wolffenbüttelischen ward der pielstmu; Anno1692. durch ein Fürstliches k-lcripr verbannet. DiePrediger daselbst 5. ObsdV8 kreikkl, IustueLuder und Heinrich George freust, wollen daSKcliölnicht unterschreiben, und wurden deswegen luffenstiret;wiewohl Vleuß wieder ausgesöhnet, und Superinten-dent zu Wernigcroda worden, Meter aber ist nach Ost-Fri. ßland und Luder zur General-Superintmdenturnach Hakberstadt glommen.
Abendmahle folgende Verse von sich hören lassen:Loens pii; kclei vinelum ssissoluit smorcw,
Oegue mocio li, est non kakicura moclum.bicem, guam praele»; negue postera kniet aetsr»
^ kni aclucncu maxime, Lktiste, tun.
Indem aber Donauer guten Grund hatte, und sichwohl zu verantworten wüste, so konten seine Widersa«cher nichts gegen ihn ausrichten, r)
Joachim Luckemann hakte in seinem Buche, äsvsro Komme gestehet, daß Christus zur Zeit feinesCodes und Begräbnisses kein wahrer Mensch ge-wesen, worrnnen ihm auch L>. Meißner beypflichtete,l). 6KR.bl^kvV8 und klkdl2k«.V8 aber das Gegen-theil behaupteten, u)
klk!^kieV8 ÜOLHV8 zu Helmfrädt leugnete, daßdie Auferstehung der Gottlosen eine Frucht desVerdienstes und der Auferstehung Christifey, w:l.
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In Meisten gaben Johann. Warner und GeorgeRichard, um die Mitten des 8cc»Ii, neue Propheceyun.gen an den Tag, worüber sich ein Streit erhob: wasvon neuen Gesichten und Osscirbahrnngen zu hal-ten? v. I^cobV8 K^LKl 5iV8, General-Superinten-dent in Vor-Pommern, wolte sie spprokmen, die mei.stm andern 1'keologj aber suchten das Gegentheil ausder Schrisst zu erweisen, y)v. Reinborh, ein Superintendent in Holstein, wol«te leugnen, daß der H. Geist vorn Sohne ausgehe,und ward i66z. von in einer beson-
dern Schrisst, 8iylu5 vinclex genannt, widerleget, r)
Zu Hamburg fanden sich einige bey dem Oymnako,welche nieyneten, eö wären auch in Heil. Schrisst, undsonderlich im Neuen Testamente karkurilmj und 8oIoe-!ciimi anzutreffen, welchen aber die Prediger und Uni»
Z..tz.ss-NMd>°ch-kEM-Uch^Verdacht, und muff n sich verantworten. Sonderuch«leicnclirete sich der G ncral-Superintendent zn Golha,Nahmens MXKIOV8 KLKQIV8 in dem wahrhass-tigell Berichte an statt einer gründlicizen Beant-worrung aufdie unverdiente Beschuldiguv.g, da-
g) Lonk. Ausführliche Beschreibung dcS Unfugs der Pier«!steil. >0. ttUl-KLllVS in ist kill. Lkrrtoarü Limbr-
k. nie x, 6 so. ke^<;.
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s) L»nk. 1. c. p. 1208- teg^. i) <Astk-
friev Arnolv in der Kirchen, und Ketzer, Historie ?. 2. p.4 <> 9 -l-q. u) 'Kiel. p 47 O. ») n. L. s-. 64 Y.
in p 577. >.) Hjst. Bilder, EaK.
Th. 7 r- 875> 2) Gottfried Arnold I. e. s) !0. !^3I8-kiILItV8 -je mriell. icriprurse p. 17. l^>j. StolbekI
ör L»rb»rikmit öe Loloecisini; lU. f.