Erste Fortsetzung
in sich haltend
die Geschichte von i7Zi bis i7Z5-
Das I. Capitel
Von den Lehrern.
i.
Worauf hat man in diesem Capitel zusehen?
Auf fünseney:
1. Auf dle Lehrer.
2. Aus die ankern christlichen Scribenten.z. Auf die Lehre.
4. Auf die Zrvistiytzeite», in der Lehre,s. Auf dtc
Erste Abtheilung.
Von den Lehrern.
i.
Was vor Lehrer sind ferner in diesem Se-culo zu merken?
Man merket:
l. Die Lehrer im Orient:.
H. Die Lehrer im Occidenk.
II.
Was vor Lehrer sind im Orient oder beyder Griechischen Kirche zu merken?
Dannr diese Fvage desto beper tonne beantwortetwerden, so wil ich die Nachricht von der GriechischenKirche, wie solche oben 2) angefangen worden, zuför-dcrst fortsetzen, und weil die neuesten zuverläßigcnNachrichten davon, bey uns sehr sparsam einlaufscn,dasjenige was davon hin und wieder merkwürdigesvorkommt, zur Ergänzung der angefangenen Beschrei-bung der Griechischen Kirche, nachholen und hinzu-thun, da ich denn Anfangs noch einiger, so wol neu-ern als alten Scrlbenccn, unter den Papisten,Lutheranern, Reformieren und Griechen, wel-che von den hicher gehörigen Dingen gehandelt ha-ben, crwchncn muß.
Unter den Papisten sind demnach folgende nochzu merken, als: 8VVOVILV8 X 1 /UklUVK»lV 8 ,derberühmte Geschichtschreiber, dessen »Moire 6u 8ck,1me lte; 6 rcc; 1682. zu Paris in 2. Duodezbanden
«) S. den II. Theil x. 47». 5
herausgekommen ist, der auch in seiner »Moire «l«;Iconociuiken, so zu Paris l68Z. in 12 herausgegebenworden, verschiedenes dahin gehöriges mit berührethat: I0»^»»L8 X!OLi»V8, der in seinen Schrif-ten cls ciilciplins in astminilkrationc poennenciac, iz.^rimiz iaeculi; in ecclelia obieruara, cle lacriz cccle-lise oräinalionibu;, ingleichen in den antiguicacibuIecclcliae oriemaliz clariik. viror. cilllerrac. epilkolicirenuclemiL, die der P. Richard Simon 1682. zuLonden mit des bNormi Leben herausgegeben hat,viel gute Anmerkungen und zur Erläuterung diejecMaterie dienen, einstießen lassen: b>) lO»^»» l^-GOIZ LLVlkMtV8 der von den äusserlichen Drang-salen der Griechen, in der Schrift, angäriae lurcica«kosticrnac cccletiae Lraccse 1608- gehandelt hat, wel-che zu Freyburg im Brißgau, woselbst er nach Hei-lieccli Berichte Professor gewesen, c) herausgekom-men ist,wiewol das atg>meine Hljtoril>he Lepreonund das Gelehrcen Lepcon sagen, daß er Predi-ger zu Hcidck, Hrlpolstem und Weistenburg ge-wesen sey und zu Vpircenberg studiret habe: I8.^L»^88^, ein Eanonicus zu Paris, und nachmalsBischof zu Vabres in Guienne im -7 Seculo, hatdas Eärimoniale der Orientalischen Kirche ins Latei-nische übersezt, und <le ßracia ex kacribu; Lraecisauch von andern Dingen geschrieben, so in diese Hi-storie einschlagen: HU )X 1 /V 8 L^ 8 . 08 V 8 k88V8.l^V,ein Jesuit zu Paris, dessen »ouveaux meinoire; cles^IilIion5 6e la compagnie äe lesu; clsnr la I^evant«,zu Paris 1715. in I2- b,'8cat prelcnr äe !'/rrmenieeben daselbst 1694. in 12. 8car prelcnr eie; bliMon,^Ic 6rece gleichfals in »2. daselbst ,6y;. an das Lichtgetreten sind: 8) ^»8L8kclV8 8^»VV8I ex con-gregsrione KUlicerM, ein geborner ^taliäner undGroßherzoglicher Florentinischcr Bibliorhecarius,wel-ches er an des berühmten LPiaFltabechi Stellewerden sollen, der sich aber zu S. Germain äer prer,A 2 als
b) Joh. Georg Walch in denen Religionsstreitigkeiten
l'om. V. p ^90.
c) I. Michael Heincccius Abbildung der alten und neu-en Griechischen Kirche im Anhange p. 57.
6) Neuester gelehrter Staat von Paris pag. r?- Gelehrt.L Zeit. I?lk ^>. zz6. aus den IVlemoirer äe Urevoux 1715.8excmum.6.