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I. Cap. von den Evangelischlutherischen Lehrern.
im Leben dieses Heiligen aus den besten Geschichtschrei-bern dargcchan werden.
6) Die erhöhe« Balläste Zions und der Altar des Zeug-nisses zu Onolzbach, i?;o. 4. daran die Nachricht vonden Schwobachischen Artiekeln das vornehmste, k)
7) Erläuterung der Reformations Historie von^rzrgbis lsrH. aus dein Onolzbachischcn Archiv. Schjvo-bach i/zz. 8- welches seine letzte Schrift ist, dazu erzwey Tage vor feinem Ende die Vorrede gemachthat. I)
lOIcktVNdL PKH)llkISV8Icheol. I)E. und ?rot. Ocäin. Consistorialrarh und Pastor
bey dem Dom, auch des OoIIc^ii priäericiLNl Oirettor,zu Königsberg, stirbt >7ZZ. den ü. April,im zz. Jahre.
Er war geboren 1700. ein Königsberger, hak auchdaselbst bis 1722. sein Studiren fortgesetzet, in wel-chem Jahre er nach einer unter dem D. Cuiandrgehaltenen Disputation nach Frankfurt an der Oderund von da 172 z. nach Halle sich begeben hat.
Hier hörcte er in der Weltweißhcit den berühm-ten Wölfen, bediente sich des Tisches und desUmgangs des scl. Frankens, durch dessen VertragGOtt sein Herz rührekc, und solchen an ihm zurgrossen Erbauung segnete, bis er 1724. nach ange-nommener Magisterwürde, wieder in sein Vaterlandzurück kehrete. Daselbst laß er mit gutem Bcyfalleund vielem Segen über das Neue Testament, welcheVorlesungen er beständig fortsetzte bis an sein Ende,Wie er denn in den zur pxsgoss gehörigen Wissen-schaften sich besonders umgesehen hatte, welchesseine unter der Presto bey seinem Tode vorhandeneArbeit, cle auölvricacc incorpunöliontt in dL. 1. aus-weiset.
Ob er nun gleich dabey in solcher Verlaugnungstand, daß er 1724. nach Lithauen, als ein Dorf-schulmeister zu gehen, entschlossen war, welches ersonst nicht nöthig zu thun harte, so zog ihn GOttdoch desto geschwinder empor. Denn er warb1725. nach angenommenen Oraäu voöloriz inIfie^logia , Professor HieoloAmc extraorcl. undklülos. Orssin. 1727. Inspector und Prediger desSollegii kriäericiani, 1728 WÜrklicher Consisterial-rath in dem Königsbergischen Consistorio, 1729. ad-sungirter und 17z 1. würklicher Director desEollcgnkriäericiani, auch nach abgelegter Profession? ktnlo-fophjne, Professor Ureolochae Oräjnariu?, 17)2.im Oktober endlich Pastor bey der Domkirchc undInspector der Cakhcdralschule. Weil ihm nun derKönig in Preussen dabey viel schwere außerordentlicheGeschäfte auftrug, wurde er dadurch so entkräftet,daß er 17z z. den 6. April im zz. Jahre seines Alters starb.
le) Fränkische eruäUL Lc curios, ro. Camlung.pag.
I) Fortgesetzte Samlung vcu A. und N- Test. S. 17ZZ.xrx. iooi. Gelehrte Zeitung »7;o. p.687.
Er hat geschrieben: m)
Einige DilpurLnonen. Iubelpredigten rc.
2) Zubereitung zum Gebrauch des H. Abendmals.
z) Erwcckungoschreiben an die neuangchenden Lehrer imKönigreiche Preussen.
4) Zwey Sendschreiben an die zu Halle studirendenPreussen.
;) prakf. äs Lukiornsre rncscpunÄioni» in d>l.'p.
6) Es ist auch unter seiner Aufsicht ein Gesangbuch her«ausgekommen, in welchen! über jedem Liede ein Kern«spruch zu finden, davon seit zwey Jahren rzooo. Stückgedruckt worden und abgegangen.
NPNKIEV8 A8G^NIV8 xncZLTKPN.Dbeoä. l). und Pro 5 «704. wird Superintendent zu Par»chim >7>z. und über die ?. Praposituren im Mecklen-burgischen, stirbt »7Z4. den r;. Jenner alt 5«.
Jahr 4- Wochen.
Sein Vater war Christian Peter EngelkenAmtmann zu Iennewirz im Mecklenburgischen,Herr auf Schrvastorf, seine Mutter Eiifäberhvon der Hardr, welche ihn 1675. den i;. Augustzu Rostock, dahin sie wegen der Kriegsunruhengeflüchtet war, geboren hat.
Sein Großvater Heinrich Engelken, unter-richtete ihn, in der zartesten Kindheit, durch fleißi-ges Vibcllefen, in den ersten Gründen der Religion,und der Lateinischen Sprache, und unter seinen Lehr*meistern zu Hause ist sonderlich der sei. weidnernicht zu vergessen, dessen wir bereits oben gedachthaben.
Im Jahre 169z. gieng er nach Rostock aufdie hohe Schule, bediente sich des Unterrichty Lin-demanns, Möllers, Tielkens, pcsarovii, Fid-lers, Fcchto, Habichorsis, und anderer. EinJahr darauf, nachdem er auf die Universität ge-kommen, disputiere er unter Möllern und tratmir demsclbigcn, nebst noch andern fünf Studen-ten , eine Reise durch Pommern, Preussen, undBrandenburg an, erhielt 1696. die Magister-würde , und erwarb sich durch seine Vorlesung undschicdcne Disputatioucs wider den Gastendum vie-les Lob. Er besuchte so dann auf Fcchrs Anra-thrn die Universitäten Mirrenberg, Jena, Halleund Leipzig, au dem Letzter« Orte disputirte er sichein, da der sel. Hahn, welcher nachgehends alsPrediger in Dreßdcn von Laublern ermordet wur-de, sein Rcspondens war, laß Eollcgia, bediente sichim Rabbinischen eines bekehrten Juden Fclsti,des k^l. Stärkend und Bloßii aber in den andernMorgeuländischen Sprachen.
Im Jahre 1700 kehrte er wieder nach Rostockzurück, "laß hieselbst Eol'cgia, so wol in der Welt-weisheit , als in der Gottesgelchrsamkeit, so daß eröfters zwölf Stunden des Tages zu lesen hatte, di-L 2 putirtc
m) Gelehrte Zeitungen 17z;. x-g.zz-.