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Fortsetzung von 17z!. bis 17)5.
einen Widerruf ansähe, und crzehlete , wie er sichmit ihnen über die Lehre, von der Erleuchtung ei-nes orkkostoxi non pü , verglichen habe, daß siencinlich nicht gcnuina und rncc-pbyüce , wohl aberIvßicc vera sey, und dieses war seine lezte Schrift,Massen er bald darauf verstarb, woraus einige etwasbedenkliches machen wollen. >)
Wider diesen Lctc,r«uässlgen Bcric 1 >t erschienin eben dem Jahre ein sogenanter wahrer Bcclcbrund gcündlictie Widerlegung des fogenantenAccenrnäsiigen ZZerichcs Herrn O. Lrackcwr-zens, so wol der ganzen Evangelischen Ll»ct> -rrschen, als insonderheit der Po'ninerischenRirche, zu besserer Nachricht mitgetheilet,von einem aufrichtigen I'omerano, in 4. von wel-cher Schrift vermuthlich Herr ZTlennietsicr Urhe-ber ist, weil man aus der Schreibart urtheilet, daßsie aus der Feder eines grosen Lehrers und Meistersin dem Evangelischen Zion, wie die lTiledersachsi.schen Nachrichten reden, geflossen sey. Mansuchte darinnc den pommerrjcHcn Jerenuain zuvertheidigen, beschuldigte aufs neue die oftgcdachtcnProfestoreS irriger Lehren, wolte auch Herr l). 2 ^ra-ckewizcns Bericht ansehen, als wenn darin dieWahrheit und deren redliche Vertheidiger angefein-det wurden, und sein Bericht nicht aufrichtig wäre,da man auch dessen Tod als bedenklich anzog, weiler kurz vorher den Vekennern der Wahrheit einStilleschweigen durch den weltlichen Arm angedro-het hätte. Ir) Es kam auch heraus: 6»gs epistola-rum cie . 4 /er^e/iz /r«,/)«-----', l'kcologia alcclics öc
programmakibu;, darin manvorgeben wolte, eS sey diese sonst orthodoxe Univer-sität mit lauter pietistischem Gifte angefüllet. Lra«ckewlz habe zwar Versprochen in dem Acxenmä-sigcn Berichte, Herr, R'.iflmcyer werde bey nach-ficr Gelegenheit, seinen orthodoren Sinn der Kirchezu erkennen geben, es sey aber in der UrcologiaalLc-lica sehr .schlecht geschehen. I)
In diese Streitigkeiten wurde zugleich HerrPhilipp Balkhafae (Herdes, wegen seiner Vi5pu-tacion, ste luriepru-i-nkia non papiLZNkc, Mit einge-
Ikeoloch, gar hart begegnete, so erfolgte 1732. einekcshoniio all vinäiclar «iillcrrakionir Leräciianse cleluri,f>ruäcnri3 non papirsn:«, in 8-darinne man ihmseine Beschuldigungen samt andern mit untergclaufe«nen Unrichtigkeiten vorlegen und zeigen welke, daßdiejenigen, so dcm Pictismoanhiengcn, wenig Sanft-muth besäsen, und viel heftiger verführen, als dieje-nigen, welche sie vor Xctzermacher ausschrien. n)
Herr Jacob Hemrrct) Balrpasar hatte inzwi-schen zu seiner Vertheidigung einen kurzen Beuchtherausgegeben, wider diesen erschienen zu Hamburgi/zz. kurze Anmerkungen über Hcrrn 0 Hcm-rrcto Balrkasars kurzen Bericht, unparrbeyilcbenHennürhern zu bessern, Unterrichte in den Druck^ eben in 4 der Verfasser vcrsclbigen war HerrJeremias Papke, Pros. Marhem. zu (Hrcifswal-de, dessen schon öfters gedacht worden, der aber umden Abdruck dieser Anmerkungen nicht» wissen solre.Dabey wurde gemeldet, daß dersclbige seine Zufluchtnach Stockholm genommen hatte, sich mit Höni»glichcr Erlaubniß daselbst über ein Jahr aushielte,so wol seine gerechte Sache zu vertheidigen, als auchdie Beschuldigungen seiner Feinde und ihre Gewalt-thätigkeiten zu widerlegen, und ob wol diese allesversucht hätte», die kran-imi^lio^cni rum Lom-mplionir nach Stockholm und eine ncue^ommißionzu verhindern, so hätten sie dennoch nichts ausrichtenkönnen, sondern die Eommißion wäre allergnädigstzu Srockyolm ausgesetzt und würde nächstens eröf-net werde». Darin würde es sich zeigen, daß dieehmaligen Herrn Eommissarii keine genaue Untersu-chung gehalten und die Verdächtigen frey durchgehenlassen, daß auch I). Balrhasar, wie sehr er sichrechtfertigte,auf die ihm in der ersten Commißion vor-gelegten Fragen unzulänglich geantwortet habe, esvürklich mit den Pietisten wider die königliche Be-fehle halte und ein gefährlicher und irriger Mannsey. o) Nachgehend» hat sich besagter Papke nochlange Zeit rn Stockholm aufgehalten, und 17Z4.wurde bey dem Reichstage unter andern beschlossen,keine Pietisten mehr in diesem Röni gleiche zu dulden,zumal da sich die Drp^ ljck>en Lehren emschleichcn
flochten, die vornemlich wider Lhoinasunn und den wollen, wie unten zu gedenken, sondern vielmehr
jünger« Stryk gerichtet war, welche in der Recht»gelrhrsamkeit viel Spuren der Papistischcn Lehren zusinden meinten, m) dawider von andern verschiede-nes eingewendet wurde, als wenn er in der reinenLehre nicht richtig wäre und dem Pietismo beypflich-tete. Als er nun dagegen mit einer scharfen Ver-theitigung an das Licht trat, worin er orlboäoxir
i) Eben diese »7;r. p. rozi.ir) Eben diesep. rozr. Niedersilchflsche Nachrichten 17z;.l>. 447.
l ) Niederiachstsche Nachrichten, >7;2. p. 610.
m) Gel- Leipziger Zeitung. 1752. z^r.
alle nöthige Veranstaltungen gegen dieselben zumachen, da die Geistlichkeit vorgestellet, wie sehr sie sichausgebreitet hätten, und der Hof dieselbige versicher-te , sie auf alle Weise in ihren Bemühungen -dawi-der zu »nterstützen, p) dahin das königliche Edictvom 20. Merz 17)5. gehöret, g)
Die
n) Nieders-chsische Nachrichten, I74r.p. dti.
o) Eben diese >7Zi. p. 8>. 8).
p) ii.go^ic«»-l-cc ci'itiica erster Band, p-40).
4) E. Ncunie.'ster in dem kierilmo a mij,lstr,.u kvliuco
rexrobrro, 6r.