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!. Cap. IV. Abth. von den Zwistitzkeiten.
Weil von Stockholm befehlen worden, den Gra-fen von Zm.enborf abzuhalten, wenn er sich imReiche Schweden niederlassen wolle, so hat er< dage-gen unter dem ciarn December >7z;. eine Vorstel-lung an Ihre Römgl. Majestät in Schweden,drucken lassen, darin er laugnet,daß er sich in Schwe-den habe setzen wollen, oder daß er ein conliliumabsuncii in Dännemark bekommen hätte, schilt aufdie Ketzermacher, hält Bekentnisse und Systematafast vor unnöchig, weil man alles aus der Bibel ohnecommenranone; fassen könne, beweiset, daß er derAugspurgischen Eonfeßion zugethan sey, dabey dochdie Verfasser der fortgesetzten Samlung viel zuerinnern fanden, c) Es gab auch der Herr Graf^von Zmzendouf. heraus seine Teutsche GedichteI7Z5. ferner seine Bedenken und besondern Send-schreiben 17 Z4. inglcichen einen Aufsatz von Christ-lichen Gesprächen, zu ZnUichau i/zs. gedruckt,darin er die Lol'egis piceali; unter andern aus den^rciculi; Zm^lc^Iciici;, wo mucua kraerum colloguisstehet, und sonst aus der heiligen Schrift und denZeugnissen der alten und neuen, zu vertheidigensuchte, gegen welchen in den früyaufgelesenenF- üchrcn Erinnerung geschahe, k) Hingegen er-schien zu Mühlhaustn im Drucke: Der Hoch-löblichen Theologischen und Juristen Facultärauf der Universität Leipzig, hochstfürrreflicheswider die oder eigen-
mächtig angestelren und von hoher Obrigkeitverbotenen Winkelvcrsamlungen in Sc. zurBeförderltng der Erkenrniß der Wahrheit zu«Gottseligkeit, dein öffentlichen Dru.?e überge-ben von Alerheusebio, 17)6. g)
Endlich wurde in Chursachsen vom Könige inPolen ein ausdrückliches Mandat, wider die imMarggrafthum Oberlausitz und vornemlich auf denZinzendorsischen Gütern, Bertholc Vor f und Her-renhut angestelten heimlichen Zusammenkünfte undVersamlungen in Privathäuscrn, und die sogen«»-te Brüder-und Schwesterschaften ausgefertiget, dochda der Herr Graf, auf erlangte hohe Königl. Erlaubniß, sich wieder auf seinen Gütern befand, HerrSteinhöfer auch das Pastorat zu Herrenbur er-hielt, wurde an den Herrenhucischen Anstalten dcs-fals nichts geändert. Damit auch der Herr Graf,den ihm vorgeworfenen Mangel des Berufs zumLehren, hinfnhro von sich ablehnen möchte, ließ er sichzu Berlin, nebst einem Zimmermanne aus Hcrren-bllt, Namens ^i'rsthmann, von dem Königl.Preußischen Oberhofprediger und Eonsistorialrathe,
als der vereinigten Böhmisch-Mährischen Brüder-schaft auch Großpolen und Polnischenpreußen älte-sten Bischöfe, Herrn Daniel E ust Jablonsky,und den Aeltesten der Böhmischen Bruder in Groß-polen und Polnischen Preußen und Pastore zuZessen, Herrn Christian Girkovio, zum Aeltestenund Bischöfe der Böhmischen und MährischenBrüderschaft, den 20. May 1737. gewöhnlichermästen ordiniren und einweihen, davon die Nachrichtund Briefe der beyden Herren Jablonsky undGitkovii, in die A<Aa ^lilkoricc» - LcclclisKics ein-gerückt, und mit einigen Anmerkungen begleitetwurden, b)
XXXVk.
Was ist noch von andern Zwistigkeiten zugedenken?
Ich wil noch einiger gedenken, die eben so viel'Aufsehen nicht gemacht haben, und zum Theil baldbeygeleget worden.
1.) Wider die auf dem Harze elnreissenden Fana-tischen Jrthümer schrieb Herr GeneralsuperintendentMeyenberg: Tiefen des Gacans, in vielenverknüpfekcn und den Grund des Glaubensund thätigen Christenthums umstürzendenIrrhümern, „allen denen, welche sich auf den, beyden benachbarten Bergstädten, Clausthal und„Cellerfeld auf dem Harze von der Gemeinschaft des„Evangelischen Gottesdienstes daselbst, mit vielfäl-tiger Verlästerung und gemachten öffentlichen Spal-, tung abgesondert, und mit beharrlicher Widerst- '„tzung gegen alle öffentliche Gesetze und Ordnungen'„durch besondere unter sich angestellete Versamlun-„gen, eine eigene Kirche und Gemeine anzurichten "„gcsuchet, nebst denen, welche durch dieselbe auf„viele Weist geärgert worden, nur zu einiger Pro-„be in etlichen zur gemeinen?rsxi gehörigen Haüpt-„stücken Christlicher Lehre, in kurzgefaffeten Fragen,„nebst beygefügter Anzeige des Ursprungs und Ver-„knüpfung solcher, in blinder Leichtgläubigkeit, aus.Jacob Böhmens, I. G. Gichkcls, V. wer-„gcls, L. Hohburgs,I. Tenhards, V. L. Tuchk-„fclds und andern dergleichen unreinen Schriften„angenommenen irrigen Meinungen, auch darneben„zum kurzen Gegenbeweise angewiesenen Hauptsprü-„chen heiliger Schrift, und einigen Zeugnissen Lu-„rheri und ohaim A nds, zu nöthiger Bezeu-„gttng und besserm Unterrichte, auf gegebenen be-sondern Anlaß eilfertig fnrgestellet und mit öffentli-„chcr Erbietung, zur besondern liebreichen Unter-redung darüber, mit einem jeden insonderheit,»zu eines jeglichen Prüfung, nach Gotteswort rnFf 2 „hci-
e) Fortgesetzte Samlung «7? 5 - k- Z 7 l-k) Im vierten Beytrage 17z;. p- >9Z>x) Niederstchsische Nachrichten >7)6. x- 75t-
b) Im eilften Theile, x. 8»r. L». r-6.