III. Cap. II. Abtheil. vom Kirchenregirnenk.
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gnade empfinden müssen , der, weil er verdächtigworden, in Verhaft gekommen, daraus entgangenwar, zu Jena die Evangelische Religion 1728-den rz. September angenommen, verschiedene,Schriften, die demPabste nicht anständig waren,herausgegeben hatte, als Del' ^urornä öe^i' Impe-r-cori , nsl 6ouverno elteriore llegl' ^tlari Lcclclia-iiici, tpcciern 5 a<sti exkibiram 5 acrac XlaMari Lsesareae üc Lacbolicae und vemonstralionem nullicatir
übrigen ist es alles, im vorigen Stande, mit denKirchenämtern, geblieben.
V.
Wie.ist die Kirchenzucht imPabstthume be-schaffen gewesen?
Ma, merket hierbey:
i. L te Zuchk nur den Sündern,r. EtNlge andere Gebräuche und Anstalten.
VI
procelkn; Lc iencentiac Inguistroruni concr» Lelliso-mum, r) davon Herr Pros. Schmelzet in Jena nochgeschrieben : 8pecicm kaÄi in Sachen des HerrntNarch-'je Franelsti BeUlstxns, Abts sä 8. Kla-rem all pcrcicar, Römlfchen prälatens und kc-keesnllarü vtriuzque signarurae itt Rom, mit der
(tongrezatlon des H. Ofsicii der Inquisitionvom I rft "c 1701. bis 1727. ,) Er sol doch abernachgehends wiederum zum Pabstthume getretenseyn, welches ich hier beyläufig habe beybringenwollen. Inzwischen hat ein gewesener EathollscherGeistlicher, der zur Evangelischen Religion getretenist und ehemals unter dem Namen Lritile, Merk-würdige und recht seltsame Begebenheiten desauf wunderbaren wegen gerei/etcn piigrims,monatl ch eröfnet, geschrieben hatte, unter seinemrechten Namen Vttonis in Stein 17z i.
in einem 8clicmseiimo anarnmiac bocliernae Koms-nae ccclestae, den Zustand des Pabstthums abschil-dern wollen, r)
Ulk.
Was hat man von den Aemtern verändernKtrchenbedienten zu merken?
Wie der Pabst mit dem Cardinal Losem undandern umgegangen sey, und was ihm das Eardi-nalat des Spanischen Kindes vor Mühe gekostethabe, ist aus dem vorigen bckant, ingleichen wie erdas Vischofthum, Ferrara in ein Erzbischofthumverwandelt habe, und den Erzbischsf zu Salzburgwegen der Exemtion des Stifts Pastau befriedigenmüssen, durch ein Schreiben vom 12. August 1750.solches kan anderwertS nachgelesen werden, u)
Als 17zz. am 22. Iulii das Capitul zu Utrechteinen neuen Erzbischof Theodor von der Lroon,erwehlet, und i?Z4« den 28. Oct. eingeführet hat-te, ohne des Pabstcs Willen, lies der Pabst einHeftiges Breve vom 17. Februarii 17z;. darwiderergehen und suchte die Wahl zu vernichten, x) Im
r) llüioricn-Lccles. I. c. p. 59«.
;) FortgesetzteSimlung 17)0 p. 787. >7;i.p. 59.17;».k- ^'-7^ r) Eben diese 1719. p. 8c8. p- ^74.
u) Eben diese 17z i. p. 28Z. tliüorieo-LccleliLÜic»I. c. p. 689. 700.
ru Theil.
Wie gieng man mit den Sündern um?
Man gebrauchte, wie sonst gewöhnlich, bey eini-gen die Inquisition und den Bann, bey andernden Ablaß. Unter andern wurde am 24. Juli»«7Z5-zuLissabon in Portugal ein sogenanter äurocle kee, oder feyerliche Glaubenshandlung vorge-nommen, da das schreckliche Gerichte dieInqutsi-tion sieben Personen, von welchen man vorgegeben,daß sie die Jüdische Irthümer geheget hätten, leben-dig verbrant hat, die übrigen hat man auf etwasgelindere Art hingerichtet, weitste nicht so gar gros-ser Verbrechen schuldig gewesen. Von einigen hatdie Inquisitiou geglaubct, fie müsten nothwendigdurch Hexereyen, oder andere Bündnisse mit demTeufel ihr Werk getrieben haben, und zwey Frauenhaben dergleichen gestanden. Der Admiral Norrisund andere hohe Englische Officirer von der Flottehaben dieses fürchterliche Spectacul mit angesehen. 7)
In polen hatte der Primas pococki und sei-ne Anhänger, vor der Wahl des neuen Königes,nach dem Absterben des Attgusti einen Eid gefor-dert, daß sie keinen andern, als einen solchen weh-ten wolte«, der in polen von Eatholischen Elternso wol Vater als Mutter, geboren worden, unddadurch den fetzigen König von der Wahl auszu-schließen getrachtet, auck> solchen mit Gewalt vonden meisten erzwungen. Da nun) nachgehends den-noch der fetztrcgierende König erwehlet wurde, somachten die Veichtväter Schwierigkeit, diejenigen,welche den Eid abgeleget hatten, zu absolviren, al-lein es wurde durch die Römischcatholischen Theo-logen dieser Eid vor nichtig erkläret, als der mitGewalt erzwungen und den Gesetzen der Wahlfrey-heit zuwider wäre, und der Bischof ScanifilausHosius von Posen, gab deswegen eine Schriftoder einen Proceß heraus, darin er den Beicht-vatern anbefahl, daß sie dieses Eides wegen nie/mand vomBeichtstuleausschliessen sotten, r)
Der Französische Gestindte, Herzog von G. Arg-nan suchte bey dem Pabste an, auf Befehl seines
Hofes
Eben diese p. 488.Eben diese x. 577.
Ll
7) Eben diese x. 64p.