IM. Cap.'von Ketzereyen und Trennungen.
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VI.
Taufe und den» wahren Abendmale nicht fpor-
Decanus zu Lützelflach bey Bern, in der Unr rsuchung der verdächtigen und w.chren Gottseligkerr, Frankfurt, 1729. u) und andere widerst'net. Hingegen hat man die »separatisterey nichtundeutlich in der Berlenbu ger Bibel gebilliget, x)und der bekante Fanaticus C») istoph Schürze, der1728. das Geheimniß der Gsrrse igkeiru >dderBosheit 1727. die so genante güldene Rose 1728-die geistliche Lorrcfpondenz eines forschendenJuristen mit einem Cayen der in Christi innernGeistes Schule studirec, und andere dergleichenDinge herausgegeben, hat solche gleichfals verthei-lt. 7)
In Frankfurt am Mayn und nachgehends zuBüdingen, hielt sich T)eodorus Arahl, einSchuhmacher aus der Lausitz bärtig, auf, der alsein Geselle 171». angefangen hatte, die Nachtedurch so laute zu beten, daß die Nachbarn sich darüber beschweret, und die Prediger ihn zur Mäßi-gung ermähnen müssen. Daran ärgerte er sich, sei-nem Vorgeben nach, dergestalt, daß er sichvon 17 2von der Kirche und Kommunion enthalten. Alsnun Herr Johann Friedrich Sca. k. Prediger zuFrankfurt 1720. seine erste Hirrenstimme widerdie Separatisten drucken lies, und hernach in Pre-digten die Sache wiederholte, auch ryzo. seinen
ken, an eine»» von seinen Herrenüber die Streitigkeiten zwischen Herrn Joh.Friedrich Starken und einem Handwerksman-rre, der sich der Separatisten annahm, und meinte,man solle sie ihrem Herrn stehen und »»»beurtheilet las-sen. Herr Stark gab also ferner heraus 17Z2. einegründliche Beleh.ung für A nder Gattes,warum sie fleißig und andächtig zu dein öffent,lichcn Gottesdienste und zu dein heiligen Abend-male gehen sollen, ingleichcn 17g). seine War-nung vor Absonderung, rc. und da jemand un-ter dem Namen, Christian Liebens, ein Christli-ches Sendschreiben an einen seiner vertrautenLorrespondenren, auf Veranla mng HerrnJohann Friedrich Srarkens wider seinen
den geringen Handwe ksmann,unddes V7ürnberglchen Ministern wider HerrnTuchrfelden und andere mehr, zur baldigenund ernstlichen Prüfung darge eget, i7zz.ansLicht stellen, so erfolgte Herrn Stark s UngrunddcrAbsonderllng der sogenannten Separatisten,von der öffentlichen Airchenversamlung undv m heiligen Abendmale, entgegen gesetzt denAbsönderungsgründen, welche im sechstenStücke der geistlichen Fama ausgestreuet, wieauch zur Antwort auf die Lorrespondenz aus
wohlgemeinten Hirrenruf an die Schäflein,!^??"^^"^mrd und S. Thomas bey Lhri-welche sich von der öffentlichen Nirchenver- » 7 ZZ
samlung und von dein Heil. Abendmale absoirdern, drucken lies, so antwortete dieser Schuster17z i.in einer Schrift: Antwort und Hofnnngs-stimme eines armen Schastcins, auf den w ohl-gemeinten Znrnfder Hirrcnstimmc, Herrn Joh.Frieda ich Srarks.
Herr Starke schrieb dagegen,Vermahnung »urPrüfung sein selbst, als eine Rettung seineswohlgemeinten Hirtenrufs, ertheil t einemHandwerksmanire, der sich vor erleuchtet hält,und dahero Rirche, Taufe uild Aberrdinal arrchPredigamr verspottet 17z i. Frankfurt. Dochder Schuster setzte seine Antwort fort, in der wohl-gemeinten Gegenretrung seiner Grund - undHofnungsstimme, rc. welcher mir der wahren
r) Fortgesetzte Samlung «7;o. x
u) Eben diese ,7;,. p. 617.
x) Eben diese >7^2. p. 277.
7) Eben diese 17^1. ^41. l7zs.
p. ic>e. 108.
lil. Theil.
n6o.
y. inz. u:o. »7)1.
Nun kam noch ein in Frankfurt lebender kckazi-iler, Andreas Groß dazu, der I7Z4. den festenGrund der wahren Absonderung wider denvorgegebenen Un«rund der Absond rung derSeparatisten, welchen der jünuere Herr Pfar-rer Stark entgegengesetzt der geistlichen Fainä,aber hiermit iu Liebe eines bessern berichtetwird, zu feiner nöthigen Zurechtweisung, wanner wil, zum Vorscheine brachte, und der bereits ge-dachte ungenante Prediger, that noch den zweytenEnrwu f seiner unpartheyischen Gedanken hin-zu 17^4. Herr Stark war in diesen wider ihn gerich-teten Schriften sehr hart herumgenonrmen worden,daher schrieb er noch in eben dem Jahre: Sege-:s-worre für Scheltworts, an die durch JEstrmChristum theuer erkaufte Selen, rc. allein esfolgte gleich darauf: Eines Evangelischen Predi-gers Schreiben an einen feiner Herren Am ro-ll rüder, welches eine Antwort ayf die letztgedachteStarkische Schrift seyn solte, darin derselbige ebenMm so