IV. Cap. vorn Kezereyen und Trennungen.
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zu Vtforr I7ZZ. Oblervauoncs, die,doch von demGegentheile auch beantwortet wurden, und widerdie Sulstciency kam heraus : Ike insuKi-iency otKealun von der oben gedacht worden, daher er völ-lig zu den Naturalisten zu rechnen ist. ci)^
Dazu scheint auch der ungenantc Verfasser der ausdem Engellandischen Africa, inLondon aber .7z2.gedruckten Schrift: Hie konour ok Dkriik vinäica-reci, oder die gerettete Ehre Christi, zu gehören, welcher über 6en. XXXlI. sehr ärgerliche Ge-danken hegte und nicht zugeben wolle, daß Christusmit Jacob gerungen habe, sondern es sey ein Wa-gehals von, Esau geschickt gewesen, e) Ferner derGraf pajseraui ein Italiäner, welcher zu London,7gg. X ykilolopkical Oistercation ok Deack , oderVhüo sophisthe Betrachtung des Todes heraus-grgeben hat, darin er die Natur als ewig, als weise,almächtig und aus unzehlichen Ammi; bestehend,vorstellet, die in dem Tode eine dergleichen natür-liche Absonderung mache, derselbige, desgleichenTugend und Laster wären nur Einbildungen, rc- erkam zwar darüber in Verhaft, nebst dem BuchdruckerMorgan, wurde aber bald loßgebürget. t) )n-gleichen der Verfasser einer gottlosen Schrift, U - issoire cle I'LtSt cle l'komme äan§ le pecke oriß>n.,I,7;,. und einer andern, genant: Lpicre a Vran e,der die Religion zum Blendwerke machen und un
stellete. i) In Utrecht widersetzte sich ihnen emPrediger, 'I. F. von Davervelt in der Eenvou-oigen en oprechten Nlaarheit, ontdekt in een^omrcnsprak tuschen een Roomschgesinde, eentzereformeerte, en openhartige Vrygest, K)und in Winkeln gab Herr v. und Prof. Ü)igandZahler David Dcrooons widerlegten Atheist„um, worin aus der Vernunft erwiesen wird,daß ein Gst)tt sey , aus dem Französischen über-setzt, heraus. Es kamen auch sonst in den Ham-burgishcn Berichten, einige Gedanken wider dieAtheisten zum Vorscheine, und zu Giebenlehn beyHreybeeg in Sachsen, wurde ein Prediger, NamensAdam Segner, aus Ungarn gebürtig, wegenSocinianischer Lehrsätze seines Amts entsetzet, undmuste binnen einer gewissen gesetzten Zeit das Landräumen. I)
In Eugelland haben sich die meisten Vertheidi-ger der Atheisterey und Naturalisterey gefunden,weil'Jacobs H. .687. den 25. April eine Ver-ordnung gab, daß diejenigen, welche in der Reli-gion von den Bischöflichen abgiengen, selten Frey-heit haben, ihren Gottesdienst in ihren Versamlunrgen zu halten, und ihre Schriften ohne Censurdrucken zu lassen. NNlhelmus m. bestätigte diesesGesetz, schloß aber die Papisten davon aus, dahersind so viel Schriften wider die Religion gekommen
ter dem Vorwande, ln artigen Versen die Furcht! von 'Johann Lolanoen, Anton Collins , Tho
vor dem Tode zu vertreiben, die Naturalisterey unterftützen wolte, dagegen zu Roterdam, i?ZZ.religion ckelenciue conrre ? epicre a Vranie, ans Lichttrat. g) Endlich auch Johann Friedrich Bachstrohms Ocutllchkcit und Klarheit , das wich
nas IVoolston sonderlich von Nlatthao Tindal,der in den neuesten Zeiten am meisten Lern, gemachthat. Er wurde geboren den io. April 1656. indem Flecken B ,rferrers»in der Provinz Devon,woselbst sein Barer, Johann Tindal, Prediger
rigide Kennzeichen der göttlichen Wahrheit,! war, die Mutter hieß Anna Halsia / welche vonFrankfurt 17^5. der die Geheimnisse des Glaubens ihr^, Gütern jährlich looc>. Pfund Sterling hatte,und die ganze Bibel naturalistisch tractiret. K) und sein Vater unterrichtete ihn bis ins ryte Jahr.
Hingegen haben sich der Atheisterey und Natu- Hierauf gieng er auf die Universität Oxford, undralisterey , andere rühmlichst widersetzet, wie aus. studirte daselbst unter der Anführung Hickesii, nahmden Avistigkeiten bekant ist, unter andern wider diesm den Wissenschaften dergestalt zu, daß er im 22.werther nis-he Bibel, welches nicht« anderes, Jahre seines Alters zum Mitglieds des Collegii al-
alö eine Frucht, der unter dem Scheine der gebes-serten Wcltweißheit, einreissenden Naturalisterey ist.In HoUana fand sich eine Atheistische Schaar, dersich einer, Namens Ten Rate, in einer Holländi-schen Schrift: Den Schepper en zyn bestrer te
ler Selen envehlet wurde, und den 7. Iulii 1685-die Doktorwürde in den Rechten erhielt.
Von dem 28. Jahre an, hat er an dem Hofe desKönigs Jacob« II. Bedienungen gehabt, wandte>'sich auch diesem zu gefallen, zu der Römischen Kir-
kenncn in uue Schevselen, Haag i?Z2. entgegen^, und vertheidigte auch dieselbige in Schriften,
welcher Veränderung wegen ihm Johann wal-dro.r ein Mitglied des Oxfordischen Collegii allerSeelen 1688- eine Grabschrift machte, doch trat erMm z bey
ä) Fortqcsetzte SamlNng p. 449. ,7;;. ,orx.Niederiachsischr Nachrichten 7^4- p- >60. Z20.
e) Nicdersächstsche Nachrichten »7Z;> x-79. FortgesetzteSamlung >?;r. p. 979.
t) Eben diese ,7;,. p. 984. 17;;. p. 6z,. Niedersäch.fische Nachrichten 17^. p. 549.
z) Eben dicke >7,;. p. 725.Fortgesetzte Samlung »7zr.y,z. 4,2. 17,4. p. 679.
G Zrühaufgekesiue Früchte l7Z). x. rzr.
i) Niedersachsistl)« Nachrichten »7Z2. p. 768.
L) Niedersachstsche Nachrichten >7;Z. p. 7r>.
l) Hamburgischc Berichte 17;; y. ;;8- »7)4. y,
'Zt- 4^5- LZ>> lll. Martin Eruiichs Auvrlej x »oio.
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