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II. Fortsetzung von i7z§. bis 1740.
komistce l^omxno äamnarab, ia acxäemi, luli, exz,o-t'irum 17^. 4.
,8. ^uzustrnxe confeilioni; Part posterior , äe rbulidu;
>' 3 ! 4 . . . . ^ .
»5. ^Ußust^nie Lonfetlion'l'i apologla ur orämcm krcmo-rem reääkta 8c expoüra. 17)6. 4.
Ld. Lonrinurno eäirorum 8ckr2mm>2r>c,rum ab annok^IDLLXXXl vzgua 26 annum blDt^XxXVl. 4.
L». Oiscoräix Loncor; kompli lccunäi aä Ilagg. II. com.X- Lc II. com. l. scgg. prozrainmr. >7^8- 4-
Lr. Oilpucario sä panem ll. corpori; äoÄrinrc tulü lhe-cirltt, guae äicirur äeclarario toi'uta. germ- wohlge-gründeten Berrcl-t-8eÄ. I. 17;;. 4. Helmstädt.
s;. 8eikio II. Helmstädt 17Z8. 4.
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L^eologiä Doctor und Professor zu Wittcnbcrg, gcbohr.
»6<7z. Doctor l-sio.gtstorb. >7Z<-.
Schlesien hat diesen redlichen Lehrer der Kirchengeschenket. Sein Vater war Herr He >ningGchroeer, evangelischer Prediger zu Hauer. Ais«r die Anfangsgründe in den Sprachen gefasset,wurde er auf die berühmte Schule nach Liegnitz ge-schärt, von welcher er >68;. mit besondern! Ruhmedie Universität Wittenbcrg beziehen konke. HierHörte er die Weltweisheit bey Röhrenste» undDonari, die Physic bey Varery, die Beredsanikeitund Historie bey Lirchinayern, das Hebräische beyDassovcii, das Kirchenrechtbcy Zieglern, die Got-tesgelahrheit bey Deurschn,a»ncn, Löschern undwalrhern, nahm i 689 > die Magisterwürde an,disputirte oft und wurde 169a. Philosophiä Adsunctuö daselbst. Er machte sich mit seinen Vorlesun-gen bey der Universität dermaßen verdient, daß manihn 169-4. Amt eines öffentlichen Lehrers derLogic und Metaphysik anverkrauete. Nachdem erdarauf 1710. die Doktorwürde in der Theologie er-langet; wurde er an des seligen Fenstkinys Stelle1712. zur ordentlichen Profcßion in der Theologi-schen Fakultät befördert. Diesem Amte stund er 27.Jahr mit vielem Fleiße vor. So sehr er auch aufdie Reinigkeit der Lehre, und mir dem sel. wecns
2. Apologia eines vor die Privat Commnnio» gegebenenResponst.
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Senior Ministern, Scbolarcba deS Gonmasti, Assessor Con«flstor» und ordcntl. Professor des 8cm. rbeol. zu Ulnr.
> geb. den ;o.Scpk. >^70.gest. den » Merz l7;9.
Ulm war seine Vaterstadt, wo sein Vater HerrJohann F. ick Prediger nn Münster war. Dieserführte seinen Sohn nicht nur selbst zum Studiernan, sondern ließ ihn auch durch Privatlehrer unter-richten; alsdenn wurde er ins Gymnasium aufge-nommen, aus welchem er 1689. mit einer metaphy-sischen Disputauon Abschied nahm. Er gieng nachLeipzig, und verband Mit der Liebe zu denen schönenWissenschaften eine gründliche Erkenntnis der Theo-logie. Er genoß 102. Rthlr. jährliche Stipendmvon Hause, und damit er seinen Patronen bald Re-chenschaft geben möchte, wie er solche angewendet, sodisputirte er unter kl. Heine»,ward >692. Magister,und disputirte als Präses verschiedene mal. Er ar-beitete mit an dcn/Vöii, Lruäicorum, wurde Beysitzerder philosophischen Fakultät, und machte sich die- fBibliothek des Herrn Larpzovs, so ihm allezeit of-fen stand, wohl zu Nutze. Hm Jahr 1698. wurdeer vorn Herzog zu Sachsen-Wennar als Diaconusnach Ilmenau beruffcn. Ernährn diesen Ruf an,ging nach Ulm in der Absicht, bey den Seiniqen Ab-schied zu nehmen, wurde aber, als er eben zurück rei-sen, und sein neues Amt antrete» wolte, von einer s»schweren Krankheit überfallen, daß er das Bette z.Viertel Jahr hüten mu>ke. Darüber verstarb seinBruder, Pfarrer zu Pfui, einem Dorffe nahe beyUlm. Die Herren Ulmcr so wohl, als die Gemeindedaselbst, verlangten ihn zu ihrem Pastor an dessenStelle, und würkten «hm die Erlaubnis dazu 1699.bey dem Herzoge zu Weimar aus. Diesem Amte'stund er nur 2. Jahr vor, so wurde er zum Prediger-'iiii Münster nach Ulm beruffen. Darauf folgte'1712. die Stelle eines Profefforis Theologiä, und
dorf gute Freundschaft hielt, so wenig ließ er sich in die oberste geistliche Würde in dieser Reichs-öffcntlichen Schriften in die betrübten Streltigkei-.^dt,. Er besaß eine ungememe Erkentniß derK«r-'ten der Kirchen ein. Er starb als RectorMagnifi-j^^^.^tz Gelehrtenhistorie, nebst einer männlichen-
cus, und wurde mit dem bey solchen Gelegenheitengewöhnlichen Gepränge begraben, ch Seine Schrif-teu bestehen meistentheils in einer ziemlichen Anzahlphilosophischer und theologischer Disputationen undEinladungöschriftcn, welche sehr wohl ausgearbeitetsind. Von seinen Schriften merken wir daher nurdiese an: u)
1. Die aufgegangene Herrlichkeit des HErrn.
r) tzamb. Berichte ,7,9. p. Z72. Leipz. gelehrte Zeit.' 7 ) 9 - l>>
u) Ranffts Leben der Churfichsifchen Gettesgclehrten
Beredsamkeit. Seine Schriften sind, ausser ver-/schiedenen Disputationen, folgende: x)i. krolegomena cäirioni I,ipf»cnst r«, I.XX, an. 1697..prsemista.
». Morhofs Polyhistor warb umebm diese Zeit von ihn»'auS den Handschriftcu des Verfassers verbessert herausgegeben-
z. Lpilkol-e irenicLaä Ibeoloxo; k.ipl>cnst^, die damahls'wegen des Gnaden;,els in einen heftige» Streu miteinander verwickelt waren, unter dem Nahmen Lulcbii'krciani, frenoppti d.i. Frankfurlh 17c;. 4.
4 Reif-'
x) bistor. ecclct. l om. 1 V. p. ür l.Gött- gtl. Euro-pa, l.U. x. 48.