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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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ll. Fortsetzung von 17z6. bis 1742.

ZZ 4 ___._

Diensten stehet, e) Seinen Lcbenslauf hat man,Von dar wurde er Prediger auf dem Lande, >709.mehr als einmahl herausgegeben, und seine Schrif- aber von der verwitweten Churfürst», Sophie, alsten nach seinem Tode vorgesetzt; und eö ist so gar!künftiger Eron-Erbin von Engeland, nach Hanno-

Von seinen Schriften

Streit darüber entstandenmerken wir an:

>. vetenie cle Ii OoKrine ä« deform« tue praviäence,für I» p-re^elkin^rion, tue >1 ßeace Lc für l' Lvcbrriskie,Lcen pLrcicn>ter,c!ekxn>'e ite l^Lonsellion öe foi äe 8..^ 8.dionietgncur Henri Duc ite^rxe (war der Herzog vonBarby) conrre un livre comnnte pur I» tuculre 6el^nenioZic <ie i eiplici^yg. Magdeburg,r. HiNoire cririque lle ^tunickl-e Lc 6u lVkinicIieisme,

ver als reformirtcc Prediger berufen. Diesem Am-te stund erfast ic>. Jahr vor, bis er >71?. von demKönige in Preussen zum Professor der Theologie nachFrankfurt an der Oder ernennet ward. Es war da-mit zugleich eine Prrdigerstelle verbunden, und erstund beyden Aemtern mit Rul me vcr Aber erwurde bald von der Academie weg, und 1720. alsHofprediger nach Berlin gerufen, wo er zugleich eindavon zwey Bände zu Amsterdam m 4W zum Dor- der geistlichen Eollcgien, Informator der

schein gekommen sind. __^„'Königlichen Kinder, und zuletzt Inspector über das

reformirte Seminarium wurde. ss)kan rühmet seinegrosse Neigung zum Kirchenfrieden, feine gute Artordentlich zu denken und sich auszudrücken, seineLeutseligkeit, seinen ungememcn Fleiß und seine schö-ne Art zu predigen. Er starb den andern Merzoben gedachten Jahres an einem hitzigen Fieber, undhinterließ unter seinen Hindern einen Sohn als Pro-fessor an der Ioachunsschule in Berlin, i) Seinevornehmsten Schriften find:

'kkevlogu» mocletku^, orrrici.

.. >-

z. liemärgve. llilkorique?, cririgve; 5 c pbilolnAigve; lurle dl. 1 . kam > 7 «I. nach seinem Tode keraus 4. ') undsein Leben ward dabey sehr weirläuftig beschrieben.

4. bupplemear » t' tutkoire llc lr guerre lle; k luilicer lle/clr. ll-enfanr. ^ Oeneve >746. 4. 104. Celten, b) IstebrnfalS ein opu-, potkliumum. ^

Allein die un Mscpt. hinterlassenen Schriften über-treffen die gedruckten brv weilen. Er hak an einerReformationsgeschichte sehr lange Zeit gearbeitet,und ist damit bis aufdas Augspurgische Glaubensbekänntms fertig geworden, welche allein etliche Quart-bande ausmachen wird; verschiedene Bände von hei-ligen Reben, die er selbst vor seinem Tode ausge-sucht, werden noch zum Vorschein kommen. Ausserdem aber soll sich noch ein ansehnlicher Verrath vonallerhand zur Gelehrsamkeit und Kirchengeschichlegehörigen Abhandlungen darunter befinden, welcheman nach und nach zu», Vorschein bringen will.

Theologiä Doctor und Königlicher Hofprediger in Berlin,starb >740.

Sein Geschlecht stammet eigentlich aus den NieVerlanden, daraus seineVorfahrenzurZeit derVerfol-gung des Herzogs von Alba geflüchtet waren, undsich in Westphalcn niedergelassen hatten. In dieserGegend wurde er den t6. April 168z. zu Sparen-berg in der Grafkschaft RavenSberg gebohrcn.Sem Vater war Prediger daselbst, wie auch Eonsi-storial-Rath des Königs von Preussen in dem Für-stenthum Münden. Nach einigem Privatunterrichtzu Hause ging er aufdie Schule zu Bilefeld von darnach Duisburg und Franecker, und trieb sein Stu-diern unter den berühmtesten Lehrern. Nach zu-rückgelegten academischen Studien unterrichtete erdes Königl. Preussischen Residenten zu DüsscldorssHerrn Beckers einigen Sohn, ward aber binnen^Jahres Frist als Conrector nach Duisburg berufen.

r. tiommcnkücinlu» in Xepbrniim.

z. l.L titilileüinn 6« kvi ^Iberr VVnlsi;2nz Lomre öe

Ir l^ippc. 17 H.

4. Kurze Antwort aufdie Frage: Ob die TnqlM, Kirchemebr mit den Reformirten oder Lutheranern ubrieinkomme.

I)» luilicio srnkkonrm in munäum 8c anxelo». 17 iz.

ü. dteufl'ermnnr sur li vcrire äe Ir lkelii^on clirenenne.

7. Ein Bedenken von dem Mißbrauch der Privat Com-munion, im Nahmen deS sämtlichen Hof-Ministern.

8. Verschiedene Oisscrrrrinne>. Oraritinc» und kleinereSchriften.

Doctor und Professor der Theologie auf der Academie zuBasel, gcbor.den- Merz lä;?. gestorbenbenr Jun" '74u.

Dieser Gottesgelehrte, der bey der ganzen refor-mieten Kirche »n ungemeinen Ansehen gestanden,war ein Sohn pee-.i lDerenfels, der ebenfals al-sDoctor und Professor Theologiä zu Basel gestanden,und in dieser Kirchenhistorie ehedem angeführet wor-den ist, lc) und stammele von mütterlicher Seiteaus dem Geschlechte der berühmten Bufttorsse her.Nachdem er rn den niedrigen Schulen schon emegrosse Hofnung von sich gemacht hatte, legte er sichauf die Wcltweiehcit und schönen Wissenschaften,und wurde 167z. im l6. Jahr fernes Alters Magi-ster. Darauf studirte er die Gottcsgclahrheit unterden berühmtesten Lehrern seines Vaterlandes und

ek vikiiottielE oermanique 'rnn.p S8. Leip;. gel. seinem cigenen Vater Nttl grasten, Ernst, dispuk.rle

Zeit. «740 p. 2Z7. )ourn ^1 llrierrlr«: ss illema^ne

1. ll. p. , 7 ,.

') T'nrnal lic-ei .icess allemagne l. kl. p. >6k.

ki) dlounelle llillliorlicgue tlermznigue 1. k. ?. ll. p. z88

Rrafts T>-col. B>bl. 1. l. p. 516.

und ging nach Zürch, wo er HcidcIHern, Svloe-

ttlikt

i) fnuinzl Iirrer^ire ä' ^Ilemrgne Ivm.Ill, Kirchcnhistorie ,!. Ty<U p. 607.

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