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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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Dritte Fortsetzung

in sich haltend

die Geschichte von 174t- bis 1745-

Das l. Cavitel

Von den Lehrern.

I.

Worauf hat man in diesem Capitel zu^ sehen?

Auf fänferley:

>. Auf die Lehrer.

2. Auf die andern christlichen Skribenten,z. Auf die Lehre.

4. Auf die swistigkeiten in d« Lehre»z. Auf die Symbol».

Erste Abtheilung.

Don den Lehrern.

I.

DaS vor Lehrer find ferner in'diesem Se*cuto zu mercken?

Man mercket:

!. Die Lehrer in Drr'enr.n. Die Lehrer in Oecidenr.

n.

Was vor Lehrer find in Orient, oder beyder Griechischen Kirche zu mercken?

Dir Leser sind bereits gewohnt, unter dieser

Was ist von der Griechischen, oder Morsgentaudtschcn Krrche, überhaupt zugedencken?

Zuflrdn-st machen wir einige Zusätze, j» dem,was vormals »<m den Schriftstellern angeführetworden, bey denen man sich wegen des Zustandsdieser Kirchen genauer erkundigen kan. Man hat »)sich vornehmlich damals auf Herrn Jacob ElsnersBeschreibung von dem Zustande der j tzigenGriechischen Rirchc berufen, wie sie der gelehr-te Mann, aus dem Bericht des bekanten Archi-mandruen Athan sti Dorostami aufgeschrieben,und A. ju Berlin an das Licht treten lassen.Diese Nachricht hat man billig bis hieher vor d>«zuvrrläßigste gehalten.

Man hat aber auch noch einer andern dergleichenBeschreibung gedacht, welche ein reisender Abr vomBerge Achos, Theocletus Polyides Nahmens,unter dem Titul: Zacra'ruba iiäei A. I?z6. in 4.herausgegeben, b) Von dieser hakte Herr ElSncrgar schlecht, und von ihren« Verfasser noch schlech-ter , geurtheilet. Allein gedachter Abt hat sich nochüber Jahr und Tag in Dresden aufgehalten, undals er Herrn Elsners Beschreibung gelesen, vonder Elsnerischen Arbeit nicht besser geurtheilet, auchgegen glaubwürdige Personen versichert, daß gar

Frage nicht nur eine Nachricht von den Lehrern ^

sondern von dem ganzen gegenwärtigen Zustand varmne befindlichen Nachrichten ungr«

Griechischen, oder vielmehr morgenländischen und so beschaffen sey, daß ihm die Griechen

che, zu lesen. Wir müssen gewiß widersprechen würden, c) Daß auch des Td

um desto mehr ein Gnügen thun, da wir oben ,n ^^"b^ebrit selber einigen Griechen müffe gefallen

diesem Theil das Versprechen gethan, h.er das vor^nehmsie beysammen zu erzehlen, was von A. 17,7an (denn so weit war die Nachricht gegangen) er-wa mecckwürdiges davon betank geworden. Da dieMorgenländischen Kirche sowol, was ihre Lehrsätze«ls besondere göltestienstliche Anstalten betrift sich

gar sehr von einander unterscheiden, so wird sich alles,

was wir merckwürdiges gesammler haben, deutlicherv-rstellen lassen, wenn wir solches unter mehr, dennt ne Frage, bringen. Wir mercken an:

I. LLrrvas von der Morgenländischen Air.che überhaupt.

II. Hon cimgen Rirchen insonderheit.

») Dieser Theil p. s.

b) Eben daselbst n. <. 6.

c) UMchuldige Nachrichten oder ^ammluna von A. notNeuen A. >742. p. ;S?. A. >74,. p. 4,,.

1üst»rico.b<cle1 t . IX.

eo-

elerus Arbeit selber einigen Griechen müsse gefallen ha,den, schlieffen wir daher, weil der neue Griechische Prie-ster in Vreslau dieselbe, als das neireste GriechischeGlanbensbekenrnio angesehen, und als ei» solcheseinem vornehmen Theologo noch vor ein paar Jah-ren überreichet hat. ä)

Doch wir haben ausser diesen beyden Cckrifkeanoch ein paar Quellen anzuzeigen, daraus man dieneueste Nachrichten schöpfen kan. Man hat anzt»Dddd z fangen

ä)

p. »7p.