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Nl. Fortsetzung von 1741. bis 1745.
nig erhalten. Er besaß ein gros und feuriges Ingenium, urtheUete scharf, und scmc Bclesenbcitwar ausserordentlich. In der gelehrten Historie hater zu seiner Zeit wenig seines gleichen gehabt vonraren Büchern war er ein grosser Liebhaber und Kcn-ner. Der Pralerey und den »»nöthigen Aänkercyenwar er von Herzen fcind, und er hat, so lange erin Hildcsheim gewesen, die Kirchen - oder Ministe-riell-Uneinigkeiten, dazu der Ort für andern aufge Ilegt ist, entweder gütlich beygelegt, oder gar in derersten Geburt zu ersticken gesucht. Die Dcctor,Würde anzunehmen konte er sich niemals entschlies-sen, ohngeachlet erzu mehrenmalen dazu eingeladenwurde. Er bewies sich nicht nur als einen sehr steifstgcn Gelehrten, sondern auch als einen guten Haus-vater. Denn er hat mit seiner obengedachten Ehe-liebste, einer gcbohrnen Häveckerm 14 Kinder er-zeuget, wovon ihn zwey Söhne und zwey Töchter,nebst einigen Enkeln in guten Umstanden überlebt.Die grösten Gelehrten seiner Zeit haben ihn ihresBriefwechsels gcwürdigct, seine Schriften aber ha-ben ihm durchgängige Hochachtung bey Kennern zuWege gebracht. Die merkwürdigsten daruntersind: *)
I. Lxercinrio 6e firir ftuäü 6enei!ogici »puä blebrreos,6rxecc>*, komino?, > 694. in 4.
». 8picileßium pkilosopliicum »le clestnirione vnicoöemon-strrrionl; pvristimLe moöio llälberst. 1699. in 4.
z. ?«r!ulo»iim OrrmmLlicum äe i^norrnrir eruäirorum^bececlrris »698. in 4.
g, Di^rrilre blistorico-ykilosopliica äe/(sopliii pdiloloylio-rnm, gusm in äestnicnöc» corpore ninirsli vel vnlen-te; confetN tunr, vel nolenre; contlleri cv^uncur llrl-berst. >700.
5. Lrlenäirillin Togic« Niflorico-Cririmm 1699. in r.
6. Grundriß der Halberstädtischen Historie >702. in 4.
7. IlpiUolre Liceroni' nnri; (-ermrnicir iliustrrrre l-iptl170g. Hiermit war die Bahn gebrochen, lateinische
lnrroiloKio in llistorirm vocrdulorum lmgure l»ri-n»e llrlie 17 «8- in 8.
1^. l«le» 8)srcm^ri5 anriguirrki« liecrrriie generrliorirLc lpeci^liorir 17 >8- in 8
«7. LonlheÄur Ilillorire Liuilir pener,li» jc speci2>irllib^lonicre, ^sl/riicre, ?erlire, t-r»ec»e, liomriioger-«N2n>c2e >722. fol.
i». Versuch eines kleinen biblischen Kinder-CatechisiniGoßlar 172». in 8.
19. Ilistori» vniuersilir ^rbeismi je ^rbeorom still» scrneriro lulpeklorum Hilcletire 1724. in 8- Das ist dieSchrift, darüber unser Gelehrter mit dem sel. Buddeo,oder vielmehr dessen Verfechter in Streit gerirch Sieliegt viel vermehrter in Mfpt.ro Igel compenäül'keologici, omnibur compenäii; »lii»pricmirrenäi >724. in 8.
n. liilkoriL kkilostopkir 8inens>; nou» merlicxlo rnisir»krunkuigLe »727. in 4.
rr. Hieoloxire Hiericxe Lbrilliinonim, gui/,',
fuir lecolu Post NLrorn LkriUum primo I ltlelek. >72».
in 4. Diese und vorhergehende Schriften sind ohneBeysetzung seines Namens von ihn, ausgefertiget.
27. IIi,>> poU tlomerum t.«nngou. >728 i„ 8 .
24. lirrxlogue Libliorliecie ^cologicie L^stemrrico-f'.rl-ricu; 17;,. in 8- Dieser ssatalogus hat so viel kermerregt, und dem Herrn Reimmann mehr, als einenWidersacher, weit mehr Gönner aber, zugezogen.
25 Iltbliork. Iiistor. lirer. cririca. l lilöelire >7Z9 8- st>l.stcc. Virr »uftorir locuplerr». l lililei'. 174z. 8. Mankan das Werk als den zweyten Theil seines (.'iirl-ziansehen.
26. H-ccellionee vberiorer sö crrsl. biblioili. I'beol. st) ücm.t^riric. Lrunstuigic 1747. 8- ein npu? postbumurn.
27. Versuch einer summarische» (sinken», ,g ,n d,e gesamteBücher der heil. Schrift A. und N. T. Goslar 17-7. 4.
»8. lllüori» lirrcrillii Uib)lon. Lc binciuiom, IliiileL
>241. 8.
2A. Poes» Lermrnorum Lrnonic» Le ^pocrfpkia ,70;.ir.
Auser diesen und noch mehrern hat man, Oraein-ne,, ?ro»rammara, Episteln, Predigten, Streit-schriften u. d. m. von ihm im Druck. Er hat auchim Nspk. «och beträchtliche Werke hinterlassen, e)
S6>riftsteller mir deutsche Noten herauszugeben,. Biblische Fragen über das Alke und Neue Testament»70;- dritte Auflage ,71;.
9. Versuch einer Einleitung in die ttiflori^m lirrerarirmIP^lE zu S-Petri und Pauli, und Senior des Minist,rüsowol insgemein, als auch in die »ilkoi-ism lirer-rium l t" Hamburg geb. den 7- Dec. 1697. grst. den 17 ;«brder Deutschen insonderheit. Sechs Theile in 8- r/oz. " '
r?!;.
ro. Versuch einer Einleitung in die ttiflor. Tirrerrftzm^nceöiluuirnLM 1709. in 8.
»I. l<le» llilkoriLe ^scrnienlir ciuiliz, ecclekiaflicae,ruralir, Sc Iirrerrri,e 1740. in 8.
»2. Verglich einer tlririgue »»der das OiLkionriro des i^kr.
vayle 1711. in 8.
rz. Libliorbec» acroamrkic» li. e. Keceo<iol»>eciLli<omni-nrn cnilicum l^8rorum, ^uguflilli:n»e IlibliorbecacVinöobonenli'i ,712. in 8.
14. Versuch einer Einleitunq in die Historie der Theo-logie insgemein, und der Jüdischen insonderheit Mag-deburg ,717- in 8
>4 NeimannS eiwne kebenSbefchreibuna v- > >o. MosersLexicön ietzklebrnder Theologen Art. Xe,mman»y
174;.
Er war eines Advocaten und Anwalds im Ehur«fürstlichen Hofgericht zu Hannover Sohn, nachdemer zu Hause einer sehr guten Erziehung genossen,gieng er 1714. nach Jena, hörte daselbst die berühm-ten Männer Buddeum, Forrsch, LVeljenborn,Pilsen und Oanz und ward nach zurückgelegten aka-demischen Studien Ä. 1716. als Candidat in dasKloster Keddags^ausen aufgenommen. Auf Be-fehl des Herzog August lVllhclrns zu Wolffen«büttel ward er 1720. zum EabinetS- oder Aeisepre«
diger
I r) ReimmaunS eigene Lebensbeschreibung p. ,6;. Eöt»iteils gelehrtes Europa r.l. p. 78;. l om. m. p.79^.