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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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!. Cap. von den Reform. Lehrern.'

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würdig. Die Streitigkeiten, in welchen er ein Ver-theidiger der guten Sache gewesen, sind samt dessen

derhcit aus dem Umgänge, mit dem Prediger derdasigen Wallonischen Gemeine, Herrn Ularrm

Schriften schon hin und wieder in dieser Kwchenge-'grossen Vortheil. Von dar kam er nach Berlin zuschichte erzehlet worden, x) Doch wollen wir um,rück, hielt sich zwey Jahr daselbst als Eandidat auf,

der Gewohnheit eine Gnüge thun, wenigstens etlichehier anführen:

r. L Vinäicrüon ot Lbriss 8. Divmir^. Lrmbnlize 1740.in 8.

». 2 8econä Vlnäicrtlon ob Ldriik r Oirinir^ l.onäon172z. in 8-

Z. karrkier Vinöiczcron I-onöon 17:4- t.

4. I'l>e lmporrance okrlie Dokkrine of rlie Iloli 1'rinir)'l.onäon ,/;4. 8- 7) Diese sind insgesamt wider die^ Clarkische iIrtbünier von der Dreyeinigkeit, und dieArianer gerichtet.

Z. ^ ssevienr of rke öoökrino of ssvolrirlü l???. Widerdie neue Lehre des Bischofs Hoadly von heil. Abend-mal nebst »och einigen andern hieher gehörigen Schrif-ten. r)

6. Ikegenerriion ikareü anä explürieü London 1740. IN 8-wider die Methodisten.

7. 8ermons on chvoral imporranr 8ubjekL; of sseligion

snä 1742. in zwey Theilen Sindnach dessen

Tode von M- Joseph Llarken aus des VerfassersMspt. herausgegebcn. a)

PAVT xxiiTx VL xiAV6i.Lss6Königl. Preuß. Hofprcdigcr, Jnspector der französischenKirchen in Pommern, und der Uckcrmark, Past. der Franz.Kirche zu Stettin, und Mitglied der Königl. Societätder Wissenschaften geb. den zoIan. >698- gcstorb.den i l Sept. 1742.

^scromms de LUauUcl'c ein Parlaments - Ad-vocat zu Paris war sein Vater, welcher ihn imMnJahr seines Alters nach Basel schickte, um daselbstdie schönen Wissenschaften zu lernen. Darinne ginger mit so unglaublicher Geschwindigkeit fort, daßman ihn im rüsten Jahr schon Student wolte wer

und ward 1719 im 21 Jahr seines Alters Predi-ger auf dem Lande, zu Buclsolz, eine Meilevon Berlin. Schon in dem folgenden Jahr, nein«lich 1720. trat er in die Geselschaft gelehrter Män-ner, welche sich entschlossen, unter der Aufsicht desberühmten Lensaut ein französisch Journal vor dieDeutschen zu schreiben. Das war die bekante öiblio-rbegue Qermrniguc, woran unser kck^uclerc mit V0U1720. bis 1740. gearbeitet har. Nach des HerrnLenfant, und Beausobre Tode, hatte er die Besor-gung gedachter Monatsschrift mit dem Herrn Fou-,nep allein. Sie beschlossen die Libliociregue 6er-manigue mit dem T. Theil A. 1740. und versuch-ten unter dem Titul: dkouvcau lournal littcraire ä'Ailemsgns, eine neue Fortsetzung desselben, welcheaber, als kaum ein paar Bändgen zum Vorscheingekommen, wegen einer von dem Verleger erreg»cen Zänkerey ins Stecken gerieth.

Als ihn A. 172«. die französische Gemeine inLeipzig zu ihrem Prediger verlangte, bestelte ihnder König von Preussen zum Prediger bey der neu-emaclegken französischen Colonic zu Stettin, mitdemCharactcr eines Hofpredigerö. A. 1759. ward erin die königliche Societät der Wissenschaften auf-genommen. Er hat sich dreymal verheyrathet.Durch die erste Verheyrathnng ward er ein Schwie-gersohn des berühmten Dc«rrrlobre, und durch diedritte mit der Madem. lekarguerle Lecile cle Kspinssdo^r-s ein Schwiegersohn eines berühmten Ver-fassers der Englischen Geschichte. Mit allen dreyen

den lassen: allein sein Vater gab es nicht zu, und.h^ er Kinder erzeuget, und insonderheit von derward zufrieden, daß man an dem Tage der Promo- leiMn eine gar zahlreiche Familie hinterlassen. Errwn seinen Sohn vor würdig dazu erklärte. Alsl^beitete an einer volständigen-^iKorre-des Faches

Brandenburg, welche in 7 bis 8 Quartbänden

seine Familie sich von Basel weg, und nach Ber-lin begeben hatte, verlohr er hier seinen Vatergar zeitlich. Seine Mutter aber war vor dessenferneres Glück desto mehr besorgt. Sie begleiteteihn in eigner Person auf die hohen Schulen, woer sein Studircn ferner abwarten solte b)

Er ging also nach Utrecht-, hörte daselbst Lei-deckern, Kocl, und Kelauden, und zog inson.

aus Licht treten solte, und wozu er bereits viel ge-samlct hatte. Ausser dem, und den gedachten Jour-nal hat er nichts geschrieben, c) als eine Vorredezu des Hr. Baracier villerestton kni- tos Lcuäezie son 61 z, welche auch I7L5- zu Stettin deutschgedruckt worden.

IOU.

^ . . '4- VVIII n ',6 414 . Man>88. ssli. vnüor und Professor prünLiiu; ! zu Marburg,

Leben und Schriften versprochen, aber «s ist nicht geschehcn.

7 ) Lilicnrhals theologische Bibliothec.ps; 2 . 9 Z 4 .

2 ) S. in diesen dritten Theil p. 5 °^. Sannnlnng vonAlt. und Neuen A. » 741 - P- ^ 42 .

») Likiioüiegue Lrirannigue 1. XVtll. p. 4 LZ. Lcipj gel.Zeit. > 742 . p. 6 z^.

k>) d>ouv. Lüillvch. OcrmLuigue 1. l. ?. T p. i. 8.

Ober-Jnspector geb- im Sept. 1674. gest.den >; Merz 174;.

Er ist eines Predigers zu «Vrppcrcda nechst beyNnn n 2 den

c) Leipj. g-l. Zeit. A. t?4r. p. S70. A- »741- p- 7^8.Beyträge zu den eVeüs ttürorice» Loelest P. 6 p. 7