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III. Fortsetzung von 1741. bis 1745.
der chinesischen kicuum ergangenen Desinitioneuaufsgenaueste zu gehorsamen, und eine Eides-Formelabzuschwören. Die auf die Übertreter gesetzte Stra-fen sind Suspendlrung, I.>terdicl>on, Pnvacion
den ersten Zeiten der Mißion bis auf gegenwärtigeZeilen mit Urkunden belegen, und dem RömischenStul gehörig vorstellen. Es führet den Tnul:Xlon-.enrc» bl stör guü!> preleue. au 80» vcra 1 l'on-
der Gewalt und Privilegien, und endlich die Er- ist«: tar lcr Xlilii n» cle» ln.Ie, Orion-
communication der weiten» Erstreckung, deren Ab- »lor, 0^ /'an/a„ ro,>, ^»c Ic5 sisi. L^puc.n-, XI, 5 -solution nur allein dem Römischen Still zustehet. Istonare, on eu railon sie so lrparer stc cv,nn>ul,i-?nDer Pabst befehlet auch den Superioren der Or-I'le; l<st. l?. Xl.stlonairc» fest-ilc;, gui on rcfule >leden, daß sie dergleichen halsstarrige, vcrlohrne undjle loumercre au vccrec äe XI. tc Larclinal sie l'unr-ungehorsame Menschen zwingen sollen, nach Euro->non l.cgar stu 8.81050» concre l.e Xlalabarc,:pa zurück zu kehren, und sie an das Tribunal zu Rsns »744- Zwey Bände in gto. 9 ?,an har dadurch ver-zur wohlverdienten Strafe zu bcnunciren; wledri- hosscr. von Pabst Beiredicro XlV. eben eine Ver-falls würde dieses die Einrichtung dahin treffen, daß gleichen Entscheidung, wie 1» der chinesischen An-von vergleichen Orden keine Mißionarien nach ge-^gelegenheit, zu erhalten, und da lcichr dcr.Sa«dachreui Lande gesendet werden sotten. Ichc etwas geschehen könte, so vc> sparen w,r solches
Man lernet aus vteser Bulle aar viel, zumal des'lieber einmal künftig zusammen; da uns dieses
Mezzabarva Berrichningen und Schicksale »nCdr:»a niemahls ausführlich bekant geworden.Man sieht, i) daß Mczzavarda aus Furcht vor
Buch mir mancher bisher unbckanten Nachricht andie Ha> d gehen kau. Daß sie auf der maladar -sichelt Rüste den Evangelischluthenschen sehr hindcr«
den Chinesern samt denen bey ihnen gar sehr ange-such gewc,en, und manchcn Verdruß zuwege gebracht,fehenen Jesuiten gcnölhigek worden, ein Decrct von, haben die,e bey verschiedenen Gelegenheiten geklaqt.b)8-Puncten zu machen, darinne vieles von össenr»! Ven der Mißion im Ronigreich Cibe habenlichen Religions-Diensten des Himmels, des Eon- wir zwar oben erwaS gedacht, können aber amctzofucii, und der Eltern, wie er bisher bey den Edi- d>e gegebene Nachrichten einiger »nassen ergänzen,nesern üblich gewesen, zugelassen worden, 2) daß Man hat vor einigen Jahren zu Rom e:ne besondereder Jesuitische Francisius zu Peckinq solches wie- Nachricht von dieser Mißon unter dem Tuul ge-der des rNezzadarba Befehl und Willen in Ehi»,druckt : tke^Liokle <lel p.»ne>pil,, e sturo preloiuenesisiicr Sprache drucken lassen, und mit ;wey Cir- »irlta XUlliune äel vsst,» b-o^n,» hol ^lI)ok, cst sliricnlarschreiben den neuen Christen angepriesen üne regn, continanki , ra>_cvman^ak- «Ika V, 5,I^nrs ez- daß Clemens Xll. A- 17z;. schon in vcr Sache 2 elo ec pastri Oapjmeinr, ilUU prnvincia (lcllaXkar-einen Ausspruch gethan und sowol die Circular-" nestu starre» clclla Lli'csa in 4.1742. Clemens Xk.schreiben, als des Mezzabarba Zulassung ver- sch-ckte vormals diesen Berichten zu Folge 12. Mißio-worffen habe. Doch die Jesuiten werden auch dasnarien von dem Orden der Cappuciner nach diesemMittel und Wege wissen dem Uebel zu entgehen, r),grossen Lande, welches drey und drcyßrq MillionenDaß dw Jesuiten mir den Capucmern und an-'Einwohner zehlen soll. Ihre Bemühung wurdeden, Orden "wegen der Maladarischen Christen, dadurch ungemcin erleichtert, weil sich eine beson-fast eben einen dergleichen Streit, wie wegen dcsjdere Aehnlichkelt, zwljchrn ihrer, zwischen deeOber-Sinesischcn Gottesdienstes haben, ist ausgemacht,!Priesters des grossen Lama, und zwischen des Rä-uber unsers Wissens in dieser Rlrchrnhistorie nochmigS Miva§n Entenlehre gezngek haben soll.nicht gedacht worden. Sie haben sich auch da den Man glaubte, dieses rühre von dem heil. Apostelabgöttischen Gebräuchen her Malabare-, gleich ge- Thomas her, der in diesen weltläusligen Gegendenstellet, -) und da die übrigen Orden, so Mißionen das Christenthum zuerst geprcdiqcr hat. Die guten
in solchen Gegenden haben, deswegen keine Gememschaft mit ihn,n gemacht, und sie als Abtrnnnige und dem Römischen Stul ungehorsame Leute
Cappuciner geben daher vor, das Christenthum ha-be hieselbst nur einer Reinigung von den daruntergemischten Irrthümern gebraucht, und das beson-
verabscheuct, desto mehr in Europa auf die Rech-decs in den Articuln von den Eigenschaften dcLnung dieser Orden gelogen. Die Capuciner haben,dreyeinigcn GOrres, dem Paradieß, der Hölle, unddaher vor kurzen zu Lnc a ein wichtiges Werk! dem Fegteuer. Der P. Francesco Drazio dcUadrucken lassen, darinne sie die Rechtmäßigkeit ihres ^etiNchwar der Oberste dieser Miß on. SowolVerhaltens, und den Ungehorsam der Jesuiten von der Rönig, als der grosse Lama (so der oberste
Pr,e-
r) Sammlung von A. und A. >74». ,n Frühaufge-tsenen Früchten p.
»1 lncroä, ln XtemorLblll» liest. 8»crL 7 °.
II. p. 4»i-
l>) l liSoreco-^cclotl 7 . Vl. p. 896« 1 . Vtil. p. jAo.l I . IX. p. 924.