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IN. Fortsetzung von 1741. bis 174;.
schafken von Lehrern, Arbeitern, und Ncubekehrten,welche theils herzbrechende, theils seltsame Dinge,enthalten: Man hak aber bey dem allen noch so vielUrsach, mit seinem Beyfall, und Urtheil darüber ansich zu halten, daß wir einem Buche, wie das gegen-wärtige ist, lieber mehr, und zuverläßigere Nachrich-ten abwarten wollen, ehe wir von so grosen Anstalteneine umständliche Beschreibung geben. Sind dieErzehlungen wahr, so können sie hernach desto deut-licher und zuverläßigcr abgefasset werden. Lehretaber der AuSgang, und die künftige Zeit, das mansich über das Ziel qerühmet, so haben wir den Vor-theil» daß wir nicht wiederrufen, oder uns beklagendürfen, so viel umsonst geschrieben zu haben.
Die einige Mißwn in Imcricn ist uns naher be-kant geworden. Man hatte es in diesem grosenWelttheil, x) und besonders in Georgien, wo sichdie Salzburger niedergelassen, hier und da ver-sucht, y) Häuflein zu sammlen; es wolle sich aberam Ende nirgends bequemer, als in s?ensplv»rnien
Graf nach Deutschland geschickt, selber zu lesen wa.ren: lind das meiste von den hieher gehörigen Nachrichten, hat man auch nachher den BüdmgischcnSammlungen, und zwar derselben zweyten unddritten Bund einverleibet: Der Herr Graf ver-anstaltete verschiedene Versammlungen zu Germnntowa und andern um Philndelphur gelegenen Or-ten, dazu Leute aus allen in Pensylvanien bekanntenReligionen eingeladen wurden, um Hand an dasgrose Werk zu legen, das in Europa nicht hatte wol-len von statten gehn. Es fanden sich obigen Berich-ten nach auch würklich Reformirte, Lutheraner, Mäh-rische Bruder, welche zusammen die drey ältesten pro-testantischen Religionen gencnnct werden, ferner(vuinekcrZNennonistcn, T Ufer, Schwcnkfclder,Separatisten, Einncdler und Insvirirtc u. d. m.theils als ordentliche Bevollmächtigte der Ihrigen,theils vor sich ein, und warteten die Conferenzenmit ab. Man machte den guten Leuten weiß, essey in Europa keine evangelische Religion mehr, die
schicken, wo man einen Zusammenfluß von so vies da behaupte, daß sie es allem ser, sondern manReligionen, und also auch Schwerinern und ver-jst>mme gemeiniglich darinne überein, daß der Hey
kehrten Leuten hat. Wir haben dasigen Zustandschon oben beschrieben. 2) Vavid Nitshmunnals ordinirter Bischof uud Bote unter den Heydenwar zuerst nach LV.'sttnoicn gegangen: Denn warder bckanre Spungenbcrg, den der Herr Grafseine rechte Hand nennet, in Gestalt eines Bauren-knechtS den verwayseten Schwcnkseldern, wie derGraf redet, nachgegangen; aber der war zugelehrtgewesen, zu einem Apostel. Darauf hatte LVHit-stelo, den der Herr Graf gleichfals vor einem Sohnder LNrhr:sHen L.rche ausgeben will, hier dasEvangelium geprediget: r) und der Herr Grafwar
land bisher sein souver.nnes HmrOenwerk in aller-hand Landern, und Religionen gehabt: es waren da-her alle treue, und erfahrne Knechte GOtlcs schul-dig, aufs scheu, und nicht nur ihrer eige-
nen Sache treulich zu warten, sondern aller FormundMeynungsdisserenzien ohngeachtet, allenthalbendiejenigen zu unterstützen, die des Herrn Werk inihren Maas offenbarlich mit Seegen trieben. Wienun solches in den Europäischen Staaten, wo essonst wegen der politischen Einrichtung nicht möglichgeschienen, dennoch nunmehr ins Werk gerichtet wor-den : also würde es sehr zu beklagen seyn, wenn die
ebenfals A. 17z 8 - aber nur auf eine kurze Zeit hie- penfylvanische Gewissensfreyheit, das edle Pfund,her verreiset. t>- in die Erde vergraben bleibe, an statt dem Heylan-
Nachdem er aber, dem Schein nach, seine bischöf- de in allen Religionspartheyen etwas zu crwuchern:
Die Arbeiter in allen Partheyen, denen es um ihre,
liche Würde in Europa auf eine Zeitlang ausgesetztgieng er A. 1741. unter dem Namen eines Herrnvon Thurnstein abermal nach America ab: ließsich bald nach gedachten Namen, bald nur BruderLudervig nennen, unterschrieb sich auch wohl nur,a's ein Tübinglscher oder Lutherischer Thcolo-gur. Bey diesem Aufenthalt suchte er die (Lachein Pensylvanien auf den rechten Fuß zu setzen , unddie Vereinigungen aller nur zu vereinigen möglichenReligionen inS reine zu bringen. Man sahe pen-stlvnnrsche Nachrichten von dem Reiche Chri-sti A. >742. c) darinne die Berichte, so der Herr
x) Dieselbe I'. II. p 17«!. 197 1'om III- 9. 6i2->) Büdingifche 6amml. 1 *. II- p- isi-r) In der andern 9. zSs- und dritten Fortsetzung. 9- 6zz2) VI! 9 789.
b) Büdingifche Sammlung 1 ll- p. r»;.
c) Er sIL Lccl. 1. VU. 9 . l-g-
und der Ihrigen Seeligkcit zu thun wäre, sollen sichdaher kurz resolviren, dem allgcincinen Hepl.rnOczu huldigen, und sich der unterschiedlichen Haushal-tungen ohngeachtet, über einem Hauptgründe zu vcr,ermgen, darauf man fort arbeiten könne u. s. w. Dasich nun, wie es hciset, sämtliche Anwesende den Vor-schlag gefallen lassen, so kam »n einer der folgendenEonferenzen, da man den neuen (stlauben, und die.rllgemcine Religion in die rechte Form zu giescngedachte, die Frage vor: LVelches nun die H.rupr.punere wären, Oarinn ste alle einstimmig fern,,misten, um diesen Nrüderrath bepwobncn zukönnen? Man antwortete einstimmig, sie wärenalle in dem Wort Christi Ioh- lll, enthal-
ten: Also hur G«L>rc die Melk rc.b»s n,chc glau-
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