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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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I. Cap. von der griechischen Kirche.

89 Z

und Einkünften der Buchhandlung besoldet.Dafernejemand von diesen eine Kunst und Handwerk zu ler,neu Lust bezeiget, der hat hierzu die Erlaubnis, ohneetwas mehrers, als die. Kost zu bezahlen, c)

Man hat hiernechst in Rußland fleißig fortgefah-ren, für die Ausbreitung der griechischen Religionunter den Muhammedanern und Heiden zu sorgen.Die Bekehrungsmethode der Russen ist uns zwar

Büchern, von naturaliensachen, von Instrumentenund Maschinen, rc. entblößet seyn können; so habensich dieselben entschlossen, Ihre Bibliothek und Ra-ritatencabinet der Academie einzuverleiben, und denPräsidenten sowol hiervon, als auch von den andernBehältnissen der Academie, nemlich dem Observato-'rio, dem geographischen Cabinette, dem physikali-schen und anatomischen Theatro, welche insgesamt«ufKosten der Academie erhalten werden, zum Ober.Haupte zu ernennen. Da auch die Einrichtung die-ser verschiedenen Gesellschaften sehr weitlauftig ist,und von einem einzigen Manne nicht wohl gefordertwerden kan, alles in gehöriger Aufsicht zu halten;so hat die Kayserin für gut befunden, dem Präsiden,ten einen Rath von zwey geschickten Mitgliedern andie Seite zu setzen und nach der Landesart eine.Eanz-ley aufzurichten, aus welcher der Präsident alle aufdas Beste dieser Gesellschaft abzielende Befehle aus

Da übrigens Ihr» kayserl. Majest. gar wohl in'nicht bekant; inzwischen werden alle Jahre in denBetrachtung gezogen haben , daß sowol die Mit» öffentlichen Nachrichten so viel tausend angegeben,glieder der Academie, als die von der Universität! die sich zur griechischen Kirche bekehret, daß man so!-und von der Academie der Künste, nicht wohl von chen kaum Glauben zustellen könte, wenn sie nichts»

oft! bestätiget würden. Zufolge der aus dem Com,toir des Sollegii cle propagancla stlle, an den SyNS-dum zu Petersburg eingeschickten Berichte sind vonrJahr 1740. bis zu Ende des Iunii 1747. in den6c>uvernernen; von Casan, Nischni, Novogrod, Wo-ronesch und Orenburg so wol von Heiden als Mu-hamedanern, Morduincn, Tschuwaschen, Tscheremis.sen und Wotiicken 141844. Seelen männlichen, und116513. Seelen weiblichen Geschlechts; von demJulis 1747. aber bis zu Ende gedachten Jahrs19765. Seelen männlichen, und 17557. Seelenweiblichen Geschlechts, also von 1740. bis zu Endedes Jahrs 1747. zusammen 295679. Seelen durchdie Lehre des Evangelii erleuchtet, zum christlichenGlauben bekehret und getaufet worden, b) In denersten sechs Monaten des Jahrs 1748. haben anMuhamedanern und Heiden 29597. Seelen sich aufden griechischen Glauben taufen lassen, i) In der

fertiget, und die gewöhnliche Eorrespondenz in die- ersten Helfte des 1749. sind abermals 16179. Per-sem Lande mit den übrigen Collegien und Eanzeleyen sonen männlichen, und 7239. weiblichen Geschlechts.

unterhalten wird. Wenn man in den Reichscolle-

Muhamedaner und Heiden, zum griechischen Glau-

ben etwas, so die Künste oder Wissenschaften be- ben gebracht worden; und in der andern Helfte die-

krifr und bey der Academie anzutreffen ist, nöthig hat;so müssen sie sich an die Canzelcy wenden, wo allesnöthige gehörig besorget wird. Gleichergestalt wennein Academicus, Professor, Künstler, oder Hand-wcrksmann zu seiner Wissenschaft, oder Handthie-rung etwas nöthig hat, so hat er sich nicht in die

ses Jahrs haben in allen 6682. Seelen die Taufeempfangen. le)

So groß nun der Fortgang dieses BekehrungS-Werks unter den Heiden bisher gewesen, so ist mandennoch eifrigst bemühet denselben immer mehr zubefördern. Die allgemeine Versammlung derrußi-Collegia, sondern an die aeademische Eanzley zu wen- scheu Eleriscy, die im Ihr 1749. bey höchster An-den, als welche dafür Sorge trägt, daß er mit allem Wesenheit der Kayserin gehalten wurde, hatte diesesnöthigen versehen werde. Ob nun gleich alle mögli- ' - - - ..

che »Sorgfalt angewendet worden, um die Academiedurch diese neugemachtc Einrichtung auf einen veftenund unumstößlichen Fuß zu setzen, so soll dennoch,wenn sich einige Umstände ereignen soltcn, die hiereinige Aenderung erforderten, der Präsident die Frey.heit haben, alles nach seinem Gutbesinden in andernStand zu setzen. Er hat nur dafür hauptsächlichSorge zu tragen, daß durch diese Aenderung nicht

allzugrose Kosten verursachet, und die Summe von , . . , , .

53298- Rubeln, so der Akademie ausgesetzt ,st, 5 ) Samlung von alten und neuen theologisch. Sachen .748.

mch, übaiA.ga, ««da.

vornemlich m»t zum Zwecke, daß mau auf solchermir dem Minist rio sich über die Mittel berath-schlagen und vergleichen wolle, die man anzttewenden habe, die griechische Religion unterUuu uu z den

lich > 8 ; 86 . Rubeln zugeleget s die neue curopäischeZama

>47. Theil p« 26z.

Lcipz. gel- Zeit. s. c. p. 4 OI. 1g. Genealogischhistori-sche Nachrichten I. XI. p. r;. feg.li) blMnr. Lccles. 'I. XU. p. ->'9 Fortgesetzte

___ 8 ) _

e) Leipz. gel. Zeit. a. c. n. 40 a.

f) Ehedem war der Academie nur eine Summe vonZ 4 -> r. Rubeln gewidmet; d,e jetzige Kayserin aber hatderselben durch eine Lcroli.nul>g vom 4. Äug. »747. jähr-

i) IMnr. eccles. XUl. p. Zlo. Genealog, histo-risch Nachrichten 1 . XI. p. 768. 64K/ Fortgesetz Saml.. von A. u N. theol. Sachen, >7;o.p. I L2. UMor. Lcclet. x;V, y. ,c,7. Nachlese zudem Ceburgisch. Auszug der ncucsicn Geschichte 1750. x- r«. ch.