Vierte Fortsetzung
in sich haltend
die Geschichte von 1746. bis 1750.
D"S I. Capitel.
Von den Lehrern,
i.
Worauf hat man in diesem Capitel zusehen.
Auf fünferley:
1. Auf die Lehrer.
2. Auf die andern christlichen Scribenren.z. Auf die Lehre.
4. Aufdie Zrvigstigkeiren in der Lehre.
5. Auf die Symbola.
Erste Abtheilung.
Von den Lehrern.
i.
Was vor Lehrer find ferner in diesem Zahr,Hunderte zu merken?
Man merket:
!. Die Lehrer im Drienr.n. Die Lehrer in» Oecidenk,
II.
Was vor Lehrer find im Orient, oder beyder griechischen Kirche zu merken ?
Da man in den vorhergehenden unter gegenwärti-ger Frage nicht allein eine Nachricht von den Lehrern,sondern von dem ganzen gegenwärtigen Zustande dergriechischen, oder vielmehr morgenländischen Kirchengegeben hat, so wollen auch wir von dieser Gewohnheitnicht abgehen. Das vornemste, was hieher gehöret,,wird sich am deutlichsten vorstellen lassen, wenn wirmerken
I. Etwas Von der morgenländischen Rircheüberhaupt.
II. Von einigen Rirchcn insonderheit.
ler,die ausser denen vormals angeführten b) zurge-nauern KentniS de- Zustande« dieser Kirche dienen.Das wichtigste Buch von dieser Art ist des Herrn D.Jacob Elsners Fortsetzung der neuesten Be-schreibung der griechischen Christen in derTürkey, welche, nebst einem Anhange von derVortrestichkeit des gelobten Landes, zu Berlin beyA. Haude und E. Spencr 1747. in 8- mit Ktwfcruherausgekommen und l.Alph. und 7. Bogen stark ist.E< ist bekannt, daß Herr D. Elsner l»erirs l/z/.eine Beschreibung der griechischen Christen »n derTürkey herausgegeben, c) wovon man auch nach-gehende zu Leiden eine holländische Uebersetzung be-sorget hat. Die Gelegenheit zu diesem Buche gabein Archiinandrit des Patriarchen zu Constantiaopcl,Arhauastu« Dorostamus, der nach Deutschlandkam, um Allmosen für die griechischen Christen inder Türkcy zu samlen, und dem Herrn Doctor vielebesondere Nachrichten und Urkunden von seinenGlaubensbrüdrrn mit brachte. Diese Nachrichtenwerden nun in dieser Fortsetzung mit mchrern Zeltg«Nissen befestiget und durch neue Zusätze vermehret.Doch sind die Zusätze nicht alle historisch und wennsie es auch wären, so würde doch nicht die Hclfteden gegenwärtigen Zustand der griechischen Christenin der Türke») betreffen. Der Herr Verfasser hatmehr polemisch und kritisch geschrieben, als historischerzehlet. Die Papisten, Muhammcdaner und Hei-den haben mit ihren Lehren und kirchlichen Anstal-ten fast eben so viel Antheil an dem Buche, als dieGriechen; und besonders machet die Vergleichungder griechischen und römischen Kirchengebräuche mitdem Herdenthume eine» gar ansehnlichen Theil desBuches aus. ä)
Hiernächst gehören hieher die dlouveaux Xkcmoi.rcr äc; kliüloor äs U compagnie ä« lesu» äanz lel.ev-nr, weil in selbigen viele besondere Nachrichtenvon der Religion und den Kirchcngebraucheu der
III.
grle-
Was istdonder griechischen oder morgenlän^,''' MKWWK^
dischcn Kirche'übcrhaupk zu gedenken? s
Aitrrst bemerken »vir hier noch einige ^chriftstel-1
diesem Theil die U- Fortsetzungp. ryg. und die llt. Forts p. 582.cs Sieh. diesen IN. Theil x.r. hg. undp 5?».ä) Nachrichten von den neuesten theol. Büchern 1*. VI.y. rr' - Z 47 - Krafts theol. Bibliothec 1 . II. p. zi». z »2.